Nur noch 16 Prozent der Bundesbürger haben den Eindruck, dass sich Bundeskanzler Friedrich Merz ausreichend um die Lösung der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland kümmert. 80 Prozent finden dagegen, dass er sich nicht genug darum bemüht. Besonders brisant ist dies vor dem Hintergrund, dass die wirtschaftliche Lage für die Menschen derzeit mit Abstand das wichtigste Thema ist. 82 Prozent der Bundesbürger nennen die Wirtschaft als vorrangige Sorge, gefolgt von 41 Prozent, die ihren Unmut über Politiker und Parteien äußern und 33 Prozent, die sich vor allem um die sozialen Sicherungssysteme sorgen.
Vor knapp einem Jahr, im Juni 2025, hatten noch 31 Prozent den Eindruck, Merz kümmere sich ausreichend um die wirtschaftlichen Probleme. Dass sich der Bundeskanzler mehr um die wirtschaftlichen Herausforderungen kümmern müsste, meint inzwischen eine Mehrheit von 60 Prozent der verbliebenen CDU/CSU-Anhänger. Noch häufiger wird diese Meinung von den Anhängern der drei Oppositionsparteien im Bundestag sowie des Koalitionspartners SPD vertreten.
Die Meldung ist mit der Quellenangabe RTL/ntv Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.
Datenbasis (Kümmert sich Friedrich Merz ausreichend um die wirtschaftlichen Probleme im Land? im Auftrag von RTL Deutschland): 1.000 Befragte / Zeitraum: 15. und 18. Mai 2026 / Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.
Datenbasis (RTL/n-tv-Trendbarometer): 2.000 Befragte / Zeitraum: 12. bis 18. Mai 2026 / Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.