Die Parteipräferenzen bleiben die fünfte Woche in Folge unverändert. Laut aktuellem RTL/ntv Trendbarometer (25. bis 31. August 2026) liegt die AfD mit 28 Prozent erneut sieben Prozentpunkte vor der CDU/CSU mit 21 Prozent. Dahinter folgen die Grünen mit 16 Prozent, SPD und Linke mit jeweils 12 Prozent sowie die FDP mit vier Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 29 Prozent und damit weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent.
Arbeit der Bundesregierung derzeit wichtigstes Thema
Das Themeninteresse der Bundesbürger wird aktuell deutlich von innenpolitischen Themen bestimmt. Mit 35 Prozent steht die Arbeit der Bundesregierung an erster Stelle. Dahinter folgen die allgemeine wirtschaftliche Lage mit 25 Prozent und die Landtagswahlen im Osten mit 20 Prozent. Der Krieg in der Ukraine wird von 19 Prozent als eines der wichtigsten Themen genannt, Umwelt und Klima von 18 Prozent und der Konflikt im Nahen Osten von 13 Prozent.
AfD bleibt bei politischer Kompetenz vorn
Bei der Frage, welcher Partei die Bundesbürger am ehesten zutrauen, die Probleme in Deutschland zu lösen, liegt die AfD mit unverändert 13 Prozent weiterhin vorn. Die CDU/CSU gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf 12 Prozent. Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und erreichen sieben Prozent, SPD und Linke jeweils fünf Prozent. Mit 55 Prozent glaubt weiterhin mehr als die Hälfte der Befragten, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.
Nur 13 Prozent mit der Arbeit von Bundeskanzler Merz zufrieden
Die Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt auf niedrigem Niveau. Wie bereits in den drei Vorwochen sind lediglich 13 Prozent der Bundesbürger mit seiner Arbeit zufrieden, 85 Prozent hingegen nicht zufrieden. Unter den Anhängern von CDU und CSU äußern sich 43 Prozent zufrieden, bei der SPD sind es 18 Prozent, bei den Grünen acht Prozent, bei der Linken zwei Prozent und bei der AfD ein Prozent.
Wirtschaftserwartungen hellen sich leicht auf
Die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung bleiben mehrheitlich pessimistisch, verbessern sich gegenüber der Vorwoche jedoch leicht. 15 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland, zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. 65 Prozent erwarten eine Verschlechterung, nach 67 Prozent in der Vorwoche. 19 Prozent gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Lage unverändert bleibt. Der daraus errechnete Index steigt von minus 54 auf minus 50 Punkte.
Die Meldung ist mit der Quellenangabe RTL/ntv Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.
Datenbasis: 2.504 Befragte / Zeitraum: 25. bis 31. August 2026 / Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.