Maximilian Koeser (r.) und Nicolas Lutz präsentieren mit „Kölsche Koks“ einen Espresso-Martini-Shot und Premix. Sie erhoffen sich ein Investment von 600.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
RTL / Bernd-Michael Maurer
RTL / Bernd-Michael Maurer
In Folge 7 von "Die Höhle der Löwen" präsentieren fünf Gründerteams Ideen für einen nachhaltigeren und bequemeren Alltag: von plastikarmen Rasierern und einem Espresso-Martini-Likör über eine Bewegungs-App und Pizza für den Airfryer bis zum Frauenurinal für Veranstaltungen. Mit ambitionierten Bewertungen, prominenter Unterstützung und viel Wachstumspotenzial kämpfen sie um das Vertrauen der Löwen – und um den passenden Deal.
RAZECO aus Berlin
Victor Haisch (27), Ivo Lovric (26) und Louisa Haisch (31)
Angebot: 30.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb
Die Geschwister Louisa (31) und Victor (27) sowie ihr Mitgründer Ivo (26) aus Berlin präsentieren mit RAZECO eine Rasierermarke, die Schluss mit fossilem Plastik im Rasierer machen will. Ihr Ziel: eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen System- und Einwegrasierern, ohne dabei bei Design und Rasierleistung Abstriche zu machen. RAZECO setzt bei seinen Rasierern auf nachwachsende Rohstoffe, die als Abfälle aus anderen Industrien anfallen. Besonders ambitioniert: Beim Systemrasierer besteht der komplexe Klingenkopf zu 99 Prozent aus biobasiertem Material, das von TÜV Austria mit dem "OK biobased"-Zertifikat zertifiziert ist. Der langlebige Griff aus Stahl soll das Konzept abrunden. Die Rasierköpfe sind zudem einfach austauschbar. "Plastik verschwindet nicht, Plastik wird kleiner und landet bei uns im Essen, im Wasser, letztendlich aber auch in uns", erklären die Gründer ihren Antrieb. Mit ihrer Idee wollen sie eine alltägliche Routine nachhaltiger machen – und treten dabei gegen große etablierte Marken an. Das junge Unternehmen ist bereits online und im stationären Handel vertreten. Für den nächsten Wachstumsschritt suchen die Gründer Unterstützung aus der Höhle. Doch aus dem zunächst klar kalkulierten Pitch entwickelt sich schnell eine spannende Situation: Mehrere Löwen zeigen Interesse, bringen unterschiedliche Stärken und Ideen ein – und plötzlich steht für die drei Gründer mehr als nur die Frage nach der passenden Investitionssumme im Raum.
Kölsche Koks aus Köln
Nicolas Lutz (35) und Maximilian Koeser (37)
Angebot: 600.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb
Köln steht für Lebensfreude, lange Nächte und gute Drinks und genau daraus haben Nicolas Lutz und Maximilian Koeser eine Geschäftsidee entwickelt: Mit Kölsche Koks bringen die beiden Gründer einen Espresso-Martini-Likör als Ready-to-Drink-Produkt auf den Markt und möchten die Investoren in der Höhle von ihrem ungewöhnlichen Konzept überzeugen. Die Idee entstand aus der eigenen Gastronomie: Das Gründer-Duo betreibt drei Szenegastronomien und weiß aus eigener Erfahrung, wie beliebt Espresso Martini ist. Gleichzeitig kennen sie die Herausforderung hinter dem Trendgetränk: Espresso zubereiten, abkühlen lassen, Zutaten kombinieren, shaken und servieren – bei mehreren hundert Drinks pro Tag ein erheblicher Aufwand. Kölsche Koks soll die Zubereitung deutlich einfacher machen: Mit 15 Prozent Alkohol, echtem Arabica-Kaffee und natürlichem Koffein kommt der Drink fertig gemixt in der Flasche daher und kann direkt ausgeschenkt oder für den nächsten Cocktail verwendet werden. Neben der schlanken 0,7-Liter-Flasche gibt es für Messen, Events und Festivals auch 0,02-Liter-Shot-Fläschchen in der 16er-Box. Kölsche Koks ist dabei längst mehr als eine Idee: Das Produkt hat bereits einen Umsatz von mehr als einer Million Euro erzielt. Für den nächsten Wachstumsschritt suchen die Kölner nun einen Löwen oder eine Löwin an ihrer Seite. Ihre Forderung: 600.000 Euro für zehn Prozent des Unternehmens. Doch die ambitionierte Bewertung sorgt ebenso für Gesprächsstoff wie die Frage, wie sich eine Kölner Marke über die Domstadt hinaus etablieren lässt. Schafft es Kölsche Koks, die Löwen zu überzeugen?
move2pay aus A-Lustenau und Wien
Mia Allouche (19) und Karim Allouche (49)
Angebot: 350.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen
Was wäre, wenn Bewegung nicht nur gesund ist, sondern sich auch auf dem eigenen Konto bemerkbar macht? Genau diese Idee steckt hinter move2pay, der App von Mia und ihrem Vater Karim Allouche. Das Prinzip der App: move2pay lässt sich mit bestehenden Health- und Fitness-Apps verbinden. Wer sich bewegt, sammelt ein Bewegungsguthaben – etwa für Schritte, Workouts oder andere Aktivitäten. Dieses Guthaben kann anschließend im move2pay-Shop bei verschiedenen Partnern eingesetzt werden. Aktuell arbeitet das Unternehmen mit zahlreichen Shop-Partnern zusammen. "Wir wollen Massen in Bewegung bringen", erklären die Gründer ihren Antrieb. Die Idee entstand vor rund fünf Jahren innerhalb der Familie. Aus der Überzeugung, dass Menschen einen zusätzlichen Anreiz brauchen, sich im Alltag mehr zu bewegen, entwickelten Vater und Tochter ein Geschäftsmodell, das Gesundheit und Shopping miteinander verbinden soll. Unterstützung bekommen die beiden dabei von einem prominenten Markenbotschafter: Steffen Baumgart, ehemaliger Fußballprofi und Fußballtrainer (SC Paderborn, 1. FC Köln, Hamburger SV und 1. FC Union Berlin), begleitet das Unternehmen bereits seit fünf Jahren. Er bringt dabei nicht nur seine Bekanntheit aus dem Profifußball mit, sondern vor allem seine persönliche Begeisterung für Bewegung und Sport. Für die nächste Wachstumsphase suchen Mia und Karim nun einen starken Partner aus der Höhle. Mehrere Löwen sehen Potenzial in der Idee, Bewegung zu einem festen Bestandteil des digitalen Alltags zu machen – doch reicht das auch für ein Investment?
FRYZZA aus Baesweiler
Dieter Könnes (54), Ronny Schreiber (44) und Alexander Wulf (43)
Angebot: 350.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen
Was passiert, wenn Tiefkühlpizza auf den Airfryer trifft? Genau diese Frage steht hinter FRYZZA. Das Gründerteam um TV-Moderator Dieter Könnes (54), Sommelier Ronny Schreiber (44) und Sternekoch Alexander Wulf (43) verbindet zwei wachsende Märkte: Airfryer und Pizza. FRYZZA hat eine Pizza entwickelt, die speziell für die Zubereitung im Airfryer konzipiert ist. Die Idee ist an einem gemeinsamen Abend im Restaurant TROYKA von Sternekoch Alexander Wulf entstanden. Seine Rezeptur setzt auf Natursauerteig, handgezogenen und handbelegten Teig, Steinofen-Zubereitung und eine eigens entwickelte Gewürzmischung. Das Ergebnis: rechteckige Pizzen, die in den Airfryer passen und dort in rund fünf bis sechs Minuten knusprig und saftig werden. "Ich liebe Pizza und habe für den Airfryer eine eigene Rezeptur entwickelt", erklärt Alexander Wulf. FRYZZA ist inzwischen in vier Sorten erhältlich: Salami, Thunfisch, Veggie und Margherita. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen bereits in rund 700 Märkten und sieben Handelsketten in Deutschland und Österreich gelistet. In den ersten sechs Monaten wurden demnach mehr als 500.000 Euro Umsatz erzielt. Zum Gründerteam gehören neben den drei bekannten Gesichtern zwei weitere Gesellschafter mit umfangreicher Erfahrung in Handel und Distribution. Gemeinsam wollen sie FRYZZA vom erfolgreichen Produkt zum breit verfügbaren Airfryer-Pizza-Konzept entwickeln. Dafür suchen die Gründer in der "Höhle der Löwen" einen starken Partner. Ob und mit wem sie diesen finden, bleibt bis zur Ausstrahlung spannend.
MISSOIR aus Berlin
Lena Olvedi (44)
Angebot: 180.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile
Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch
Lange Warteschlangen vor Toiletten kennt jede Frau. Gründerin Lena Olvedi will das ändern: Mit MISSOIR hat sie ein Frauenurinal entwickelt, das die natürliche Hockhaltung ermöglicht und eine schnelle, kontaktlose Ergänzung zur klassischen Toilette bietet. Die Idee entstand 2018 und ging nach erfolgreichen Einsätzen auf Festivals und Veranstaltungen in Serienproduktion. Das Hockurinal wird im Boden installiert, verfügt über Haltegriffe und einen Spritzschutz und richtet sich insbesondere an Orte mit hohem Andrang, wie Clubs, Konzerthallen, Stadien und Veranstaltungsstätten. "Frauen sind keine Nische und Warteschlangen kein Naturgesetz", sagt Lena Olvedi über ihre Vision. Als Pendant zum Pissoir kann MISSOIR einzeln oder mehrfach nebeneinander installiert werden. MISSOIR benötigt keine Spülung und spart so Wasser und Kosten. In der "Höhle der Löwen" sucht Lena Olvedi jetzt einen Partner, der im kleinen Geschäft ein großes Potenzial sieht.
Einen Überblick über alle Highlights der 20. Staffel gibt es in der Pressemappe.
"Die Höhle der Löwen", 20. Staffel, acht Folgen immer montags um 20:15 Uhr bei VOX. Alle Folgen stehen jeweils sieben Tage vor der TV-Ausstrahlung auf RTL+ zum Abruf bereit.
Produziert wird "Die Höhle der Löwen" von Endemol Shine Germany im Auftrag von VOX.