Seltene Lear-Aras kurz vor ihrer Rückkehr nach Brasilien. +++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf RTL+ gestattet. +++
Foto: RTL
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Über 48.000 Tierarten stehen weltweit auf der Roten Liste – doch das muss nicht das Ende ihrer Geschichte sein. Die neue vierteilige hundkatzemaus-Reihe "Reverse the Red" begleitet außergewöhnliche Artenschutzprojekte rund um den Globus und zeigt, wie Zoos, Wissenschaftler und Naturschutzorganisationen gemeinsam bedrohten Tierarten eine Zukunft ermöglichen. Präsentiert von Zoodirektor und Artenschutzexperte Prof. Matthias Reinschmidt erleben die Zuschauer unter anderem die Rückkehr von Wisenten in Osteuropa, junge Luchse auf ihrem Weg in die Freiheit und den beeindruckenden Erfolg beim Schutz der seltenen Lear-Aras in Brasilien. Bewegend, spannend und hoffnungsvoll zeigt die Reihe, dass engagierter Artenschutz tatsächlich einen Unterschied machen kann.
Inhalte
Folge 1: Die Rückkehr der Wisente
Nur noch zwölf Wisente waren vor rund 100 Jahren übrig – heute leben wieder Tausende dieser beeindruckenden Tiere in Europa. Die neue Dokumentationsreihe begleitet internationale Artenschutzprojekte, die bedrohte Tierarten zurück in die Natur bringen.
Gemeinsam mit dem Karlsruher Zoodirektor und Artenschutzexperten Prof. Matthias Reinschmidt verfolgt die Sendung den Weg der jungen Wisentkuh "Holmi" vom Tierpark Neumünster bis zu ihrer Vorbereitung auf ein Leben in Freiheit. Gleichzeitig führt die Reise nach Teneriffa, wo seltene Lear-Aras gezüchtet werden – eine Papageienart, die einst kurz vor dem Aussterben stand und heute dank internationaler Zusammenarbeit wieder in der Natur anzutreffen ist.
"Tiere zurück in ihr Ursprungsland zu bringen, das ist das, was wir alle wollen", sagt Matthias Reinschmidt. Die Dokumentation zeigt eindrucksvoll, wie Zoos, Naturschutzorganisationen, Wissenschaftler und Regierungen gemeinsam daran arbeiten, Arten von der Roten Liste zurückzuholen.
Gelingt es wirklich, bedrohte Tierarten dauerhaft in der Natur zu etablieren?
Folge 2: Die Rückkehr der Luchse
Der Luchs kehrt zurück, nachdem er vor 180 Jahren in Deutschland ausgerottet wurde: Heute leben wieder rund 200 der scheuen Raubkatzen in unserem Land – verteilt auf wenige voneinander getrennte Populationen. Wie Zoos, Behörden und Naturschutzorganisationen gemeinsam daran arbeiten, den Luchs wieder dauerhaft in unseren Wäldern heimisch zu machen, zeigt die zweite Folge von "hundkatzemaus: Reverse the Red".
Gemeinsam mit dem Karlsruher Zoodirektor und Artenschutzexperten Prof. Matthias Reinschmidt begleitet die Dokumentation zwei junge Luchse aus dem Zoo Karlsruhe auf ihrem Weg in die Freiheit. Von aufwändigen Gesundheitschecks über Verhaltenstests bis hin zur Auswilderung im Schwarzwald zeigt die Sendung, wie sorgfältig die Rückkehr einer bedrohten Tierart vorbereitet wird. Mit Erfolg: "Der Schwarzwald ist ideal, das ist Luchs-Land", sagt Matthias Reinschmidt bei der emotionalen Auswilderung.
Gleichzeitig führt die Reise erneut nach Teneriffa. Im Loro Parque kämpfen Experten um den Fortbestand der seltenen Lear-Aras. Die stark bedrohten Papageien werden dort gezielt nachgezüchtet, um später nach Brasilien zurückzukehren. Doch nicht jedes Zuchtprojekt verläuft nach Plan – und bei einer Kontrolle der Nester warten unerwartete Herausforderungen auf die Artenschützer.
Gelingt es, den Luchs dauerhaft in Deutschlands Wäldern zu etablieren und den Lear-Ara langfristig vor dem Aussterben zu bewahren?
Folge 3: Die Rückkehr der Feldhamster
Noch vor wenigen Jahrzehnten galt der Feldhamster in Deutschland als häufiger Bewohner unserer Agrarlandschaften. Heute zählt er zu den am stärksten bedrohten Säugetieren Europas. Wie Zoos, Wissenschaftler und Naturschützer gemeinsam gegen sein Verschwinden kämpfen, zeigt die dritte Folge von "hundkatzemaus: Reverse the Red".
Gemeinsam mit dem Karlsruher Zoodirektor und Artenschutzexperten Prof. Matthias Reinschmidt begleitet die Dokumentation das Team des Zoo Leipzig bei einem außergewöhnlichen Projekt: Hinter den Kulissen werden Feldhamster gezüchtet, verpaart und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Ziel ist es, die in Sachsen nahezu verschwundene Art wieder dauerhaft anzusiedeln. Von der aufwändigen Partnerwahl bis zur Auswilderung auf eigens vorbereiteten Feldern zeigt die Sendung, wie viel Arbeit hinter der Rettung einer heimischen Tierart steckt.
Gleichzeitig führt die Reise erneut nach Teneriffa. Im Loro Parque stehen seltene Lear-Aras kurz vor ihrer Rückkehr nach Brasilien. Bevor die bedrohten Papageien ausgewildert werden können, müssen sie umfangreiche Gesundheitsuntersuchungen bestehen. Jeder Befund entscheidet darüber, ob die Tiere tatsächlich in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren dürfen.
"Reverse the Red bedeutet: Wir bringen bedrohte Arten wieder von der Roten Liste herunter", erklärt Matthias Reinschmidt. Die Dokumentation zeigt eindrucksvoll, wie aufwändig das häufig ist – und dass selbst Arten vor unserer eigenen Haustür auf intensive Hilfe angewiesen sind.
Werden sich die ausgewilderten Tiere tatsächlich wieder dauerhaft in der Natur etablieren können?
Folge 4: Die Rückkehr der blauen Aras
Als der Lear-Ara Ende der 1970er-Jahre in Brasilien entdeckt wurde, gab es von dieser seltenen Papageienart nur noch rund 100 Tiere in freier Natur. Heute fliegen wieder mehr als 2.500 Lear-Aras über die Dornbaumsavannen im Nordosten des Landes – eine der größten Erfolgsgeschichten im internationalen Artenschutz. Wie Zoos, Wissenschaftler und Naturschützer diesen Weg möglich gemacht haben, zeigt die vierte Folge von "hundkatzemaus: Reverse the Red".
Gemeinsam mit dem Karlsruher Zoodirektor und Artenschutzexperten Prof. Matthias Reinschmidt begleitet die Dokumentation zwei Lear-Aras aus der Zuchtstation des Loro Parque auf Teneriffa auf ihrer Reise zurück nach Brasilien. Nach Gesundheitschecks, Quarantäne und einem aufwändigen Transport beginnt für die seltenen Papageien die letzte Etappe auf dem Weg in die Freiheit. Die Sendung zeigt, wie aus einer kleinen Reservepopulation ein internationales Artenschutzprojekt wurde, das bereits zahlreiche Vögel erfolgreich zurück in die Natur gebracht hat.
Gleichzeitig blickt die Dokumentation nach Köln. Dort arbeitet ein Team des Kölner Zoo an der Rettung des seltensten Krokodils der Erde: des Philippinen-Krokodils. Während einige Nachzuchten bereits auf die Philippinen zurückgebracht wurden, steht für das Weibchen „Pangi“ der Umzug nach Australien an. Ziel ist es, durch internationale Zuchtprogramme eine genetisch gesunde Population aufzubauen und langfristig weitere Tiere für die Wiederansiedlung in ihrer Heimat bereitzustellen.
"Das ist doch unser größtes Ziel: Tiere in Menschenobhut zu züchten und dann zurückzubringen in die Natur", sagt Matthias Reinschmidt. Tatsächlich vermehren sich ausgewilderte Lear-Aras inzwischen wieder erfolgreich in ihrer Heimat, während auf den Philippinen neue Schutzgebiete für die Rückkehr der seltenen Krokodile entstehen.
Gelingt es, die Erfolge dauerhaft zu sichern und weitere Arten vor dem Aussterben zu bewahren?