Blutiger Serientod schockt den Kiez: Nach einem Mord beginnt das eigentliche Drama. Plötzlich stehen alle GZSZ-Hauptrollen unter Verdacht. Jede und jeder könnte es gewesen sein. Vertrauen zerbricht. Zweifel wachsen. Die alles entscheidende Frage: Wer hat Zoe ermordet? +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
Foto: RTL
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Der Tod von Zoe Vogt (Lara Dandelion Seibert) in Folge 8.506 am 22. April bei RTL und eine Woche vorab auf RTL+ erschüttert den Berliner GZSZ-Kiez – und läutet die wohl spannendsten Wochen dieses Jahr bei der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ein.
Doch nicht nur die Figuren stehen unter Schock. Auch für Lara Dandelion Seibert selbst ist der Abschied ein harter Einschnitt: "Als ich erfahren habe, dass meine Rolle Zoe stirbt, habe ich geweint." Ein Satz, der zeigt, wie nah ihr dieser Moment ging. "Nicht nur, weil die Rolle endet, sondern auch, weil ich ein so tolles Team verlasse." Ein Abschied voller Emotionen – vor und hinter der Kamera.
Und doch bleibt Zoe sich bis zuletzt treu. Kompromisslos. Kämpferisch. "Sie kämpft bis zum Schluss für ihre Tochter und ihre kleine Familie." Genau das macht ihren Tod so heftig und so konsequent. Klar ist: "Zoe würde den Kiez niemals leise verlassen." Ihr Ende? Laut. Dramatisch. Unvergesslich. "Und das macht mich sehr stolz."
Doch mit ihrem Tod beginnt erst das eigentliche Drama. Plötzlich stehen alle GZSZ-Hauptrollen unter Verdacht. Jede und jeder könnte es gewesen sein. Vertrauen zerbricht. Zweifel wachsen. Die alles entscheidende Frage: Wer hat Zoe ermordet?
Die Ermittlungen übernimmt Toni (Olivia Marei) – und gerät dabei selbst an ihre Grenzen. An ihrer Seite: ein neuer Kollege, Holger Schmitt. Ein neues Team. Ein gefährlicher Fall. "Für Toni ist das eine absolute Ausnahmesituation, sie wird fachlich wie emotional extrem gefordert, gerade nach der Trennung von Erik", so die Schauspielerin. Der Druck steigt. Mit jeder Spur. Mit jedem Verhör. Und genau da wird es jetzt richtig intensiv: Neue Sets und ständig neue Einblicke. "Wir tauchen deutlich tiefer in die Polizeiarbeit ein als bisher. Verhöre, Wendungen, falsche Fährten; nichts und niemand ist sicher."
Besonders packend: Zoe wird immer wieder über ihren Tod hinaus in der Serie auftauchen, und auch die Zuschauer:innen werden Teil der Ermittlungen. Auf RTL.de läuft eine Abstimmung zur großen Frage: Wer war es? Wer hat Zoe ermordet? Und das Ergebnis? Alles andere als fest. Es verändert sich ständig. Mit jeder neuen Folge. Mit jedem Hinweis. Mit jeder neuen Theorie. Was heute sicher scheint, kann morgen schon widerlegt sein.
Doch die Wahrheit kommt ans Licht – Stück für Stück. Ist es eine Überraschung oder ist die Antwort längst da und niemand sieht sie? Die Auflösung? Die wird im Sommer 2026 bei diesem GZSZ-Highlight alles verändern und alle schockieren!
Neben der großen Crime-Story dürfen sich die Zuschauer:innen auch auf viele emotionale Geschichten bei GZSZ freuen: Bei Gerner (Wolfgang Bahro), Yvonne (Gisa Zach) und Michi (Lars Pape) wird es ebenso bewegend wie im Liebesdreieck rund um Toni, Erik (Patrick Heinrich) und Matilda (Anna-Katharina Fecher). Beziehungen werden auf die Probe gestellt, Gefühle neu verhandelt und Entscheidungen getroffen, die alles neu ordnen könnten. Doch bei wem kommt es am Ende zu einem Liebes-Comeback? Oder bleibt genau das aus?
Interview mit Lara Dandelion Seibert
Dein Abschied bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist besonders dramatisch – wie hast du reagiert, als du erfahren hast, dass deine Figur einen Serientod sterben wird?
Der Abschied meiner Figur Zoe ist sehr dramatisch und ich liebe diese Figur, auch wenn sie natürlich sehr kontrovers ist, aber für mich als Schauspielerin ist es natürlich wahnsinnig traurig, meine Figur gehen zu lassen. Aber es ist auch eine Rolle, die bleibt – auch wenn sie geht. Als ich erfahren habe, dass meine Rolle Zoe stirbt, habe ich geweint. Nicht nur, weil die Rolle endet, sondern auch, weil ich ein so tolles Team verlasse. Ein Abschied also vor und hinter der Kamera. Gleichzeitig sehe ich es als Chance, dass Platz für etwas Neues geschaffen werden kann. Ein Ende, das auch ein Anfang für mich als Schauspielerin in neuen Rollen ist.
War dir von Anfang an klar, dass deine Rolle so ein Ende bekommen könnte, oder kam das überraschend?
Wir als Schauspieler:innen wissen weit im Voraus natürlich nie genau, was mit unserer Rolle passieren wird. Eine Ungewissheit, auch in einem festen Engagement, schwingt immer mit. Aber bei Zoe waren die Geschichten natürlich immer sehr spannend und dramatisch und ich freue mich darüber, dass die Figur sich selbst treu bleiben kann und bis zum Schluss für ihre Familie und vor allem ihre Tochter kämpft. Konsequent und dramatisch pur bis zum letzten Atemzug. Darauf bin ich sehr stolz.
Wie emotional war es für dich, die Todes- und die Abschiedsszenen tatsächlich zu drehen?
Die Todesszene zu drehen war nur ein bisschen kalt und unbequem – so lange auf dem Boden zu liegen. (lacht). Die Abschiedsszenen mit Patrick Fernandez, der Carlos spielt, waren für mich sehr emotional und traurig. Ich musste so viel weinen, weil natürlich nicht nur Zoe sich von Carlos, sondern auch Lara sich von Patrick verabschiedet. Rolle und Realität verschwimmen in so einer Szene, wenn man so eng miteinander ist.
Gab es einen Moment während der Dreharbeiten, der dir besonders nahegegangen ist?
Ich habe nicht nur einen emotionalen Moment während der Dreharbeiten gehabt. Viele kleine Abschiede summieren sich. Ich habe mich immer wieder umgeschaut und dachte „Okay. Ich drehe das letzte Mal in diesem Set oder mit dieser Person.“ Der Abschied war überall spürbar.
Aber für mich persönlich waren die Szenen, in denen Zoe Carlos verrät und später das Videogeständnis, in dem sie um Verzeihung bittet, meine emotionalsten Szenen. Zwischen Schuld und Reue. Ich hatte in der Zeit auch wieder eine ganz tolle Regisseurin an meiner Seite. Ein wichtiger Halt in intensiven Momenten.
Wie hast du dich auf diese sehr intensiven Szenen vorbereitet?
Emotionale Szenen bereite ich immer so vor, dass vor allem erstmal der Text sitzt, damit ich emotional loslassen kann und dann heißt es: voll darauf einlassen. Kontrolle zuerst – dann fallen lassen.
Du hast nach dem Tod von Zoe noch weitergedreht. Warum und was erwartet die Zuschauer:innen dadurch?
Es ist sehr besonders, dass ich nach Zoes Tod noch weitergedreht habe. Ein Twist, den man so nicht erwartet. Denn, noch wissen die Zuschauer:innen nicht, wer Zoe ermordet hat, und Zoe begleitet Carlos auch in seinen Träumen. Die Geschichte endet also nicht mit ihrem Tod. Zoe lebt in der Serie also noch weiter. Da gibt’s noch ein paar emotionale und dramatische Geschichten zu erzählen. Zwischen Erinnerung und Verarbeitung. Es lohnt sich dranzubleiben! Mehr denn je.
Welche Szene deines Abschieds wird dir persönlich am meisten im Gedächtnis bleiben?
Ich glaube die Szene, die mir am meisten im Gedächtnis bleiben wird, ist die allerletzte mit Patrick gewesen.
Ein letzter, besonderer Moment. Der war superschön und zeigt die tiefe Liebe von Zoe und Carlos. Liebe, die bleiben wird.
Wie war die Stimmung am Set an deinem letzten Drehtag?
Nach meiner letzten Szene ist das ganze Team ins Studio gekommen und es liefen wirklich viele Tränen. Ein Abschied, den alle gespürt haben.
Ich bin sehr dankbar und gerührt, dass das Team ebenfalls so traurig ist und mich so wertschätzt. Echte Verbundenheit. Das bedeutet mir so viel und GZSZ wird immer einen riesigen Platz in meinem Herzen haben. Für immer Teil davon. Ich habe hier so viel Support von der ganzen Produktion bekommen. Dafür bin ich so dankbar. Ein starkes Miteinander.
Was war das Schwierigste daran, deine Figur endgültig loszulassen?
Ich glaube, das Schwierigste daran ist die eigene Figur loszulassen, dieses Endgültige zu akzeptieren. Das Ende wirklich zu begreifen. Das ist ein Prozess, der ein bisschen Zeit braucht. Nichts passiert sofort. Aber ich weiß natürlich schon etwas länger, dass meine Figur sterben wird. Deshalb hatte ich auch ein bisschen Zeit das Ganze zu verarbeiten. Ein Abschied auf Raten.
Wenn du deiner Rolle zum Abschied noch etwas sagen und wünschen könntest – was wäre es?
Wenn ich Zoe noch etwas sagen könnte, wäre es: Ein letzter Gedanke. Ich hoffe du findest deinen Frieden und musst nicht mehr kämpfen. Fühl dich umarmt, Deine Lara. Ein Abschied voller Wärme und Ruhe also.