Große Emotionen und jede Menge Baby-Glück im GZSZ-Studio von UFA Serial Drama in Potsdam Babelsberg! Nach sieben Monaten hochemotionaler Babypause wirbelt Zuschauer-Liebling Anne Menden (40) endlich wieder durch die Kulissen und Sets der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Dort herrscht aktuell absoluter Ausnahmezustand: Die Kolleg:innen konnten es kaum erwarten, ihre Kollegin wiederzuhaben, und auch privat setzt die frischgebackene Mama auf geballte Familien-Power bei ihrem großen TV-Comeback. Für die Schauspielerin fühlt sich die Rückkehr an, als wäre die Zeit für einen kurzen Moment stehengeblieben: „Es fühlt sich eigentlich so an, als wäre ich gar nicht weg gewesen. Das ist nach 22 Jahren fast so ein bisschen wie Fahrradfahren!“
GZSZ-Serien-Ikone Anne Menden ist zurück vor der Kamera – und sie bringt für dieses neue Lebenskapitel hochkarätige Verstärkung mit an den Set-Rand. Nicht nur Ehemann Gustav und ihr zuckersüßer Sohn begleiten die Powerfrau an ihrem ersten Arbeitstag, sogar die Schwiegermutter zieht für ein ganzes Jahr mit nach Potsdam, um dem Paar im Alltag den Rücken freizuhalten. „Wir haben eine super Lösung, mit der sich alle wohlfühlen“, schwärmt Anne glücklich über das familiäre Teamwork. Für die frischgebackene Mama ist klar: Um Kind und Karriere perfekt zu vereinbaren, braucht es ein starkes Netzwerk. „Der Kleine hat ja nicht nur mich als Mama, sondern einen ganz tollen Papa und eigentlich ein ganzes Dorf, was um ihn rum ist.“
Drei-Generationen-Power am Set und privat
Trotz des puren privaten Glücks brannte die Vollblut-Schauspielerin darauf, endlich wieder als Emily vor der Kamera zu stehen und die RTL-Zuschauer:innen zu fesseln. Für vereinzelte kritische Stimmen im Netz, die im Vorfeld bemängelten, sie kehre viel zu früh aus dem Mutterschutz ans Set zurück, hat die selbstbewusste Künstlerin eine klare, moderne Ansage parat: „Wenn es andersrum gewesen wäre und Gustav wäre arbeiten gegangen, hätte wahrscheinlich nicht mal ein Hahn danach gekräht.“
Gossip, Freudentränen und eine neue „Business-Emily“
Am ersten Drehtag flossen beim großen Team-Wiedersehen bereits die ersten Freudentränen – und der kleine Nachwuchs stahl den altbekannten TV-Gesichtern direkt die Show. Zwischen den Szenen gab es für Anne vor allem eines: Jede Menge Nachholbedarf in Sachen Set-Gossip! Auf die Fans wartet mit Annes Rückkehr ein echter Knaller, denn ihre Rolle Emily hat sich weiterentwickelt und wird spürbar erwachsener. Modisch bleibt sie zwar gewohnt top gestylt, gerne einmal ausgefallen und auch knallig, doch beruflich startet sie richtig durch: „Es kommt auf jeden Fall ein bisschen mehr Businessfrau mit rein. Es wird spannend und lustig – einschalten!“
Das exklusive Comeback-Interview
Wie geht es dir ganz allgemein und wie geht es Gustav und eurem kleinen Mann?
Uns geht's allen super. Ich habe tatsächlich auch überhaupt gar keine Bauchschmerzen jetzt, dass da irgendwie eine neue Situation oder so was kommt. Der Kleine macht sich einfach wirklich, wirklich toll – und da dreimal auf Holz geklopft! Das hat er super gemacht, auch als wir jetzt wieder nach Potsdam gekommen sind. Das macht ihm gar nichts aus. Er hat ja all die Menschen immer um sich rum, die von Anfang an auch immer da waren. Er ist einfach grundsätzlich ein ganz glücklicher, kleiner, aufmerksamer und fröhlicher junger Mann.
Wie sehr hast du dich auf den ersten Drehtag gefreut?
Das Drehen bei GZSZ ist ein ganz großer Teil meines Lebens und deswegen ist natürlich auch ganz viel Freude dabei. Ich habe mich total gefreut, das ganze Team wiederzusehen und mit Janka Venus zu drehen, die jetzt in der ersten Woche Regie führt. Und ja, ich bin einfach echt gespannt, was sich auch in den letzten sieben Monaten so verändert hat. Na ja, außer dem neuen Snackautomaten im Studio-Catering, der hat mich an Tag eins erst mal ein bisschen verwirrt! (lacht)
Wie hast du dich zu Hause vorbereitet? Gibt es ein bestimmtes Ritual vor dem Dreh?
Eigentlich muss ich zu meiner Schande gestehen: Ich habe mich gar nicht groß vorbereitet, weil ich mir dachte, das wird schon genauso sein wie vorher. Vielleicht kriege ich deswegen jetzt auch doch ein bisschen Muffensausen! (lacht) Aber es ist ja wie Fahrradfahren – das verlernt man nicht. Und ich habe halt einfach auch hier echt eine zuckersüße Ablenkung zu Hause gehabt.
Wie ist es, wieder zurück am Set zu sein? Gab es im Vorfeld auch Sorgen?
Es fühlt sich eigentlich so an, als wäre ich gar nicht weg gewesen. Die Zeit verfliegt dann doch schneller, als man denkt. Ich hatte tatsächlich ganz kurz ein bisschen Bedenken, ob ich das mit dem Text hinkriege, weil ich durch den aktuellen „Gehirnstatus“ privat unglaublich viele Sachen vergesse. Ich stelle irgendwo was ab und weiß es nicht mehr. Ich dachte, das wird mir mit dem Text bestimmt auch passieren. Aber das Lernen war gar kein Problem, der Text sitzt! Die erste Szene war noch ein bisschen komisch nach sieben Monaten, aber jetzt bin ich wieder voll drin und darf hier wieder ein bisschen Unfug treiben.
Wie und wo sind Mann und Baby gerade? Wie macht ihr das mit der Betreuung, wenn du arbeitest?
Also Mann und Baby sind entweder zu Hause, besuchen mich am Set oder sind mit der Schwiegermama in der Stadt unterwegs bei schönem Wetter. Wir haben das große Privileg, eine super familienfreundliche Produktion zu sein. Wenn es mal lange Drehtage gibt, ist es absolut kein Problem, dass die zwei mich in den Pausen besuchen. Wir haben vielleicht nicht die klassische Rollenverteilung, aber wir haben eine super Lösung, mit der sich alle wohlfühlen. Bei uns läuft alles Hand in Hand. Es gibt nichts, worüber man sich gerade Sorgen machen müsste, weil der Kleine einfach happy ist.
Wie viele Bilder von den beiden bekommst du ans Set geschickt oder herrscht Funkstille bei der Arbeit?
Wenn ich kein Update bekomme, dann fordere ich mir das schon ein! (lacht) Heute Morgen habe ich schon zwei Bilder bekommen und einmal per Video angerufen. Jetzt gerade sind sie ja sogar hier bei mir am Set, das ist natürlich noch besser.
Wie war die letzte Nacht vor dem großen Comeback? Hast du genug Schlaf bekommen vor dem ersten Arbeitstag?
Der Kleine schläft grundsätzlich super. Und ich bin eh noch nie jemand gewesen, der viel Schlaf braucht – ich bin schon immer sehr spät ins Bett gegangen und super früh aufgestanden. Dieses nachts noch mal Hunger bekommen ist ein schöner Moment für mich und ich genieße das tatsächlich sehr, um 1 Uhr morgens noch mal mit dem Kleinen zu kuscheln. Psst, kleines Geheimnis: Er schläft ja eigentlich neben dem Bett, aber wenn der Papa im Tiefschlaf ist, hole ich ihn mir heimlich zum Kuscheln rein und lege ihn danach wieder zurück. Keiner bekommt es mit! (lacht)
Wie läuft das Leben zu viert inklusive Schwiegermutter zu Hause?
Das klappt super. Bei der Familie meines Mannes ist das sowieso Standard, die wohnen eh in einem Mehrfamilienhaus, da ist immer was los und jeder ist für jeden da. Ich bin da einfach so ruckzuck mit reingezogen worden. Ich hätte es vielleicht selbst nicht gedacht, aber das passt total zu mir, ich fühle mich pudelwohl. Es ist genau die Ergänzung, die ich in meinem Leben noch gebraucht habe.
Bei Instagram in den Kommentaren gibt es auch Kritiker, die bemängeln, dass du schon so „früh“ wieder am Set bist. Wie gehst du damit um?
Ich nehme mir das überhaupt nicht zu Herzen. Wenn das jetzt andersrum gewesen wäre und ich zu Hause geblieben und Gustav arbeiten gegangen wäre, dann hätte wahrscheinlich nicht mal ein Hahn danach gekräht. Jede Familie hat ihr eigenes System, das funktionieren muss. Es gibt da keine Richtlinie, weil alle Lebensumstände anders sind. Wenn man sich selbst stresst, spürt das Kind das viel mehr, als wenn die Mama mal für ein paar Stunden am Set ist. Und es ist ja nicht so, als wäre ich monatelang im Ausland – ich bin für ein paar Stunden beim Drehen und zwischendurch kommen die beiden mich besuchen. Also: It’s not so deep!
Was bedeutet es für dich, alle wiederzusehen und wen hast du am meisten vermisst?
Es ist unglaublich schön. Das sind zum Teil Menschen, mit denen ich seit über 20 Jahren zusammenarbeite, die sind alle ganz besonders und herzlich. Ich habe meine Kollegen wie Nina Ensmann und Eva Mona Rodekirchen super vermisst. Meine allererste Szene hatte ich mit Nina und wir haben ehrlich gesagt weniger gespielt als vielmehr im Hintergrund den kompletten Gossip der letzten sieben Monate auf dem Silbertablett serviert bekommen. Nach dem Motto: „Anne, du weißt gar nicht, was alles passiert ist!“ (lacht) Das war großartig. Ich habe es auch total vermisst, mit Ulrike Frank zu drehen, wir haben einfach eine tolle gemeinsame Ebene vor der Kamera.
Hast du eine neue Routine, die mit der Geburt gekommen ist?
Wenn der Kleine morgens wach wird, haben wir erst mal unsere exklusive „Littlefoot-Mama-Zeit“. Wir quatschen, albern ein bisschen rum und ich mache ihn ganz in Ruhe fertig. Danach geht es direkt zu Oma zum Kuscheln – diese Routine bleibt für ihn fest bestehen, auch wenn ich arbeite. Für diese gemeinsame Zeit würde ich sogar um 3 Uhr morgens aufstehen. Da brauche ich anfangs nicht mal einen Kaffee, um wach zu werden. Meine Set-Routine hat sich dafür null verändert: Mein erster Weg führt mich immer direkt ins Catering für einen Pumpkaffee. Der schmeckt zwar gewohnt bescheiden, aber der gehört am Set für mich einfach absolut dazu! (lacht)
Worauf dürfen sich die Zuschauer:innen bei deiner Rolle Emily freuen?
Emilys Style wird einen kleinen Tick erwachsener, bleibt aber unverkennbar Emily – also knallig und ausgefallen. Beruflich startet sie jetzt voll durch: Ihr Label heißt „Everlasting Shoes“ und es geht um das komplette Paket aus Branding, Corporate Identity und dem großen Launch. Und inhaltlich: Sie trifft nach Monaten wieder auf Tobias – und das wird extrem spannend. Wie wird er reagieren? Außerdem kommt es mit der einen oder anderen Figur zu sehr überraschenden, unterhaltsamen Reibungen und Verstrickungen. Also unbedingt einschalten!