Sebastian Wild präsentiert Investorin Janna Ensthaler seinen Plug and Play Badespaß „SchaumPo“. +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
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In der "Höhle der Löwen" warten wieder fünf ganz unterschiedliche Geschäftsideen auf das Rudel: Sebastian Wild möchte mit SchaumPo für Schaumberge in der heimischen Badewanne sorgen, Susanne und Bernd Schmekel wollen mit Sauberkugel und Saubergeist Krümeln und Staub den Kampf ansagen und Loume soll für erholsamere Nächte sorgen. Dabei erlebt Johannes Kliesch eine besondere Überraschung: Das Produkt der beiden Gründer steht bereits bei ihm zu Hause. Für Diana zur Löwen heißt es dagegen: Seitenwechsel! Nachdem sie 2022 selbst als Investorin in der "Höhle der Löwen" saß, präsentiert sie nun gemeinsam mit ihren Mitgründerinnen Artem oral care. Und mit blookery geht es für die Löwen schließlich auf eine Reise, deren Ziel zunächst geheim bleibt. Welche Idee überzeugt das Rudel und wer sichert sich einen Deal?
SchaumPo – Schaumbadgenerator aus A-Kapfenberg
Sebastian Wild (40)
Angebot: 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile
Löwen: Janna Ensthaler, Judith Williams, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb
Auf der Verpackung türmen sich Schaumberge, in der eigenen Wanne bleibt davon meist wenig übrig. Sebastian Wild aus dem österreichischen Kapfenberg hat dafür einen Schaumbadgenerator entwickelt – ein Gerät, das beim Einlassen des Badewassers besonders dichten und langanhaltenden Badeschaum erzeugt. Sein Ziel: "Ein Schaumbad wie im Film". SchaumPo ist der weltweit erste wasserdruckbetriebene und wiederbefüllbare Schaumbadgenerator für die Badewanne. Er wird über ein Standardgewinde anstelle der Handbrause auf den handelsüblichen Duschschlauch geschraubt und mit Schaummittel befüllt. Sobald das Wasser läuft, entsteht der Schaum unmittelbar am Gerät – Strom, Akku oder ein Umbau im Bad sind dafür nicht nötig. Entwickelt wird SchaumPo von der österreichischen WILD Brands GmbH in Kapfenberg, wo funktionsfähige Prototypen bereits in Kleinserie gefertigt werden. In der "Höhle der Löwen" demonstriert Sebastian Wild die Funktionsweise erstmals vor einem größeren Publikum.
Sauberkugel aus Wangen im Allgäu
Susanne (50) und Bernd Schmekel (52)
Angebot: 250.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb
Was als kleines Alltagsproblem begann, ist heute ein international erfolgreiches Produkt: Susanne und Bernd Schmekel präsentieren bei "Die Höhle der Löwen" ihre Sauberkugel und den neuen Saubergeist. Die Idee entstand, als Susanne Schmekel immer wieder Krümel und Staub in ihrer Handtasche entdeckte. "Mein Naturell ist immer, Probleme zu lösen", erzählt die Gründerin. Ihre Lösung war eine kleine, klebrige Kugel, die durch die Bewegung in der Tasche Krümel, Sand und Staub aufnimmt. Die Sauberkugel kann anschließend gereinigt und wiederverwendet werden. Mit dem Saubergeist haben die Gründer das Prinzip auf schwer erreichbare Stellen ausgeweitet – etwa in der Mittelkonsole des Autos oder in anderen engen Zwischenräumen. Inzwischen wurden nach Angaben der Gründer mehr als 1,5 Millionen Sauberkugeln verkauft und rund 8 Millionen Euro Umsatz erzielt. Die Produkte sind unter anderem in Deutschland, den USA, Japan, Taiwan und Korea erhältlich. Für Susanne und Bernd Schmekel ist der Auftritt nun der nächste Schritt auf dem Weg, aus ihrer ursprünglich kleinen Idee ein international noch größeres Geschäft zu machen.
Loume aus Hamburg
Viktor Dik (38) und Markus Schnauer (40)
Angebot: 350.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch
Eine Nacht voller Grübeleien und am nächsten Morgen trotzdem früh raus: Für viele Menschen gehört schlechter Schlaf zum Alltag. Genau hier setzen Viktor Dik und Markus Schnauer mit ihrem Start-up Loume an. "Loume ist dein persönlicher Schlafcoach, den du dir einfach auf den Nachttisch stellst", erklären die Gründer. Das Gerät kombiniert Schlafmeditationen, rotes Licht und einen an die Decke projizierten "Atemring", der dabei helfen soll, zur Ruhe zu kommen. Morgens weckt Loume mit einem simulierten Sonnenaufgang. Eine begleitende App unterstützt zusätzlich bei der Schlafroutine und dokumentiert die persönlichen Schlafgewohnheiten. Für einen der Löwen ist das Produkt allerdings keineswegs Neuland: Johannes Kliesch hat Loume bereits selbst zu Hause. Entsprechend neugierig verfolgt er die Präsentation – und ruft kurzerhand sogar seine Frau an, um ihre Einschätzung zu hören. Ein ungewöhnlicher Moment im Pitch: Denn diesmal sitzt ein Löwe vor den Gründern, der das Produkt bereits aus eigener Erfahrung kennt. Ob diese persönliche Verbindung am Ende auch die Investment-Entscheidung beeinflusst?
Artem oral care aus Berlin
Diana zur Löwen (31), Rebecca Linneweber (31) und Julia von Wolff (39)
Angebot: 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb
Diana zur Löwen kennt die "Höhle der Löwen" bereits aus einer anderen Perspektive: 2022 saß sie selbst als Investorin auf der Löwenseite. Nun wechselt die 31-Jährige die Seiten – und kehrt als Gründerin zurück. Gemeinsam mit Rebecca Linneweber und der Zahnärztin und Medical Advisor Julia von Wolff präsentiert sie Artem oral care, eine moderne Zahnpflege, die Mundgesundheit, Mikrobiom und Ästhetik verbinden will. Im Mittelpunkt steht ein Zahnpasta-Duo für morgens und abends. Sensitive White setzt auf eine Kombination aus Enzymen aus Ananas und Papaya, Nanohydroxylapatit und einem Postbiotikum. Oberflächliche Verfärbungen sollen damit sanft gelöst und der Zahnschmelz gepflegt werden – ohne grobe Schleifpartikel und aggressive Peroxide. Sensitive Protect für die Abendroutine kombiniert unter anderem Fluorid, Nanohydroxylapatit, Arginin und Niacinamid und zielt auf Remineralisierung und Regeneration. Das Konzept kommt bereits am Markt an: Mit zunächst einem Produkt erzielte Artem oral care nach Angaben der Gründerinnen in den ersten sechs Monaten rund 196.000 Euro Umsatz. Zuletzt wurde das Sortiment um weitere Produkte wie ein Mundspray und ein Beauty Bag erweitert. Nun soll der nächste Wachstumsschritt folgen.
blookery aus Monheim am Rhein
Kevin Kiesewetter (36, Münster) und Jannis Jäger (42, Kerpen)
Angebot: 500.000 Euro für 12 Prozent
Löwen: Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch
Welcher Flug, welche Stadt, welches Hotel? Die Suche nach dem perfekten Urlaub kann schnell zur stunden- oder gar tagelangen Recherche werden. Jannis Jäger und Kevin Kiesewetter wollen genau das ändern – und schicken ihre Kunden stattdessen auf Überraschungsreise. Die Idee zu blookery entstand 2016 aus einem Freundestrip: Die Gruppe konnte sich nicht auf ein Reiseziel einigen, also übernahm Kevin Kiesewetter die Buchung und überraschte seine Freunde erst am Flughafen mit dem Ziel. "Wir wollen das Abenteuer wieder zurück in die Reisen bringen", sagen die Gründer. Heute ist blookery Deutschlands führende Plattform für Überraschungsreisen. Nutzer geben Abflughafen, Reisezeitraum, Budget und persönliche Vorlieben an. blookery durchsucht tausende Flug- und Hotelkombinationen und stellt daraus einen passenden Städtetrip zusammen – das Reiseziel bleibt bis zum Schluss geheim. Was als spontane Idee unter Freunden begann, ist inzwischen ein etabliertes Geschäftsmodell: Im vergangenen Jahr erzielte blookery rund eine Million Euro Umsatz und schickte etwa 10.000 Menschen auf Reisen. Nun möchte das Gründer-Duo den nächsten großen Schritt gehen und sucht dafür in der "Höhle der Löwen" einen starken Partner.