Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer (14. bis 20. April) zeigt sich auch eine Woche nach dem Entlastungspaket und weiteren Reformankündigungen keine Verbesserung der politischen Stimmung. Die AfD bleibt mit 26 Prozent weiterhin stärkste Kraft, während die Union mit 24 Prozent auf einem Niveau liegt, das an das Bundestagswahlergebnis 2021 unter Armin Laschet erinnert (24,1%). Die Grünen erreichen 15 Prozent, die SPD 12 Prozent, die Linke 11 Prozent und die FDP 4 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 26 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau der vergangenen Bundestagswahl (17,9%).
80 Prozent unzufrieden mit Merz – Wert bleibt auf Tiefstand
Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz verharrt auf einem historisch niedrigen Niveau. Weiterhin sind nur 18 Prozent der Bundesbürger mit seiner Arbeit zufrieden, während 80 Prozent unzufrieden sind – der schlechteste bislang gemessene Wert.
Politische Kompetenz: Union und AfD verlieren leicht
Bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz verlieren sowohl die Union als auch die AfD jeweils einen Prozentpunkt und kommen auf 14 bzw. 13 Prozent. Unverändert trauen 8 Prozent der Bundesbürger den Grünen die größte Problemlösungskompetenz zu, 5 Prozent der Linkspartei und 4 Prozent der SPD. Eine Mehrheit von 54 Prozent traut weiterhin keiner Partei zu, die Probleme in Deutschland zu lösen.
Wirtschaftserwartungen bleiben pessimistisch
Die wirtschaftlichen Erwartungen der Bundesbürger bleiben auf einem niedrigen Niveau. Nur 12 Prozent rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, während 66 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen. 21 Prozent erwarten keine Veränderung.
Die Meldung ist mit der Quellenangabe RTL/ntv Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.
Datenbasis: 2.502 Befragte / Zeitraum: 14. bis 20. April 2026 / Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.