Die Sky Original Doku „Die Nacht von Paris – Terror am Stade de France“ bekommt den Blauen Panther 2026 als „Bester Dokumentarfilm“ +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
Foto: © Sky/Leonine
Foto: © Sky/Leonine
Großer Erfolg für eine Sky Original Produktion: Markus Brauckmann (Drehbuch) und Christian Twente (Regie) werden bei „Blauer Panther – TV & Streaming Award“ 2026 mit dem Preis für den „Besten Dokumentarfilm“, die Sky Original Dokumentation „Die Nacht von Paris – Terror am Stade de France“ ausgezeichnet.
Die große Award Show findet am 21. Oktober 2026 in der BMW Welt in München statt.
„Die Nacht von Paris – Terror am Stade de France“ ist eine Produktion von LEONINE Documentaries im Auftrag von Sky Deutschland und ist auf Sky und WOW abrufbar.
Die Jury (Auszug): „Markus Brauckmann und Christian Twente rekonstruieren in ihrem Dokumentarfilm minutiös, was am 13. November 2015 im und um das Stade de France geschah (...). Mit erzählerischer Präzision statt mit reißerischer Geste arbeiten sie den Tag auf, indem sie einer bemerkenswerten Vielfalt von O-Ton-Gebenden Raum lassen. (...) ‚Die Nacht von Paris‘ macht sichtbar, welch schmaler Grat zwischen Alltag und Katastrophe verlaufen kann – und warum genaues Hinschauen mehr bewirkt als schnelle Dramatisierung.“
Markus Brauckmann: „Filmemachen ähnelt in einer Hinsicht dem Fußball: Es ist ein Mannschaftssport. Und deshalb freue mich gemeinsam mit den wunderbaren Kolleg:innen von Leonine Documentaries und Sky über den Blauen Panther für ‚Die Nacht von Paris‘. Diese Doku ist weit mehr als ein Fußballfilm – es ist eine Hommage an die Menschlichkeit und das Miteinander in tragischen Stunden. Und von Frauen und Männern, die in diesen ungewissen Momenten über sich hinauswachsen. Gleichsam dürfen wir nie vergessen, dass es eine Nacht des Traumas und der Trauer war. Wir widmen diesen Film den Opfern des Terroranschlags am Stade de France und weiteren Orten in Paris.“
Christian Twente: „Alle, die vor unseren Kameras saßen, alle Beteiligten und Betroffenen hatten ihre ganz eigene Geschichte dieser schrecklichen Nacht in Paris und am Stade de France zu erzählen. Ihnen gilt großer Dank dafür. Und diese Erinnerungen, so unterschiedlich sie auch waren, gleichberechtigt in eine Dramaturgie zu setzen und mit hohem Anspruch an das visuelle production value in einer großen Dokumentation zu verbinden – das war aus meiner Sicht die größte Herausforderung bei diesem Film. Es freut mich sehr, dass die Jury des Blauen Panther diese Arbeit mit einem Preis würdigt. Er gilt allen, die mitgearbeitet haben, insbesondere den Kolleg:innen von Leonine Documentaries und Sky.“
Über „Die Nacht von Paris – Terror am Stade de France“:
Im Zentrum des Films steht die deutsche Nationalmannschaft, deren Spieler während des Freundschaftsspiels gegen Frankreich anfangs nicht wissen, was sich zeitgleich vor dem Stadion und in der Pariser Innenstadt zuträgt. Etwa Jérôme Boateng, der nach seiner Auswechslung in der Pause allein in der Kabine sitzt und auf dem Smartphone als einer der Ersten mit den schrecklichen Nachrichten der Nacht konfrontiert wird. Während Mitspieler wie Ilkay Gündoğan und Matthias Ginter noch ahnungslos auf dem Platz stehen, Teammanager Oliver Bierhoff und die DFB-Sicherheitsexperten aber schon erste Schutzmaßnahmen für die Mannschaft ergreifen. Zeitgleich sieht sich Frankreichs Staatspräsident François Hollande mit seinem Sicherheitsteam im Kontrollraum des Stade de France mit der schweren Entscheidung konfrontiert, ob das Stadion evakuiert werden muss. Hunderte Fans flüchten im Sog der anbrechenden Massenpanik nach dem Abpfiff auf den Rasen, um dort Schutz zu suchen. Und Matthias Opdenhövel, der TV Moderator des Abends, ringt in all der Ungewissheit damit, die Berichterstattung für Millionen daheim an den Fernsehgeräten aufrechtzuerhalten – ohne zu wissen, wie er sich selbst in Sicherheit bringen kann.
Sind die Terroristen nur vor dem Stadion, oder vielleicht auch im Innenraum? Haben sie Sprengsätze im Stadion angebracht? Ist es für die Spieler und die Zuschauer sicherer, im Stadion zu bleiben, oder sollten sie es schnellstmöglich verlassen? Und sind Freunde und Verwandte wohlauf, die sich ebenfalls im Stadion befinden? Diese Fragen und Ängsten schildern die Beteiligten in „Die Nacht von Paris – Terror am Stade de France“ nun so offen wie nie zuvor. Die Ausnahmesituation, auf die sich niemand vorbereiten konnte, wird in dem Sky Original Dokumentarfilm erstmals auch dank KI-Simulationen eindrucksvoll rekonstruiert. So verweben sich die unterschiedlichen Geschichten zu einer vielschichtigen Schilderung eines schicksalhaften Abends und tragen zu einer präzisen und eindringlichen Rekonstruktion der Ereignisse im Stade de France bei.