Eine Abschaffung der Rente mit 63 stößt in der Bevölkerung weiterhin auf breite Ablehnung. Drei Viertel der Bundesbürger (74 %) sprechen sich dagegen aus, die Möglichkeit nach 45 Beitragsjahren vor der regulären Altersgrenze ohne Abschläge in Rente gehen zu können (die sogenannte „Rente mit 63“) wieder abzuschaffen, um einen Anstieg der Rentenbeiträge zu vermeiden. Nur 22 Prozent befürworten eine Abschaffung.
Junge und mittlere Jahrgänge ebenfalls klar gegen Abschaffung
Besonders deutlich fällt die Ablehnung bei den jüngeren und mittleren Altersgruppen aus. 79 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 78 Prozent der 30- bis 44-Jährigen wollen die Rente mit 63 erhalten. Auch bei den 45- bis 59-Jährigen sind 74 Prozent gegen eine Abschaffung. Die Kritik an einer Streichung reicht auch weit in die Anhängerschaften der Parteien hinein. 64 Prozent der SPD-Anhänger lehnen die Abschaffung ab. Bei den Anhängern der Linken sind es 87 Prozent und bei den AfD Anhängern 84 Prozent. Selbst unter den Anhängern von CDU und CSU überwiegt mit 56 Prozent die Ablehnung, obwohl diese Gruppe die Abschaffung mit 42 Prozent noch am ehesten befürwortet.
Die Meldung ist mit der Quellenangabe RTL/ntv Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.
Datenbasis (Abschaffung der „Rente mit 63“? im Auftrag von RTL Deutschland): 1.005 Befragte / Zeitraum: 7. und 10. August 2026 / Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.