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Entrissen – Die verschwundenen Babys der DDR

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Ein Mann, der in der DDR als Adoptivkind aufwuchs, macht sich auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter. Die jedoch hat es schwarz auf weiß, dass er vor Jahrzehnten gestorben ist. Hat die DDR den Tod von Babys vorgetäuscht, um sie dann zur Adoption frei zu geben? Erstmals gelingt es im Rahmen dieser Dokumentation, den ungeheuren Verdacht zu belegen. Die Reihe erzählt von weiteren Müttern, die nach ihren Kindern suchen, weil fest sie davon überzeugt sind, dass ihre Kinder nicht gestorben sind. Am 30. März 2022 ergründet die vierteilige RTL+ True Crime-Dokumentation "Entrissen – Die verschwundenen Babys der DDR" anhand von Indizien und Beweisen eine bislang kaum für möglich gehaltene Form des Kindesentzugs.

Eike ist Anfang der 80er Jahre in der DDR geboren und erfährt früh, dass er adoptiert ist. Als er Jahre später seine leibliche Mutter findet, kann die nicht glauben, dass ihr Sohn lebt. Schließlich hat sie es schriftlich - ihr Kind ist als Baby verstorben.
Andere Mütter stellen sich seit Jahrzehnten ein und dieselbe quälende Frage: Lebt ihr angeblich verstorbenes Kind vielleicht noch? Mehrere Ungereimtheiten lassen Yvonne, Regina, Maria und Sabine zweifeln. Auf der Suche nach der Wahrheit sprechen sie mit Zeitzeugen und bekommen Einblick in Stasi- und Jugendamtsunterlagen. Unterstützt werden sie dabei von der Journalistin Henriette Fee Grützner (34), die seit Jahren in einer Vielzahl von Fällen von angeblich toten Kindern recherchiert.
Die Wissenschaftlerin Dr. Heidrun Budde (67), Expertin für DDR-Geschichte, teilt die Zweifel der Mütter. Sie hat unzählige Unterlagen ausgewertet und schätzt Sachverhalte ein: Wo gibt es Unstimmigkeiten, wo finden sich Ansatzpunkte für weitere Recherchen in einem undurchdringlichen System, in dem noch heute Schweigen vorherrscht?

Die Dimension des Themas ist erschütternd. "Allein im Jahr 2021 haben sich bei uns mehr als 500 Betroffene gemeldet", so Andreas Laake, Vorsitzender der "Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR".

Wo es bislang nur Verdachtsmomente gab, zeigt das vierteilige RTL+ Original "Entrissen – die verschwundenen Babys der DDR" neue Erkenntnisse. Werden endlich genug Beweise auftauchen, die eine Aufarbeitung möglich machen? Und stellen Yvonne, Regina, Sabine und Maria mehr als 30 Jahre nach der Wende fest, dass ihre Söhne und Töchter tatsächlich noch am Leben sind und sehen sie sie zum ersten Mal?

Auf RTL+ stehen vier Folgen der Doku "Entrissen – Die verschwundenen Babys der DDR" hier zum Abruf bereit. Die True Crime-Doku ist eine Produktion der Hawich Film GmbH für RTL+.

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