Moderatorin Isabelle Körner +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
Foto: RTL / Annette Etges
Foto: RTL / Annette Etges
Goodbye „Telebörse“: Zeitgleich mit dem neuen Studio schlägt ntv auch in seiner Wirtschaftsberichterstattung ein neues Kapitel auf. Mit der 100.000. Ausgabe verabschiedet sich die „Telebörse“. Ab Mai bündelt der Nachrichtensender seine wirtschaftsjournalistische Kompetenz unter der neuen crossmedialen Marke „ntv Wirtschaft“.
Susanne Althoff, stellvertretende Chefredakteurin und Leiterin Wirtschaft bei ntv: „Die ‚Telebörse‘ ist seit über 30 Jahren eine feste Größe in der deutschen Wirtschaftsberichterstattung und steht wie kaum ein anderes Format für Verlässlichkeit und Expertise. Mit ‚ntv Wirtschaft‘ entwickeln wir diese starke Marke konsequent weiter: inhaltlich breiter, visuell moderner, crossmedial und noch näher an den Themen, die unsere Zuschauerinnen und Zuschauer bewegen.“
Über die Telebörse:
Seit Januar 1994 steht die „Telebörse“ für verlässliche und aktuelle Informationen rund um Börse, Unternehmen und Märkte. Mit bis zu 22 Ausgaben täglich ist die „Mutter aller Börsensendungen“ nicht nur im TV, sondern auch auf allen relevanten ntv Kanälen präsent. Ergänzt wird das Angebot durch einen KI-generierten Wirtschaftspodcast. Ein besonderes Merkmal ist die Live-Berichterstattung aus den wichtigsten Finanzzentren – aus Frankfurt und als einziger deutscher Sender auch direkt von der Wall Street in New York. In der täglichen Berichterstattung stehen Kurse, Bilanzen und strategische Entscheidungen im Fokus. Die ntv Moderatoren sowie Börsenexperten sorgen dafür, dass die Zuschauer jederzeit über die Entwicklungen an den Märkten informiert sind. Dieser Erfolg wird auch in Zahlen sichtbar: Insgesamt summieren sich die Ausstrahlungen der „Telebörse“ auf mehr als 16.250 Sendestunden – das entspricht über 677 Tage oder rund einem Jahr, zehn Monaten und acht Tagen ununterbrochener Berichterstattung. Dabei erzielt die „Telebörse“ regelmäßig hervorragende Marktanteile von im Schnitt bis zu 7,9 Prozent beim Gesamtpublikum bzw. sogar von im Schnitt bis zu 11,1 Prozent bei 14-59.
Kurz-Interview mit „Telebörse“-Urgestein Raimund Brichta
1. Sie begleiten die „Telebörse“ seit den Anfängen. Was hat sich in über 30 Jahren Börsenberichterstattung am stärksten verändert?
Früher war Information knapp, heute ist sie im Überfluss vorhanden. Kurse und News gibt es überall, rund um die Uhr. Der Unterschied liegt nicht mehr im Zugang, sondern im Verständnis. Genau da setzen wir an: Heute zählt nicht mehr, wer schneller informiert, sondern wer besser einordnet.
2. Sie haben zahlreiche Krisen und Boomphasen miterlebt. Gibt es einen Moment oder eine Phase, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Ein ganz besonderes Highlight gab es im Juli 2010: Unser Team durfte die Schlussglocke an der New York Stock Exchange läuten. 30 Sekunden und doch ein Moment fürs Leben.
3. Die „Telebörse“ war für viele Zuschauer über Jahrzehnte tägliche Orientierung. Was macht das Format aus Ihrer Sicht so besonders und relevant?
Wer uns schaut, bekommt nicht mehr Daten, sondern mehr Klarheit. Wir waren nie nur Ticker. Unser Anspruch war immer: erklären statt nacherzählen. In einer Welt voller Schlagzeilen ist genau das der Unterschied. Orientierung schlägt Information.
4. Aus der „Telebörse“ wird jetzt „ntv Wirtschaft“: Was bedeutet dieser Schritt?
Der Name geht, der Anspruch bleibt. Und ehrlich gesagt: Wir gewinnen sogar dazu. Mit dem neuen Studio können wir Themen deutlich schärfer, klarer und moderner erzählen.
5. In einer Zeit geopolitischer Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und schneller Marktbewegungen: Wie wichtig ist verlässliche Wirtschaftsberichterstattung heute und welche Rolle spielt „ntv Wirtschaft“ dabei künftig?
Je lauter die Schlagzeilen, desto wertvoller der Überblick. Genau deshalb braucht es „ntv Wirtschaft“. Unser Job ist es, den Lärm leiser zu machen.