Carolin Krebber (l.) und Leonie Dowling präsentieren den "Löwen" mit „meinhaus.digital“ eine KI-basierte Software, die Renovierungen im Eigenheim einfach, sicher und effizient macht. Sie erhoffen sich ein Investment von 425.000 Euro für 5 Prozent der Firmenanteile. +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
RTL / Bernd-Michael Maurer
RTL / Bernd-Michael Maurer
Im Staffelfinale von "Die Höhle der Löwen" treffen innovative Alltagshelfer, alkoholfreier Genuss, digitale Sanierungsplanung und bewegende persönliche Geschichten aufeinander. Während ein bekanntes Gesicht aus der ersten Staffel für scharfe Tränen sorgt, kämpfen fünf neue Gründerteams um Kapital, starke Partner und die Chance auf einen Neuanfang. Dabei entwickeln sich emotionale Pitches, überraschende Angebote und ein regelrechter Wettbewerb unter den Löwen.
Karamba, Karacho, Olé
"War das der Mann, der uns alle zum Heulen gebracht hat?" Mit dieser Frage erinnert Judith Williams an einen denkwürdigen Moment aus der ersten Staffel von "Die Höhle der Löwen". Zur 20. Staffel kehrt David Weyhe mit seinen Mexican Tears noch einmal in die Höhle zurück und die scharfen Saucen haben bei den Löwen offenbar nichts von ihrer Wirkung verloren. Schon bei seinem ersten Besuch sorgte die Verkostung für feuchte Augen. Vural Öger hatte damals mit den Tränen zu kämpfen: "Ich habe noch nie in meinem Leben so eine scharfe Sauce gegessen." Judith Williams verrät nun: "Vural Öger hat damals wirklich gefragt, ob man einen Notarzt holen könnte." Beim Wiederbesuch stellen sich die Löwen erneut der scharfen Herausforderung. Fast alle wagen sich bis zur höchsten Schärfestufe – mit entsprechend deutlichen Reaktionen und reichlich Milch als Erste-Hilfe-Maßnahme.
Doch nicht nur die Schärfe sorgt diesmal für Aufmerksamkeit: Andreas W. Herb zeigt sich sichtbar angetan von Produkt und Geschäftszahlen. "Braucht ihr noch einen Partner? Hast du ein Angebot?", fragt er David Weyhe und sorgt damit für einen überraschenden Moment. Mit dieser Frage hatte der Bremer offenbar nicht gerechnet. Am Ende bleibt es bei einer vielversprechenden Verabredung: "Ruf mich an!" Judith Williams verabschiedet den Mexican-Tears-Gründer schließlich mit den Worten: "Wir werden drei Tage an dich denken. Die Wirkung hält!"
allpacka One aus Leipzig
Jonathan Vincentz (29) und Lukas Ludwig (29)
Angebot: 250.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch
Einkäufe, Pakete oder die Getränkekiste vom Supermarkt nach Hause bringen – mit dem Fahrrad ist der Transport oft eine Herausforderung. Genau dafür haben Jonathan Vincentz und Lukas Ludwig eine Lösung entwickelt: die allpacka One verwandelt nahezu jedes Fahrrad in Sekundenschnelle in ein Lastenrad. Die faltbare Lastenbox wird am Gepäckträger befestigt, bietet ausgeklappt 30 Liter Stauraum und eine Traglast von bis zu 20 Kilogramm. Wird sie nicht gebraucht, lässt sie sich platzsparend zusammenklappen. Damit soll sie flexibel im Alltag vom Wocheneinkauf bis zum Pakettransport einsetzbar sein. Zusätzlich ist sie jederzeit mit Fahrradtaschen kompatibel. Die Idee kam Lukas auf dem Heimweg von der Uni: Seinen Einkauf mit dem Fahrrad zu transportieren, war schwierig. "Wir haben uns gedacht, es muss doch eine Lösung geben fürs Fahrrad, die flexibel ist." Zwei Jahre lang tüftelte das Team an der allpacka One – zunächst in Lukas' WG-Zimmer. Dort musste morgens erst das Bett hochgeklappt werden, um Platz zum Arbeiten zu schaffen. Inzwischen läuft die Serienproduktion und die allpacka One wird ausgeliefert. Bei "Die Höhle der Löwen" geht es den Gründern um mehr als Kapital: Sie suchen Unterstützung dabei, aus ihrer Idee eine große Marke für Fahrradfans zu machen, um so noch mehr Menschen den Fahrradalltag zu erleichtern.
nüchtern aus Berlin
Isabella Steiner
Angebot: 300.000 Euro für 12 Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb
Isabella Steiner beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie guter Genuss auch ohne Alkohol funktionieren kann. Aus ihrer eigenen Erfahrung und der Frage "Was trinke ich, wenn ich nicht trinke?" entstand 2020 zunächst ein Onlineshop für alkoholfreie Drinks. Jetzt geht Isabella Steiner den nächsten Schritt: Unter der Marke nüchtern entwickelt sie hochkonzentrierte alkoholfreie Drinks in flüssigen Einzelportionen. Einfach aufreißen, ins Glas geben, Tonic dazu – fertig ist der alkoholfreie Spritz. Das Konzept ist leicht, platzsparend und lange haltbar. Der erste Drink ist ein alkoholfreier Italian Spritz, weitere Sorten sind bereits geplant. Bei den Löwen sorgt dabei nicht nur der Geschmack für Gesprächsstoff. Auch die Frage, wie alkoholfreier Genuss eigentlich aussehen und sich anfühlen sollte, wird intensiv diskutiert. Denn die Gründerin möchte nicht einfach eine alkoholfreie Alternative anbieten, sondern eine neue Form des Trinkens etablieren.
meinhaus.digital aus München und Schwäbisch Gmünd
Leonie Dowling (37) und Carolin Krebber (35)
Angebot: 425.000 Euro für fünf Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel
Ein Haus kaufen ist für viele ein Lebenstraum – die anschließende Renovierung wird jedoch schnell zum finanziellen Kraftakt. "Wir reden von den 90 Prozent, die sich den Architekten nicht mehr leisten können", erklärt Gründerin Leonie Dowling. Genau das wollen sie und Carolin Krebber mit ihrem Start-up meinhaus.digital ändern. Die beiden verbinden Architektur und künstliche Intelligenz, um Sanierungen einfacher, transparenter und bezahlbarer zu machen. Ihre Plattform ermittelt anhand von Angaben zur Immobilie notwendige Maßnahmen und Kosten und begleitet Hauskäufer von der ersten Einschätzung über die Finanzierung bis zur konkreten Renovierungsplanung.
Die Gründerinnen bringen dafür unterschiedliche Erfahrungen mit: Carolin Krebber arbeitete zehn Jahre als Architektin, Leonie Dowling war ebenfalls zehn Jahre in der Strategieberatung tätig, unter anderem für Unternehmen der Bauwirtschaft. Bei "Die Höhle der Löwen" fordern sie 425.000 Euro für fünf Prozent ihrer Firmenanteile. Doch ihre ambitionierte Bewertung sorgt für Diskussionsstoff und plötzlich wollen gleich mehrere Löwen einsteigen. Wer macht am Ende das Rennen um das vielversprechende Start-up?
LifeSaveAir aus Dortmund
Nabil Chehade (46), Aiman Chehade (32) und Jusef Chehade (31)
Angebot: 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen
Eine Erdbeere, ein Moment voller Panik – und eine Erfahrung, die Nabil Chehade bis heute nicht loslässt. Vor sechs Jahren verschluckte sich sein damals elfjähriger Sohn Jonas so schwer, dass er keine Luft mehr bekam. Während Nabil wie erstarrt danebenstand, reagierte seine Frau geistesgegenwärtig und rettete dem Jungen mit gezielten Rückenschlägen möglicherweise das Leben. "Diesen Moment, diesen Blick voller Panik, den werde ich mein Leben lang nicht vergessen", erzählt der 46-Jährige bei "Die Höhle der Löwen". Aus diesem Schock wurde eine Mission: Gemeinsam mit seinen Cousins Aiman und Jusef entwickelte er LifeSaveAir, ein Erste-Hilfe-Gerät, das bei lebensgefährlichen Atemwegsblockaden helfen soll. Nach viereinhalb Jahren Entwicklung und Zulassungsverfahren wollen die drei Unternehmer nun den nächsten Schritt gehen. Besonders emotional wird der Pitch, als Jonas selbst dazukommt. Der inzwischen 17-Jährige erinnert sich an den Vorfall: "Ja, das war schon traumatisch. Ich wusste nicht, was ich machen soll und zum Glück hat meine Mutter schnell reagiert." Heute steht er an der Seite seines Vaters und unterstützt die Präsentation. Ralf Dümmel berichtet, wie sein eigener Sohn sich einst an einem Schokobonbon verschluckte und er eingreifen musste. Doch reicht die emotionale Mission auch wirtschaftlich für einen Deal? Während die Löwen das Potenzial des Produkts diskutieren, müssen die Gründer beweisen, dass aus ihrer lebensrettenden Idee ein erfolgreiches Unternehmen werden kann.
Kippo aus Essen
Patrick Waligorski (51)
Angebot: 50.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile
Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb
Manchmal steckt in einer kleinen Erfindung eine große Lebensgeschichte. Patrick Waligorski wollte eigentlich nur seine schmerzenden Handgelenke entlasten – und entwickelte mit Kippo einen drehbaren Griff für Schub- und Sackkarren, der die Gartenarbeit deutlich erleichtern soll. Beim Ausschütten drehen sich die Griffe mit, sodass die Hände stabil bleiben und das lästige Umgreifen entfällt. Auch beim Fahren, besonders in Kurven, sollen die Griffe für mehr Komfort sorgen. Doch bei "Die Höhle der Löwen" geht es für den 51-Jährigen um weit mehr als seine Erfindung: Sein bisheriges berufliches Fundament droht wegzubrechen. Patrick betreibt gemeinsam mit seinem Cousin einen Schrottplatz, doch der Mietvertrag läuft aus. Ein neues Gelände zu finden, ist schwierig. "Dann müsste ich theoretisch mit 51 von 0 noch mal neu anfangen", erzählt er offen. Deshalb hat er einen Plan B entwickelt und setzt auf seine Erfindung. Für 50.000 Euro bietet er 30 Prozent seiner Firmenanteile. Mit seiner offenen, sympathischen Art berührt Patrick die Löwen – und plötzlich geht es nicht mehr nur um Geschäftszahlen. Gleich mehrere Investoren sehen Potenzial in Kippo und machen ihm ein Angebot. Doch Patrick muss sich entscheiden: Wem vertraut er seine Zukunft an? Eine emotionale Entscheidung zwischen unternehmerischen Chancen, persönlicher Sympathie und dem Mut, noch einmal ganz von vorn anzufangen.
Einen Überblick über alle Highlights der 20. Staffel gibt es in der Pressemappe.
"Die Höhle der Löwen", 20. Staffel, acht Folgen immer montags um 20:15 Uhr bei VOX. Alle Folgen stehen jeweils sieben Tage vor der TV-Ausstrahlung auf RTL+ zum Abruf bereit.
Produziert wird "Die Höhle der Löwen" von Endemol Shine Germany im Auftrag von VOX.