Staffel 16, ab Fr., 13.1., 21:30 Uhr bei RTL
Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

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Ab Freitag, 13. Januar 2023, um 21:30 Uhr, startet bei RTL das TV-Event zum Jahresbeginn: "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Für zwölf Stars beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens, mitten im australischen Dschungel und vor den Augen von TV-Deutschland. Wer wird 2023 Königin oder König des Dschungels und beerbt den amtierenden Dschungelkönig Filip Pavlović? Moderiert wird das Dschungelcamp 17-mal live von Sonja Zietlow und Dschungel-Neuling Jan Köppen. "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das große Finale" wird am Sonntag, 29. Januar 2023, 22:15 Uhr, gefeiert. 

Spektakuläre neue Dschungelprüfungen, ein Leben unterm Urwalddach und dazu wilde Tiere und zweifelhafte Köstlichkeiten. Mehr als zwei Wochen im Dschungel hinterlassen ihre Spuren. Doch wer sind die neuen Stars, die sich diesmal ins Dschungelcamp wagen? Wer tauscht sein Luxusleben gegen Feldbett, Reis und Bohnen?

Neben den Herausforderungen des Dschungels müssen sich die Stars auch wieder dem Urteil der RTL-Zuschauer:innen unterwerfen. Per Telefonvoting entscheiden sie, wer in der ersten Woche zur täglichen Dschungelprüfung antreten muss. Hier treffen die Stars nicht nur auf Dr. Bob, sondern auch auf den ein oder anderen krabbelnden Dschungelbewohner. Ab der zweiten Woche verlässt dann jeden Tag der Star mit den wenigsten Anrufen das Camp. Ab diesem Zeitpunkt entscheiden die Camper untereinander, wer von ihnen zur Dschungelprüfung antreten und seine Ängste überwinden muss – denn nur bei erfolgreich absolvierter Prüfung gibt es mehr zu essen als nur Reis und Bohnen.  
 
Wer ist im Camp immer noch so souverän, wie sonst auf dem roten Teppich oder im heimischen Loft vor dem nächsten Instagram-Video? Wie gehen die prominenten Camper:innen zwischen Kakerlaken, Schlangen und Spinnen mit Stress um? Nicht nur das Dschungelgetier macht den Dschungelstars zu schaffen, sondern auch die Ängste, Eigenarten und Gemütslagen ihrer Dschungelthron-Mitbewerber:innen.  
 
Im Dschungel treffen unterschiedliche und eigenwillige Charaktere aufeinander. Wann gibt es den ersten Krach? Wer ist ein Lästermaul? Wer lässt den Chef oder die Chefin raushängen? Wer freundet sich mit wem an? Und sucht vielleicht sogar jemand ein romantisches Abenteuer?

Cecilia Asoro (26), Reality-Star

"Ich habe noch eine andere Seite, die kennt nicht jeder…"

Begleitperson nach Australien: Filiz Rose (Managerin)

Luxusartikel: Feuchttücher und Vaseline


Cecilia Asoro ist 26 Jahre alt und wohnt in Düsseldorf mit ihrer Mutter in einer WG. Sie arbeitet seit Dezember 2019 als Assistentin für körperlich behinderte Menschen. 2015 nahm sie bei "Germany's next Topmodel" teil, weil sie schon immer Model werden wollte und es seit ihrer Kindheit ihr Traum war. 2018 hat sie einen Abstecher zu "Take me out" gemacht, weil sie etwas anderes ausprobieren wollte. 2019 war sie beim "Bachelor", da sie lange Single war und auf einem anderem Weg versuchen wollte, jemanden kennenzulernen. 2021 dann ihr erstes Highlight: Sie nimmt bei "The Beauty and the Nerd" teil und gewinnt die Show. Da wusste sie, sie gehört ins Fernsehen, weil sie es liebt. 2022 durfte sie sich mit ihrem Ex bei "Prominent Getrennt" beweisen, wodurch ihr Bekanntheitsgrad weiter anstieg. 2022 versuchte sie sich nochmal in einer Datingshow. Bei "Are You The One – Realitystars in Love" gewann sie mit dem kompletten Team zwar das Spiel, aber sie verließ die Show als Single.

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Jolina Mennen (30), Influencerin

"Ich habe keine Lust mehr auf Versteckspiele."

Begleitperson nach Australien: Florian Mennen (Ehemann)

Luxusartikel: Lockenpflege und Kissen


Jolina Mennen, 1992 in Bremen geboren, wurde der breiten Gesellschaft durch ihre TV-Auftritte in den Formaten "RTL Turmspringen" (RTL) und der "TV TOTAL WOK WM" (ProSieben) 2022 bekannt. Doch ihre Karriere in der Öffentlichkeit begann bereits 2008 auf der Plattform YouTube. Dort veröffentlichte sie damals noch als Julian Mennen Vlogs und Make-up-Tutorials. Mit dem Antrieb durch ihre ständig wachsende Community hat sie immer mehr private Einblicke in ihr Leben durchblitzen lassen und somit eine tiefe Verbindung sowie auch eine starke Vorbildfunktion für ihre Zuschauer eingenommen. So war ihre Community auch dabei, als sie 2013, damals noch als Mann, ihren jetzigen Ehemann Florian Mennen heiratete.

Doch nicht nur die Arbeit in der Öffentlichkeit, die sie durch ihre YouTube-Karriere immer weiter bestärkte, nahm viel Platz in ihrem Leben ein, sie studierte parallel noch Spanisch und Kunst für eine Karriere im Lehramt, welches sie 2014 mit dem Bachelor abschloss.

2016 ging sie den bisher größten Schritt in ihrem Leben: Sie traf die Entscheidung, zu sich und auch vor ihrem Umfeld und der Öffentlichkeit zu stehen. Denn ihr war schon als kleines Kind klar, sie ist eine Frau im Körper des anderen Geschlechts. So dokumentierte Jolina auf ihren Kanälen ihre Reise zu ihrem wahren Äußeren mit u.a. drei geschlechtsangleichenden Operationen. Diesen Weg und wie es ihr im Inneren schon immer und auch dabei ging, beschrieb sie in ihrer 2019 erschienenen Spiegel-Bestseller-Autobiographie "Storytime". Dieses Buch behandelt die Hürden, Schwierigkeiten, aber auch Erfolge auf ihrem langen Weg zu sich selbst – um anderen Mut zu machen und das Stigma, das noch immer mit dem Thema Transgender verknüpft wird, aufzulösen. Schließlich unterzog sich Jolina 2019 der finalen geschlechtsangleichenden Operation, um ihre Transition abzuschließen, und lebt heute rechtskräftig als Frau in der Öffentlichkeit.

Mit ihrem Weg, ihrer Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und ihrer Fähigkeit, Menschen zu unterhalten sowie auch für jede:n Gesprächspartner:in immer die richtigen Worte in ihren Situationen zu finden, sorgt sie nicht nur aktiv, sondern auch unaufgeregt für eine passive Aufklärung über ihren Werdegang. Jolina ist eine Powerfrau, die durch großen Ehrgeiz bekannt und beliebt geworden ist und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt. So sprang sie eben nicht nur für die WOK WM und das Turmspringen über ihren Schatten, sondern absolvierte auch dieses Jahr den Halbmarathon in Portland, USA.

Auf ihren Kanälen zählt sie insgesamt über 500.000 Follower aus einer sehr starken und involvierten Community, die schon sehr lange ihren Weg begleitet und ihre Erfolge mit ihr feiert und bei jedem Schritt wohlwollend mitfiebert.

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Tessa Bergmeier (33), Model

"Ich bin, wie ich bin – laut, bunt, stark und voller Überraschungen."

Begleitperson nach Australien: Charlotte Haak (gute Freundin)

Luxusartikel: Puder und Kissen

Tessa Bergmeier wurde am 4.8.1989 in Überlingen am Bodensee geboren. Sie wuchs, bis sie 13 war, in Owingen bei ihren Eltern auf, um anschließend auf ein Internat zu gehen. Bereits mit 14 Jahren wurde sie das erste Mal von einem Modelscout angesprochen. Früh hatte sie den Wunsch, Moderatorin zu werden. Diesem Traum fühlte sie sich durch die Chance des Modelns näher.

Nach einer schwierigen Kindheit, die durch starke Konflikte mit den Eltern geprägt war, war Tessa früh in der Welt des Modelns auf sich allein gestellt. Sie bewarb sich bei allen möglichen Modelcontests bis sie schließlich in Wien bei einer ersten renommierten Modelagentur unter Vertrag genommen wurde. Nach Stationen in Mailand, Istanbul und London, wo sie unter anderem für die Vogue oder Birkenstock shootete, kam sie durch einen Zufall nach Hamburg und lebte dort in einer Model-WG, wo schließlich die Casting-Anfrage zu Germany‘s Next Topmodel kam.

In der Castingshow erlangte sie besondere Bekanntheit, da man ihr den Stempel der "Zicke" auferlegte. Tessa Bergmeier übte als eine der ersten Kritik an der Sendung, da sie sie als menschenverachtend und diskriminierend empfand. Man spiele für die Quote bewusst mit den Träumen junger Mädchen. Dieser Kritik schließen sich mittlerweile viele Ex-Kandidatinnen Jahre später an.

Durch das künstlich aufgebaute Image der "Zicke" war es nach der Sendung zunehmend schwer, an vorherige Modelerfolge anzuknüpfen, da Werbepartner befürchteten, dass der Ruf auf ihre Marke abfärben könnte. Tessa nahm an diversen Reality-Formaten teil, bei denen sie durch ihre ehrliche Art für Unterhaltung sorgte.

2015 wurde Tessa zum ersten Mal Mutter, 2019 kam ihre zweite Tochter zur Welt. Ihr Privatleben sowie die beiden Kinder hält Tessa aus der Öffentlichkeit weitestgehend heraus. Auch bei ihren Instagram-Posts werden die beiden Mädchen, wenn überhaupt, lediglich von hinten gezeigt. Außerdem machte sie öffentlich, dass sie bipolar erkrankt ist. Sie berichtet regelmäßig auf ihren sozialen Kanälen darüber und setzt sich so gegen die Stigmatisierung von psychischen Krankheiten ein.

Tessa engagiert sich nicht nur für Menschen mit psychischen Erkrankungen, sie ist auch überzeugte Veganerin. Manchmal eckt sie mit ihrer Art an, da sie Menschen immer wieder damit konfrontiert, dass es "nicht okay ist, nicht vegan zu leben". Des Weiteren setzt sie sich für Frauenrechte ein und ist bekennend pansexuell, was besagt, dass man sich in den Menschen verliebt – unabhängig vom Geschlecht.

Ein weiterer Karrierezweig ist die Musik. Bereits seit 2010 schreibt sie eigene Songtexte und erzielte bereits diverse Platzierungen in Dance-Charts. Ihre nächste Single erscheint Anfang 2023.

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Verena Kerth (41), Radiomoderatorin

"Ich habe auch mal Lust, so ein bisschen Pause vom Terenzi zu haben. Der wohnt ja jetzt bei mir und das tut auch mal der Beziehung ganz gut."

Begleitperson nach Australien: Marc Terenzi (Partner)

Luxusartikel: keine

Verena Kerth, geboren am 18. Juli 1981 ist TV- und Radiomoderatorin sowie Fotomodel und Influencerin.
Verena absolvierte schon zu Schulzeiten Praktika bei TV München und Radio NRJ. Nach der Schule machte Verena 1998 eine Ausbildung zur Management-Assistentin und arbeitete nebenbei in der Promidisco P1 in München. Dort lernte sie den Torwart Oliver Kahn kennen. Die beiden waren von 2003 bis 2008 liiert.

Seit März 2008 moderiert Kerth beim Radiosender Energy München. Weitere Moderationsstationen hatte Verena beim Sender Premiere und als Co-Moderatorin die Musikformate "The Dome" und "Top of the Pops".

Daneben hatte sie Gastauftritte bei den TV-Formaten "Dancing on Ice" 2007, "Das perfekte Promi Dinner" 2010 und 2014, "Promi Shopping Queen" 2012, "Guidos Shopping Queen des Jahres" 2014 (als prominente Shopping-Begleitung) oder auch "Menschen bei Maischberger" 2014. Im Jahr 2021 war sie Gast in der Sendung "Die Superhändler". Auch im Playboy war Verena schon zu sehen, als Covergirl im Jahr 2013.

Seit 2015 arbeitet sie als Moderatorin bei SAT.1 Gold und moderiert für den Sender immer wieder verschiedene Schlager-Sendungen.
Aktuell ist Verena Kerth viel als Fotomodel für Fashion- und Lifestyle-Produkte unterwegs.

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Jana URKRAFT Pallaske (43), Schauspielerin

"Es ist Zeit, dem Dschungel eine Stimme zu geben."

Luxusartikel: Pareo und Tigerbalsam

URKRAFT wurde in diesem Leben, dieser Inkarnation = "Verkörperung" als Jana Pallaske am 20. Mai 1979 in Berlin geboren.

Sie ist seit über 20 Jahren in erfolgreichen Film- & Fernseh-Produktionen zu sehen und konnte sogar Hollywood von sich begeistern. Ihre große Verbundenheit zur Natur hat jedoch den Dschungel zu ihrer Herzens-Heimat gemacht.

Seit sie sich erinnern kann, wollte sie diesen Planeten Erde in seiner ganzen köstlichen Vielfalt sehen, erleben und erforschen. Als die Mauer fiel, war Jana zehn Jahre alt und begann sofort danach mit dem Reisen. Sie reiste durch fast alle Kontinente, studierte mit verschiedensten Kulturen dieser Welt – und lernte vor allem viel von der Natur.

Jana URKRAFT lebte die letzten 15 Jahre die Hälfte ihrer Zeit barfuß im Dschungel in ihrem "Baumhaus", sehr naturverbunden und UR-sprünglich nur mit Solarstrom und Regenwasser. Und erforschte auch mehr und mehr den Dschungel und ihre Wurzeln in Meso- & Südamerika.

Jana URKRAFT folgt ihrer inneren Bestimmung und versucht seit Jahrzehnten, Bäume, Wälder und Dschungelland vor der Abholzung zu beschützen. Als die Anfrage für das Dschungelcamp kam, hatte sie gerade, wie schon so oft zuvor, bittere Tränen vergossen, weil sie im Dschungel Kreissägen durch Bäume fräsen hörte und sie nicht hatte stoppen können.

In diesem Moment sah sie die Chance, ihre Aufgabe, ihre Liebe und ihr Wissen genau in diesem Rahmen in die Welt zu tragen – Jana URKRAFT war klar: Zeit, dem Dschungel eine Stimme zu geben.

Jana URKRAFT möchte mit ihrem Sein und Schaffen anderen Menschen und besonders allen Frauen der Welt Mut schenken, sie an die beständig durch uns fließende "UR-KRAFT" erinnern – diese natürliche nährende Verbindung und eigentliche Essenz des Lebens: "Liebe", die uns auf der Welt heilt. Denn heilen kommt von "heil" sein – "ganz" sein. Verbunden sein.

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Djamila Rowe (55), Botschaftsluder a.D.

Ich bin voller Energie und Tatendrang!

Begleitperson nach Australien: Yvonne Wölke (Freundin)

Luxusartikel: Lipgloss und Kissen


Djamila Rowe, geboren am 1. August 1967, wurde durch eine angebliche Affäre mit dem damaligen Schweizer Botschafter Thomas Borer in Deutschland bekannt.

Daraus entstand ein landesweites Medienecho und es ergaben sich Auftritte in TV-Sendungen wie "Die Alm", "Big Brother" und "TV total".

2017 war sie in der Datingshow "Adam sucht Eva" zu sehen. 2021 nahm sie an der "Dschungelshow" teil und belegte dort den zweiten Platz.

Rowe ist gelernte Visagistin und lebt mit ihren zwei Kindern in Berlin.

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Claudia Effenberg (57), Designerin

"Ich sehe das Dschungelcamp als eine Art Reinigung."

Begleitperson nach Australien: Tim Mathé (guter Freund)

Luxusartikel: zwei Haarbänder

Claudia Effenberg wurde am 20. September 1965 in Fröndenberg unter dem Namen Köhler geboren. Nach der Schule absolvierte sie eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin. Mit 19 Jahren zog Claudia nach München, wurde dort als Model entdeckt und hatte viele nationale und internationale Shootings und Kampagnen.

Von 1997 bis 2002 war sie mit dem Fußballspieler Thomas Strunz verheiratet, nahm seinen Namen an und hat mit ihm zwei Kinder: Lucia und Tommy. 2004 heiratete die Vollblut-Mutter den ehemaligen Fußballer Stefan Effenberg, mit dem sie bis heute verheiratet ist und in Hamburg lebt.

Im Jahr 2004 wurde Claudia als Designerin tätig, zunächst für eine deutsche Bekleidungsfirma, in Folge eröffnete sie einen eigenen Store. Mitte August 2014 nahm Effenberg an "Promi Big Brother: Das Experiment" teil und erreichte den zweiten Platz. Auch in weiteren namhaften TV-Shows wie z.B. "Grill den Henssler" oder "Das perfekte Promi Dinner" konnte Claudia durch ihre Talente punkten.

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Gigi Birofio (23), Reality-Star

"Ich habe nur Angst vor Mama und Gott. Gib mir einen Buckelwal oder Tiger, ich zerstöre alles!"

Begleitperson nach Australien: Mike Heiter (guter Freund)

Luxusartikel: Kissen und Haarwachs

Gigi wurde am 17.5.1999 in Bietigheim-Bissingen in Deutschland geboren und verbrachte seine erste Lebenszeit in Italien, bis er als kleiner Junge wieder nach Deutschland kam und dort die Grundschule besuchte.

Er war auf der Realschule und schloss 2015 seinen Bildungsgang mit der Mittleren Reife ab, sein Lieblingsfach war Sport.

Nach seinem Bildungsweg begann er seine Ausbildung als Industrieelektroniker für Betriebstechnik und Instandhaltung, nebenbei verdiente er noch ein wenig "Taschengeld" als Stripper.

Durch einen Zufall kam er zu "Ex On The Beach" Staffel 1, da er für diese Sendung angefragt wurde. Durch seine unterhaltsame Persönlichkeit wurde er sehr schnell interessant für die Zuschauer. Weitere TV-Produktionen wurden ebenfalls schnell auf ihn aufmerksam, so dass er an weiteren Shows teilgenommen hat wie "Kampf der Realitystars", "Prominent Getrennt", "Ex on the Beach" Staffel 3 und zuletzt "Temptation Island VIP".

Nun ist Gigi eine Person des öffentlichen Lebens und hauptberuflich als Influencer und TV-Persönlichkeit bekannt.

Privat hat er Spaß an Fußball, Animes, Tanzen, Feiern und damit, seine Zeit mit der Familie zu verbringen.

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Cosimo Citiolo (41), "Checker vom Neckar"

"Ich funktioniere nie richtig. Ich bin wie eine Uhr: mal funktioniert sie, mal nicht."

Begleitperson nach Australien: Nathalie Gaus

Luxusartikel: Deo und Kissen

Der deutsch-italienische Sänger und TV-Darsteller Cosimo Citiolo wurde 1981 in Stuttgart geboren.

Mit 19 Jahren startete Cosimo seine Karriere als GoGo- und Background-Tänzer in Nachtclubs und arbeitete außerdem als HipHop-Tanzlehrer. In den Anfangsjahren erweiterte Cosimo stetig sein Unterhaltungsangebot und tourte unter anderem als "Checker vom Neckar" durch deutsche Diskotheken.

Seit 2005 war Cosimo Citiolo regelmäßiger Casting-Kandidat bei den Vorauswahlen von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) und sorgte durch ausgefallene Kostüme – etwa als Elvis-Imitator oder in einer Spiderman-Jacke – für Aufsehen. Citiolos verächtlicher Gruß an Jurymitglied Fernanda Brandão und die Übergabe einer Autogrammkarte ihres Exfreundes Bushido, mit dem Citiolo befreundet ist, sorgten für Presse-Wirbel.
2010 brachte Citiolo seine erste Single mit dem Namen "Ketchup Mayo Sandwich" auf den Markt. Auch seine folgenden Songs – darunter "Komm schon Baby zieh dich aus!" oder "Der Sommer ist geil" – folgten dem Konzept: gängiger Trash-Sound und simpler Text. Weitere Veröffentlichungen folgten: 2012 erschien sein erstes und bislang einziges Album "Electro Sex". Seit 2014 tritt Citiolo unter dem Künstlernamen DCVN auf. Seit 2012 betreibt er seinen YouTube-Kanal "Sexsomaniac".

Außerdem tritt Cosimo seit 2011 regelmäßig in TV-Reality-Formaten in Erscheinung. Er war 2011 Teilnehmer der elften Staffel von "Big Brother" oder hatte einen Gastauftritt 2013 bei "Köln 50667". 2021 war er Kandidat der Reality-TV-Show "Kampf der Realitystars – Schiffbruch am Traumstrand", die für RTL2 in Thailand aufgezeichnet wurde. Er kam in dem Format bis zum Finale, wo aber letztendlich Sängerin Loona gewann.

2022 zogen Cosimo und seine Freundin Nathalie in das "Sommerhaus der Stars" und schafften es bis ins Halbfinale. Außerdem wird er 2022 in dem RTL+ Original "The Real Life" begleitet, einer Reality-Doku-Soap die "dort beginnt, wo andere Formate aufhören".

Cosimo Citiolo ist aus seiner Heimatstadt Stuttgart nach Köln gezogen und arbeitet seit 2020 als Friseur gemeinsam mit seiner Schwester im eigenen Geschäft.

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Papis Loveday (46), Internationales Model

"Ich möchte die Zuschauer 'heiß' machen, damit sie mich lieben."

Begleitperson nach Australien: Nedi Volkmann (gute Freundin)

Luxusartikel: Foto seiner Mutter und Plüschtier-Schlange


Der gebürtige Senegalese ist das erfolgreichste schwarze Männermodel der Welt (Armani, Gucci, Dior, etc.). Wer Papis Loveday schon einmal begegnet ist – sei es bei einer Fashion-Show, einer Gala oder auch ganz privat – wird den charismatischen Senegalesen so schnell nicht mehr vergessen. Seine warmherzige Ausstrahlung und sein Humor in Kombination mit seinem exzentrischen, exotischen Look machen ihn zu einer Persönlichkeit, die ihresgleichen sucht.

Papis Loveday lief für Top-Designer wie Dior, Versace, Armani und Galliano und war auf dem Cover internationaler Modemagazine zu sehen. Heute ist er vor allem als Coach und Juror für TV-Modelwettbewerbe in Deutschland, Österreich und in der Schweiz tätig und hat eigene Marken für Champagner und Tapeten kreiert.

In seinem Bestseller-Buch "Das Leben ist niemals nur schwarz-weiß" beschreibt er seinen außergewöhnlichen Weg: Er wächst im afrikanischen Senegal mit 25 Geschwistern auf, sein Vater hat neben seiner Mutter noch zwei weitere Ehefrauen, in der Schule wird der junge Papis gemobbt. Trotzdem erarbeitet sich der talentierte Leichtathlet ein Sportstipendium, das ihn nach Paris führt. Dort beendet eine schwere Verletzung seinen Traum von einer Olympiateilnahme für sein Heimatland. Kurz danach wird er 2003 als Model entdeckt. In seinem Buch outet er sich, spricht offen über massive Homophobie im muslimisch geprägten Senegal und Rassismus, den er in Europa erlebt hat. Papis Loveday wohnt in München und Mailand.

Dass man sich so um ihn reißt, freut Papis Loveday und lässt ihn gleichzeitig unbeeindruckt. Allüren und blasiertes Getue – Fehlanzeige. Lieber nutzt er seine Bekanntheit und Kontakte dazu, Bildungsinitiativen der Unesco in seinem Heimatland, dem Senegal, zu unterstützen, deren effektive Umsetzung er dann auch gleich selbst überwacht. Er spricht fließend Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Arabisch, Woloff und Deutsch. Kaum in Deutschland angekommen, begeistert sich die deutsche Medienlandschaft für Ihn und die Leser der Süddeutschen Zeitung wählen ihn zum "Münchner des Jahres".

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Lucas Cordalis (55), Sänger

"Es ist meine Pflicht, den Titel wieder zurück ins Hause Cordalis zu holen."

Begleitperson nach Australien: Peter Klein (Schwiegervater)

Luxusartikel: Schlafbrille und Ohrstöpsel

Lucas Cordalis, geboren am 7. August 1967 in Frankfurt am Main, als Sohn des Schlagersängers Costa Cordalis und seiner Frau Ingrid. Nach seinem Abitur besuchte er die New York City Dance School, eine bekannte Schule für Tanz und Musical für eine Dauer von zwei Jahren. Danach begann die Musik, ihn immer mehr in den Bann zu ziehen.

Lucas gilt als musikalisches Multitalent und ist sowohl auf der Bühne, als auch im Tonstudio zu Hause. Gemeinsam mit seinem Vater Costa bildet er die Formation "Cordalis". Seit dem ersten gemeinsamen Hit "Viva la Noche" sind sie fester Bestandteil der deutschen Musikszene und haben Deutschland, Österreich, Schweiz und Spanien siegeszugartig durch erfolgreiche Tourneen und Festivals erobert. Als Komponist, Texter und Produzent kann Lucas auf mehr als 10 Millionen verkaufte Tonträger und zahlreiche Platin- und Goldauszeichnungen zurückblicken.

Lucas ist unter anderem Gewinner des Dance-Jahreschart-Award, des Schlagerdiamanten, des ARD Fernsehpreises "Goldene Eins". Außerdem siegte er in den TV-Shows "Global Gladiator", "Promiboxen", der RTL2 Curling Weltmeisterschaft, der "Grip Kart WM" und "Schlag den Star".

Als Produzent und Remixer zählt er "Queen", "Bee Gees", "Andrew Lloyd Webber", "Worlds Apart", "Ice MC", "Love Message", "David Hasselhoff", "Masterboy", "Klubbingman", "DJ Phantasma", "Francois Feldman", "Dieter Bohlen", "Blue System", "DJ Bobo" und viele weitere Chartacts zu seinen Kunden.

Der von ihm komponierte und produzierte Song "Love Message" ist die erfolgreichste Charity-Platte, die es je in Deutschland gab. Die daran mitwirkenden Künstler waren Masterboy, Scooter, Mr. President, Erotic, Fun Factory und U 96. "Love Message" erhielt Platin und brachte der Organisation "Hamburger Leuchtfeuer" eine Summe von weit über 1 Million Euro ein.

Seine Produktion mit den "Dschungel Stars" war 8 Wochen in den deutschen Top-Ten-Single-Charts und hat Gold-Status. Seine erfolgreichste Produktion und Komposition ist der Song "Baby come back" der Gruppe "Worlds Apart", der in 15 Ländern in die Top Ten einstieg, allein in Frankreich fast 2 Millionen Einheiten verkaufte und dafür neunfach mit Platin ausgezeichnet wurde.

Seit dem Jahr 2002 lebt und produziert Lucas auf der Insel Mallorca. Seit 2016 ist er mit Daniela Katzenberger verheiratet. Gemeinsam haben sie die Tochter Sophia. Lucas und seine Frau Daniela sind Hauptprotagonisten der erfolgreichen RTLZWEI Reality-Show "Daniela und Lucas in Love" bereits in der sechsten Staffel.

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Markus Mörl (63), NDW-Legende

"Der Camp-Papa wird meine Rolle sein."

Begleitperson nach Australien: Yvonne König (Ehefrau)

Luxusartikel: Pomade und Handy-Attrappe


Ich will Spaß! – Im August 1982 stürmt dieser Song, der mit nur einem einzigen Satz das Lebensgefühl einer Epoche und einer ganzen Generation beschrieb, an die Spitze der deutschen Charts. Es waren die legendären 80er Jahre – jeder wollte nur Spaß…

Nur ein Jahr später kommt 1983 der Film "Gib Gas, ich will Spaß!" zum Soundtrack in die Kinos. Eine Liebesgeschichte als Roadmovie zweier großer NDW-Stars in den Hauptrollen. Eine Romanze zwischen dem schüchternen Robby, gespielt von Markus, und der extrovertierten Tina, gespielt von Sängerin Nena. Der Titelsong "Kleine Taschenlampe brenn" wird bis heute auf jeder NDW-Playlist millionenfach gestreamt.

"Spaß haben", das bedeutet für Markus immer noch die Musik und Begeisterung der Fans auf der Bühne, bei Festivals und zahlreichen Events. Gerne erinnert er sich an sein internationales Projekt mit dem Pop-Duo "TXT" und den Achtungserfolgen mit englischen Texten. Geblieben aber ist er der Markus, mal schnippisch und eloquent, mal nachdenklich und sanft, aber immer marvelous und wunderbar.

Markus' aktueller Song "Herzschlag" aus seinem neuen Album beschreibt seine Liebe: "Ich liebe das Leben, das Leben mit dir. Komm‘ lass‘ mich dein Herzschlag sein." Eine Hymne an seine langjährige Partnerin Yvonne König, die er am 11. Juli 2020 geheiratet hat. Und da ihr Leben real ist mit allen emotionalen Höhen und Tiefen in diesen Pandemie- und Krisenzeiten scheut das Paar auch keine Reality-Shows im TV. Im "Sommerhaus der Stars" oder der "Hochzeitszeremonie" öffnet sich der Sänger dem TV-Publikum mit ganz privaten Momenten und Gedanken.

Das neue Album von Markus heißt "Das Leben liebt mich und ich liebe das Leben". Die Songs thematisieren wieder eine authentische Momentaufnahme aus seinem Leben. Denn wenn andere mit 62 Jahren bereits Wandertouren durch die Eifel planen, macht Markus weiter mit dem, was er perfekt kann: Er gibt Gas und will Spaß! Im Studio, auf der Bühne und in TV-Shows. Denn an diesem Markus und seinen unverfälschten Geschichten aus dem Leben gibt es noch viel zu entdecken.

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Doppelinterview mit Sonja Zietlow & Jan Köppen

Sonja, ein Date in alter Umgebung aber mit "'nem Neuen" an Deiner Seite. Wie spannend!
Sonja Zietlow:
Ich kenne das – alte Umgebung neuer Typ, das ist mein Leben. [lacht] Nein, im Ernst. Ich freu mich sehr, dass es Jan ist. Er ist ein wirklich netter Typ. Das Einzige, was mich ein bisschen stört, ist, dass er einfach zu schlank und jung ist. Wenn er noch ein wenig älter wäre und ein bisschen dicklicher, dann würde ich besser daneben aussehen, aber ich werde mich anstrengen.
Jan Köppen: Ein paar Wochen sind es noch, für dich könnte ich bis dahin noch 20 Kilo und Geheimratsecken draufpacken... Ich mache alles und man darf auch alles mit mir machen - ich bin ja der Neue.

Jan, an dieser Stelle: Herzlich Willkommen! Du bist nun erstmalig dabei. Wie fühlt sich das an? Was hast du für Erwartungen?
Jan Köppen:
Also aktuell fühle ich mich zu schlank. [lacht] Nein, in erster Linie bin ich sehr froh, da mich Sonja sehr nett aufgenommen hat. Ich freue mich, bin aber auch aufgeregt, weil ich alles nur aus Erzählungen kenne und schon weiß, wie es ungefähr sein könnte. Das eine ist der Teil vor der Kamera, das andere ist der Teil hinter der Kamera, nämlich Mäuschen spielen bei dieser Produktion, bei der man sonst keinen Einblick bekommt.
Sonja Zietlow: Tatsächlich ist der Teil hinter der Kamera das Magische an dieser ganzen Produktion. Die Leute sind großartig, der Dschungel ist toll, die ganze Produktion ist toll. Das, was man vor der Kamera schlussendlich sieht, das wissen wir manchmal selbst nicht, weil wir das nicht gucken. Aber da schauen andere drüber und machen sich Gedanken oder äußern Kritik. Also wenn du es nicht liebst, dann bist du selbst Schuld.
Jan Köppen: Die Frage, die sich mir stellt, ist: Welche Geschenke werden von mir als Mitbringsel erwartet?
Sonja Zietlow: Sei einfach nur du und authentisch, wir feiern das alle dort und es ist einfach schön.

Welche Tipps hast Du sonst noch für Jan, liebe Sonja?
Sonja Zietlow:
Ein Tageslichtwecker wäre gut, damit du besser aus der Kiste kommst, denn ich möchte nicht, dass du verschlafen bist. Ohrenstöpsel, eine Schlafmaske aus dem Flugzeug und Melatonin, damit du auch einschlafen kannst. Das Gute ist schon mal, dass du keinen Alkohol trinkst. Sonst empfehle ich dir noch Mückenzeug, da gibt es eins, das nennt sich "Mozzie fuck off". Das beschreibt die Australier mal wieder gut, weil sie wirklich so einen Namen für ihr Mosquito-Spray haben.
Jan Köppen: Das finde ich geil – danke. Hättest du das mit dem Tageslichtwecker nicht gesagt, wäre ich da nie draufgekommen. Beim Aufstehen um 12 Uhr nachts – das ist ungefähr die Zeit, in der man sich vor Ort aus seinem Bett erheben muss – braucht man das.
Sonja Zietlow: Was es dort auch gibt, und das soll jetzt nicht als Tipp gelten, ist Spray Tan, dadurch hat man schon eine natürliche Bräune - aber das brauchst du ja nicht.
Jan Köppen: Du willst auf meine vornehme Leichenblässe zu sprechen kommen? Ich habe auch schon überlegt, ob ich mich auf die Hitze vorbereite und in die Sauna mit Klamotten gehe…
Sonja Zietlow: Aber mal was anderes: Erzähl doch noch einmal von dem letzten Erlebnis, bei dem du dir gedacht hast: "Ich bin voll der Checker".
Jan Köppen: Seitdem ich diese Geschichte erzählt habe, ist Sonja mir gegenüber nicht mehr kritisch, sondern sehr beeindruckt. Ich bin einmal für 88 Euro von Neuseeland nach Berlin in der Businessclass geflogen, weil ich damals so viele Meilen gesammelt hatte. In Neuseeland gibt es keine giftigen Tiere, aber Australien hat eine ganze Menge von kleinen und großen giftigen Tieren. Du bist natürlich tough, aber hattest du bei der ersten Staffel damals Angst vor solchen Tieren? Ich persönlich habe vor einer Spinne, bei der ich weiß, die könnte nachts unter meinem Laken liegen und mich potenziell töten oder lähmen, schon ein bisschen Respekt, aber auch Angst – hattest du das damals auch?
Sonja Zietlow: Angst hatte ich nicht, weil ich die Tipps beherzigt habe. Es wurde immer gesagt, ich soll die Schuhe ausschütteln und immer überall drüber gucken. Irgendwann siehst du, wie die Australier damit umgehen, die leben dort ganz "normal" und spazieren durch den Dschungel. Natürlich guckst du, wo du hinläufst und wenn dort eine relativ kleine schwarze Spinne ist, sollte man not funny amused sein, denn das ist die Funnel-Web-Spider und die ist richtig giftig, gefährlich und aggressiv, obwohl sie gerade einmal so groß wie der Boden einer Dose ist. Genau so eine Spinne ist vor einiger Zeit in unser Cateringzelt spaziert, alle haben sofort Dr. Bob gerufen und die Spinne wurde daraufhin in ein durchsichtiges Plastikdöschen gepackt. Als ich mit meinen Fingernägeln auf diesem Döschen rumgeklappert habe, hat die Spinne direkt die Vorderfüße hochgerissen und ist auf Angriff gegangen.
Jan Köppen: Und genau das sind Momente, auf die ich mich übermäßig freue…
Sonja Zietlow: Aber weißt du, was das Gute ist? Die haben dort super Spezialisten und innerhalb von kürzester Zeit haben die das Gegengift. Du wirst dann vermutlich gefragt, welche Spinne dich gebissen hat, da müsstest du vorher dann noch ein Foto machen.
Jan Köppen: Man teilt sowieso alles auf Social Media, also weiß die Community schon, von welchem Tier man gebissen wurde, bevor man das Gegengift bekommt.

Es geht nun also "wieder" zurück nach Australien…die Freude ist groß?
Sonja Zietlow:
Ich freue mich natürlich sehr, dass wir wieder in Australien sind, es ist einfach das Original. Auch über die Zeitverschiebung freue ich mich, dadurch kann man besser produzieren und arbeiten – und die Aussies wiederzusehen, die sind sehr herzlich, nett und lieb – du wirst sie lieben. Allerdings muss ich dazu sagen, Südafrika war auch toll, da das Land einfach so unfassbar tiefgründig ist, man fühlte sich wie im Schoße von Mutter Erde. Es ist beides großartig.

Welchen "Typ" von Dschungel-Star würdet Ihr gerne sehen?
Sonja Zietlow:
Es wäre schon cool, wenn mal ein Pärchen reingehen würde.
Jan Köppen: Die sich dann im Laufe trennen. Wobei, es wäre auch schön, wenn alle zwei Wochen lang richtig gute Laune haben würden.
Sonja Zietlow: Und sich an den Händen halten und töpfern würden. [lacht]

Sonja, gibt es eine Lieblingsschlagzeile, an die Du Dich erinnerst?
Sonja Zietlow:
Ich freue mich immer wieder über die Schlagzeile, dass ich mich jedes Jahr im Januar von meinem Mann trenne, weil wir in getrennten Apartments schlafen. Während jeder Staffel kommt einmal die Schlagzeile "Trennung im Dschungel", das ist meine Lieblingsschlagzeile.

Cecilia Asoro (26), Reality-Star im Interview

Warum gehst du in den Dschungel, möchtest du jemandem etwas beweisen?
Cecilia: Ich will niemandem etwas beweisen, weil mir egal ist, was andere Leute von mir denken. Ich möchte nur mir selbst etwas beweisen, da ich schon immer eine ehrgeizige Person war. Wenn ich etwas will, dann mache ich das auch, egal wie oft ich im Leben bereits gezweifelt habe, ich habe immer gemacht, was ich wollte, und das macht mich happy. Genau so ist es auch mit dem Dschungel und ich freue mich darauf. 

Du bist sehr vielen Menschen, die Reality-TV schauen, schon bekannt, wie würdest du dich bei Menschen vorstellen, die dich nicht kennen – wer bist du?
Cecilia: Aus anderen Formaten kennt man mich als temperamentvollen und aufbrausenden Menschen und das ist auch nicht gelogen. Aber ich habe auch eine ganz andere Seite: Ich finde mich selbst lustig, erzähle mir Witze und lache darüber. Ich bin ehrlich, direkt, aber auch sehr tiefgründig und reflektiere sowohl mein ganzes Leben, als auch meine Fehler. Ich sage nicht, dass ich fehlerfrei in den Dschungel gehe und keine Fehler machen werde, das werde ich definitiv, aber dazu stehe ich und ich glaube, das ist auch das, was die Leute an mir gleichzeitig lieben und hassen.

Wenn du nicht im TV zu sehen bist, was machst du so?
Cecilia: Ich arbeite seit drei Jahren als Assistenz für körperlich behinderte Menschen, das macht mir sehr viel Spaß. Viele Leute können sich nicht vorstellen, dass so eine Irre diesen Job macht, aber ich habe ein Helfersyndrom, das hatte ich schon immer. Ich habe nie gesagt, dass ich unbedingt in der Pflege arbeiten will, aber irgendwann bin ich durch andere Leute auf diesen Job gestoßen und dachte, dass es sich interessant anhört. Als ich dort angefangen habe, habe ich gemerkt, dass ich darin voll aufgehe. Oft sind es Menschen, die sehr einsam sind und ich bin ein Mensch, der viel reden kann, darüber freuen sich die Leute. Ich unterhalte mich mit ihnen, wir unternehmen etwas und ich merke, dass ich durch meinen Job total entspannt bin und die Menschen happy. 

Du lebst zusammen mit deiner Mutter in einer WG, wie kam es dazu?
Cecilia: Meine Mutter lebt seit ungefähr anderthalb Jahren bei mir, wir haben uns schon immer wie beste Freundinnen verstanden. Ich hatte eine Zeit lang sehr viele Schwierigkeiten, war jeden Tag bei meinem Exfreund, habe mir einen Hund geholt und meine Mutter hat in einer kleinen Wohnung gelebt, da es ihr finanziell nicht so gut ging. Durch die Brüche der Beziehung musste ich irgendwann wieder zurück zu meiner Mutter, konnte aber nicht, weil zwei Hunde in einer kleinen Wohnung nicht funktioniert haben. Ich wusste, dass ich mir ein Leben aufbauen muss und habe eine Wohnung in Düsseldorf gesucht. Für meine erste Fernsehshow "Beauty and the Nerd" musste ich mir Urlaub nehmen und einen Ersatz für diese Zeit finden. Es war mitten in der Corona-Krise und meine Mutter hatte keinen Job, da dachte ich mir, dass sie bestimmt für mich einspringen würde. In dieser Zeit hat sie mein Leben übernommen und als ich wiederkam, habe ich gemerkt, dass sie in dem Job aufgeblüht und nicht mehr so allein ist. Danach habe ich sie zu mir geholt, was mich sehr glücklich gemacht hat, da ich meiner Mutter etwas zurückgeben konnte. Und jetzt sind wir jeden Tag zusammen, unternehmen Dinge gemeinsam und schauen die Trash-Formate zusammen. 

Begleitet dich deine Mutter nach Australien?
Cecilia: Nein, meine Mutter begleitet mich nicht nach Australien, sondern meine beste Freundin und Managerin. Meine Mama begleitet mich überall hin, aber sie ist eine sensible Person und Australien ist schon eine Drucksituation, das darf man nicht unterschätzen. Man weiß nicht, was im Dschungel passiert. Sie wäre gerne mitgekommen, aber sie versteht auch, dass es besser ist, wenn jemand mit mehr Erfahrung dabei ist, wie man mit der Situation umgeht.

Deine Mutter ist ein ganz besonderer Mensch für dich, wirst du sie im Dschungel vermissen?
Cecilia: Als ich ein Kind war, hatte ich immer Heimweh, wenn ich irgendwo anders geschlafen habe, das ging auch so weiter, als ich älter wurde. Es war immer sehr schwierig für mich, wenn ich eine längere Zeit ohne meine Mutter war. Irgendwann hat es funktioniert, ich musste lernen, mit 20 ohne meine Mama auszukommen. Mittlerweile bin ich das gewohnt, aber ich merke in solchen Situationen, dass ich wieder ein kleines Kind werde, das die Mama vermisst. Aber ich weiß auch, dass sie live zuguckt und stolz auf mich ist, deswegen freue ich mich darauf. 

Wie wirst du damit umgehen, wenn du Heimweh bekommst?
Cecilia: Mir sieht man sofort an, wenn etwas nicht stimmt und wenn ich traurig bin, dann weine ich. Ich rede sehr viel und ich fresse nichts in mich hinein, das finde ich persönlich sehr gut an mir. Wenn es mir dort schlecht geht, dann habe ich hoffentlich eine Bezugsperson, mit der ich darüber reden kann. Aber ich werde nicht nach Hause gehen, weil ich meine Mutter vermisse, diese Chance gibt es nur einmal und das will ich schätzen. 

Wünschst du dir eine persönliche Entwicklung im Dschungel?
Cecilia: Ich freue mich auf eine persönliche Entwicklung. In den letzten Jahren habe ich mich immer wieder neu kennengelernt. Bislang kenne ich mich nur in Formaten mit meinem Exfreund oder in Dating-Formaten, aber wie es sein wird, wenn ich kein Essen bekomme, ich in einer Drucksituation mit Käfern und Insekten bin, vor denen ich sehr große Angst habe, weiß ich nicht. Ich habe den größten Respekt vor dieser Extremsituation und kann vorher nicht sagen, was ich machen werde und was nicht. Ich bin gespannt, was auf mich zukommen wird und wie ich reagieren werde, aber ich weiß, dass ich mir immer selbst treu bleiben werde.

Geht es dir auch darum, eine Grenzerfahrung im Dschungel zu erleben?
Cecilia: Definitiv, aber auch, dass die Leute eine andere Art von mir kennenlernen. Die temperamentvolle, ehrliche und direkte Person, die auch nicht immer alles richtig macht, die wird weiterhin da sein, aber hinter dieser Person steckt eine Geschichte, warum sie so geworden ist. Diese Frage habe ich mir immer selbst gestellt und meine Geschichte reflektiert und ich bin stolz darauf, dass ich so bin.

Hast du das Gefühl, dass aktuell ein Bild in der Öffentlichkeit von dir ist, das du korrigieren möchtest?
Cecilia: Das ist kein Bild, das ich korrigieren, sondern ausfüllen möchte. Ich habe noch eine andere Seite, die kennt nicht jeder… In den letzten Formaten hat man zwar schon etwas mehr von der anderen Seite gesehen, aber noch nicht die echte Cecilia. Und dieses Bild möchte ich gerne zu Ende malen, damit die Leute sehen, dass es nicht nur die eine Seite gibt. 

Der Dschungel bedeutet nicht nur Insekten, sondern auch Mitcamper:innen – was denkst du, wie wirst du in diese Gruppe passen?
Cecilia: Ich bin eine sehr selbstbewusste Person und habe kein Problem damit, mich in eine Gruppe zu integrieren. Ich bin aber auch keine einfache Person, die mit allen klarkommt und alle Sachen einfach akzeptiert. Was mir bewusst ist, ist, dass wir alle aus bestimmten Gründen ausgewählt wurden und nicht gleich sind. Es werden Menschen mit Eigenschaften ausgewählt, die man selbst gar nicht leiden kann und von diesen Personen gibt es vielleicht nicht nur eine im Camp, mit denen musst du zwei Wochen zusammenleben. Hinzukommt, dass sich ein Tag anfühlt wie eine ganze Woche. Wie oft ist man mit einer Person, die man mag, in den Urlaub geflogen und hat nach einer Woche gemerkt, dass es nicht passt, weil man die Menschen dort erst richtig kennenlernt. In so einem Format ist es noch einmal extremer, ihr müsst zusammenhalten und in einer Gruppe arbeiten. Man kann aus dieser Situation nicht fliehen, es gibt keinen Rückzugsort, du hörst die Stimmen 24 Stunden. Daher habe ich großen Respekt davor, die Leute kennenzulernen und zu erfahren, wer überhaupt dabei ist. 

Du hast gesagt, dass du ein Helfersyndrom hast – wirst du die Camp-Mutti?
Cecilia: Ich habe ein Helfersyndrom bei Menschen, die meine Hilfe benötigen und schwächer sind. Wenn dort jemand ist, der alles kann, dann bin ich keine Mutti, die sich um jeden kümmert. In so Momenten schlägt es häufig um, dann werde ich faul und das mag ich nicht an mir. 

Welcher Typ bist du in Konfliktsituationen – ziehst du dich zurück oder suchst du das Gespräch?
Cecilia: Ich suche das Gespräch, da ich mich nicht einfach zurückziehen und meine Klappe halten kann. Wenn mich etwas aufregt oder ich mich angegriffen fühle, sage ich sofort meine Meinung dazu. Die Situation sollte sofort geklärt werden, ich kann nicht ins Bett gehen, wenn ich mich aufrege und mich die Situation noch beschäftig. 

Wie stehst du zu den Prüfungen, freust du dich darauf? Liegen dir eher die Sport- oder Essensprüfungen? 
Cecilia: Wissensfragen kann ich gar nicht, die kann ich zwar gerne machen, aber mein Allgemeinwissen ist gleich null. In Sportprüfungen schlage ich mich eigentlich ganz gut. Wenn ich mich jetzt zwischen Essen und einer Höhle mit Insekten entscheiden müsste, würde ich das Essen nehmen, obwohl ich das schon sehr ekelig finde. Da hat man keine Angst vor, da ist nur der Ekel und ich ekel mich lieber als Angst vor kleinen Tieren zu haben. Ich würde also eher Sport und Essen bevorzugen.

Wie bereitest du dich aufs Dschungelcamp vor?
Cecilia: Aktuell esse ich sehr viel und mache viel Sport, damit ich nicht wesentlich anders aussehe, wenn ich dort abnehmen sollte. Als mentale Vorbereitung beschäftige ich mich viel mit mir selbst und verbringe sehr viel Zeit allein, das hatte ich so noch nie. Man kann das nicht mit anderen Formaten vergleichen, ich kann mir nicht vorstellen, wie extrem es wirklich sein wird. Ich versuche, ruhig zu bleiben und nehme mir keinen Plan vor – es wird so passieren, wie es passieren soll. 

Ist dir deine Optik im Camp wichtig?
Cecilia: Mir ist schon wichtig, dass ich vernünftig aussehe und nicht stinke, davor habe ich ein wenig Angst, das mag ich gar nicht. Wenn jemand neben mir unangenehm riecht, ist es nicht so schlimm wie bei mir selbst, ich muss gut riechen. Gut aussehen kann man dort sowieso nicht, selbst wenn man es versucht. Man hat Hunger, ist müde und trägt Kleidung, die nicht sonderlich attraktiv ist – da kann man nicht attraktiv aussehen. 

Hast du jemals draußen übernachtet oder gecampt? 
Cecilia: Mit 15 war ich auf einer Campingreise und da wusste ich, dass ich das nie wieder machen will, das ist einfach nicht meine Welt. Jetzt muss es meine Welt werden. Man muss Sachen, die man nicht mag, immer wieder ausprobieren und vielleicht werde ich nach so vielen Jahren merken, dass es doch mein Ding ist. Vielleicht campe ich ein Jahr später durch Australien und entdecke mich im Dschungel neu, wer weiß. 

Hast du Phobien?
Cecilia: Ich habe eine Phobie vor Insekten.

Verpasst du ein besonderes Ereignis im Januar?
Cecilia: Ich glaube nicht.

Was ist das größte Missverständnis über dich, was du im Dschungel ausräumen möchtest?
Cecilia: Mir wird oft im Streit unterstellt, dass ich mobben würde. Für mich ist ganz klar, dass ich nie andere Menschen gegen die Person gehetzt habe, mit der ich streite. Nur ich habe das Problem mit dieser Person und ich habe mich noch nie mit einer Gruppe gegen jemanden gestellt. 

Welche Rolle wirst du im Camp haben?
Cecilia: Ich denke, ich werde die Lustige, Ehrliche und Temperamentvolle sein. 

Was sind deine besten Charaktereigenschaften? 
Cecilia: Meine besten Charaktereigenschaften sind, dass ich Menschen, die ich gerne habe, sehr gut motivieren, aufmuntern und zum Lachen bringen kann. 

Wenn du dir deine Traum-Mitcamper:innen backen könntest, wie würden diese aussehen?
Cecilia: Meine Traum-Mitcamper:innen wären lustig, man könnte Spaß mit ihnen haben und sie sollten teamfähig, direkt, ehrlich und loyal sein.

Möchtest du Dschungelkönigin werden?
Cecilia: Ich will definitiv Dschungelkönigin werden, da ich zeigen möchte, dass ich ehrgeizig bin. Ich möchte, dass die Leute mich von einer ganz anderen Seite kennenlernen, mich toll finden, so wie ich bin und mir den Sieg wünschen, das wäre mein Traum.

Jolina Mennen (30), Influencerin im Interview

Erst YouTube-Star, bald Dschungel-Star, wie fühlt sich das an?
Jolina: Dass ich nun selbst einziehe, ist eine große Überraschung. Es ist eine enorme Herausforderung und zugleich eine unglaubliche Ehre. Als Teenager saß ich zusammen mit meiner Oma auf dem Sofa und habe mit Costa Cordalis mitgefiebert. Lassen wir uns mal überraschen, ob aus mir wirklich noch der Dschungel-Star wird.

Wieso möchtest du in den Dschungel?
Jolina: Ich liebe eine gute Herausforderung und es macht mir Spaß, über mich selbst hinauszuwachsen. Gleichzeitig finde ich es toll, den Leuten zu zeigen, wie Transsexualität aussehen kann. Ich bin als biologischer Junge zur Welt gekommen, lebe mittlerweile seit ungefähr sechs Jahren als Frau und bin glücklicher als jemals zuvor und dort einen Berührungspunkt für Deutschland zu schaffen, finde ich sehr wichtig. 

Wie ist das, möchtest du das Thema nicht thematisieren, um eine Art der Normalität herzustellen, oder möchtest du das Thema ganz bewusst kommunizieren?
Jolina: Es ist ein zweischneidiges Schwert, auf der einen Seite könnte ich natürlich so tun als wenn alles ganz normal ist und mit einer Selbstverständlichkeit durchs Leben gehen, wie ich es im Alltag auch tue. Dennoch bin ich mir dieser Plattform und der Verantwortung, die ich für mich und die ganze Community trage, bewusst. Ich glaube, in Deutschland fehlt es noch an Repräsentanz in dieser Szene und dort ein wenig Normalität zu schaffen, Berührungsängste zu nehmen und Flagge zu zeigen, find ich ganz wichtig. 

Hast du das Gefühl, dass in der aktuellen Zeit Transphobie zunimmt?
Jolina: Auf jeden Fall, Transphobie ist ein großes Thema und Aufklärung ist der beste Weg, um für Verständnis und Akzeptanz zu sorgen. Ich mache auch nicht alles richtig und neben dem Dschungel definitiv auch Fehler, nichtsdestotrotz macht mich das menschlich und hat nichts mit meinem medizinischen Hintergrund zu tun.

Hast du Respekt vor dem Dschungel oder bist du sehr selbstbewusst und freust dich auf das Abenteuer? 
Jolina: Am größten ist aktuell die Vorfreude, gleichzeitig habe ich auch einen Hauch von Respekt. Die ganze TV-Welt ist noch sehr neu für mich und da jetzt ein wenig die Füße einzutauchen, finde ich sehr spannend und freue mich drauf. Ich bin gespannt, was die Zeit für mich bereithält. 

Wer begleitet dich nach Australien?
Jolina: Mein Ehemann begleitet mich. Wir sind seit elf Jahren zusammen und seit neun Jahren verheiratet, er ist und bleibt mein größter Fan und meine stärkste Stütze. 

Wird er dir im Dschungel fehlen oder seid ihr durch deinen Beruf oft voneinander getrennt?
Jolina: Ich würde behaupten, dass Vermissen kein großes Thema für mich ist, aber ich bin gespannt, ob ich mich selbst eines Besseren belehre. Mein Mann arbeitet in einer anderen Stadt und ich bin oft beruflich unterwegs, daher bin ich überzeugt, dass wir das schaffen – zwei Wochen sind eine überschaubare Zeit. 

Wirst du den Dschungel nutzen, um eine persönliche Entwicklung zu durchleben?
Jolina: Es wäre eine absolute Verschwendung, wenn ich das nicht tun würde, der Dschungel ist definitiv eine Chance, über mich selbst hinauszuwachsen und neue Seiten an mir kennenzulernen. Man verlässt die Zivilisation, ist komplett auf sich selbst gestellt und gleichzeitig umgeben von wildfremden und pompösen Persönlichkeiten. Ich hoffe, dass ich dort ein bisschen Ruhe, Normalität und Selbstverständlichkeit reinbringen kann.  

Wie bist du in einer Gruppe?
Jolina: Das kommt auf das Gruppengefüge an. Ich finde es schwierig, mir von vorneherein eine Rolle zuzuschreiben, dafür sind wir alle zu facettenreich. Ich kann mich sowohl zurückziehen und die anderen tanzen lassen, aber auch gute Laune verbreiten, das ist stimmungsabhängig, da muss man sich überraschen lassen. 

Lästerst du gerne?
Jolina: Nicht gerne, aber manchmal lasse ich mich dazu verleiten. Dennoch ist Ehrlichkeit das Wichtigste für mich, ich bin die Erste, die fünf Minuten später ein schlechtes Gewissen hat und zu der Person hingeht. Ich hasse nichts mehr als Leute, die hinter meinem Rücken über mich reden. Sag mir ins Gesicht, was du nicht magst und wir können darüber diskutieren, aber ich mag keine hinterlistigen Aktionen.

Gibt es einen Typ Mensch, den du im echten Leben eher aus dem Weg gehen würdest und wo du Bedenken hast, wenn dieser Typ Mensch im Dschungel auftaucht?
Jolina: Kann ich so pauschal noch nicht sagen. Ich finde es schwierig, Menschen zu klassifizieren, indem man sagt, 'Ich mag es nicht, wenn Leute superlaut sind', manchmal sind wir laut, leise oder voreingenommen. Ich finde es gar nicht schlimm, wenn jemand voreingenommen ist, es ist nur wichtig, dass die Person mir eine Chance gibt und nicht vorschnell über mich urteilt. 

Hat dich schon einmal ein anderer Mensch aus der Fassung gebracht? 
Jolina: Mich haben Menschen sowohl negativ als auch positiv überrascht. Manchmal dauert es eine gewisse Zeit bis das wahre Gesicht einer Person ans Tageslicht kommt. Ad hoc fällt mir kein Beispiel ein, aber ich glaube, es sind einige Personen dabei, bei denen die Fassade über kurz oder lang bröckeln wird. 

Eine Fassade kann bei dir nicht bröckeln?
Jolina: Bei mir wird nichts bröckeln, da ich als Jolina Mennen in den Dschungel gehe und wenn man keine Fassade hat, dann kann auch nichts bröckeln. 

Du bist viel auf YouTube unterwegs ist, ist es dann schon das Reality-TV im Internet?
Jolina: YouTube war und ist bis heute immer meine Plattform gewesen. Trotz alledem hatte ich dort immer die letzte Kontrolle und konnte entscheiden, welche Szene schafft es rein, welches Husten empfinde ich als störend und welches Nasepopeln sollte nicht zu sehen sein. Aber ich habe nichts zu verstecken. Ich mag es nicht, mich zu verstellen, denn ich habe mich mein Leben lang verstellt. Ich habe so lange versucht, den Erwartungen anderer gerecht zu werden und jetzt als Jolina bin ich einfach ich. Ich habe keine Lust mehr auf Versteckspiele.

Was war der Zeitpunkt in deinem Leben, an dem es Klick gemacht hat und du dich nicht mehr verstellt hast? 
Jolina: Der Moment, in dem ich endlich zu mir selbst gestanden habe – meine Transition, der Wendepunkt, mein Start ins Leben der Frau, die ich immer hätte sein sollen. Das hat mein Leben mit Nachhaltigkeit für immer verändert. 

Hast du Eigenschaften, die andere stören könnten?
Jolina: Ich glaube, was im Camp zwischendurch nicht so gut ankommen wird, ist meine gute Laune morgens, dahingehend werde ich versuchen, mich etwas zurückzunehmen. Ich bin ein großer Kaffee-Fan und im Dschungel gibt es leider nur abgekochtes Flusswasser, wie gut meine Laune dann morgens sein wird, weiß ich nicht. Im Normalfall habe ich aber schon in aller Herrgottsfrühe gute Laune. 

Wie stehst du zu den Dschungelprüfungen – du wirkst sehr sportlich, stimmt das? 
Jolina: Dschungelprüfungen sind natürlich das Highlight, wenn man an das Dschungelcamp denkt. Ich hoffe, dass ich die Chance bekommen werde, dort ein paar Prüfungen zu machen – da habe ich richtig Bock drauf, aber auch einen Heidenrespekt. Natürlich finde ich es blöd, etwas Ekeliges essen zu müssen, da habe ich am meisten Respekt vor, mich zu blamieren. Trotzdem gehört es dazu, über sich hinauszuwachsen. 

Bist du bereit, an deine Grenzen zu kommen, um Sterne für das Team und das Essen zu holen? 
Jolina: Ich kann mir nichts Unangenehmeres vorstellen als von einer Dschungelprüfung zurück ins Camp zu kommen und zu sagen, dass ich Null Sterne habe – ich würde mich so schämen, dass ich nicht zurück ins Camp gehen würde. Das darf nicht passieren, ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und wenn ich mir etwas vornehme, dann möchte ich das auch schaffen, nicht nur für die anderen, sondern auch für mich selbst. 

Du bist auf YouTube durch Make-up-Tutorials bekannt geworden, wie wichtig wird dir die Optik im Dschungel sein?
Jolina: Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, bin ich als Beauty-, Make-up-, Schmink-Tussi der uneitelste Mensch im Camp. Ich habe kein Problem damit, zwei Wochen ungeschminkt zu sein. Wahrscheinlich vermuten alle fälschlicherweise, dass ich einen Lippenstift als Luxusartikel mitnehme, aber ich weiß bis heute nicht, was ich mitnehmen werde – lassen wir uns überraschen. Make-up war jahrelang mein Job und in meiner Freizeit bin ich zu 99% ungeschminkt, das definiert mich nicht mehr oder weniger als Frau und macht mich nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen. 

Du wirkst sehr ausgeglichen, gibt es nichts, was dich reizt?
Jolina: Mein größtes Problem sind falsche Unterstellungen. Wenn jemand behaupten würde, ich hätte gelästert, ich falsch verstanden werde oder sich das Team gegen mich aufbaut und mich als den Buhmann darstellt, dann könnte ich sehr schlecht damit umgehen. Das weckt Traumata aus der Schulzeit, da ich dort für alles Mögliche, mein Aussehen, meine Identität, meine Sexualität in die Außenseiterrolle gedrängt wurde und dafür wäre ich nicht bereit. Aber was soll kommen, ich lasse mich überraschen. Das ist kein Aufruf, mich doller zu quälen (lacht). 

Hast du Phobien?
Jolina: Ja, aber die werde ich euch nicht nennen. 

Verpasst du ein besonderes Ereignis im Januar?
Jolina: Der Januar ist für viele Leute ein Neustart, um mit Sport durchzuziehen, damit fange ich dann noch konsequenter im Februar an.

Gibt es ein Missverständnis in der Öffentlichkeit, was du durch deine Teilnahme am Dschungel ausräumen möchtest?
Jolina: Ich glaube, dass Social-Media-Personen oft als selbstinszenierte Paradiesvögel dargestellt werden und ich hoffe, dass ich zeigen kann, dass bei vielen von uns mehr Substanz dahintersteckt. 

Thomas Gottschalk äußert sich regelmäßig über Social-Media-Stars und Influencer, was möchtest du ihm entgegnen?
Jolina: Ich kenne Thomas Gottschalk nicht persönlich und habe mich noch nie mit ihm unterhalten, daher werde ich nicht über ihn urteilen. Er hat wahrscheinlich bereits viele Menschen kennengelernt, anscheinend waren es die Falschen. Wenn er so urteilt, ist das nicht das Bild, dem ich entspreche oder entsprechen möchte. 

Welche Rolle wirst du im Camp einnehmen?
Jolina: Mir eine Rolle im Vorfeld zuzuschreiben, finde ich sehr schwierig. Ich glaube, ich kann auf der einen Seite ein wenig Ruhe reinbringen, da ich probiere, unaufgeregt ich selbst zu sein. Auf der anderen Seite muss ich niemandem da draußen etwas beweisen, kann ordentlich auf die Kacke hauen und ganz viele Sterne und leckeres Essen holen.

Was sind deine besten Charaktereigenschaften? 
Jolina: Ich bin zu 100 Prozent ehrlich – etwas zu ehrlich. Manchmal tut Leuten meine Ehrlichkeit weh, aber bei mir muss man sich nie zweimal fragen, was ich über eine Person denke. 

Wie stellst du dir deinen Traum-Mitcamper:in vor? 
Jolina: Ich bin ein großer Fan von Bill Kaulitz, aber ich habe gehört, dass er nicht in den Dschungel möchte. Vielleicht kann ich ein bisschen Rock'n'Roll in den Dschungel bringen, lassen wir uns überraschen. Ansonsten mag ich Leute, die ihr Herz auf der Zunge tragen, ich will nicht nachbohren müssen. Sag mir, wie es ist oder halt dein Maul. 

Du wirst Dschungelkönigin, weil...
Jolina: Das müssen die Zuschauer entscheiden, ob ich Dschungelkönigin werde. Ich finde das sehr großkotzig, ich kann mir meine Chancen nicht ausmalen, bevor ich die anderen Kandidaten nicht kenne. Jetzt zu sagen 'Ich werde Dschungelkönigin, weil' ist für mich typisch für das Fernsehen und da bin ich einfach noch nicht, vielleicht fehlt mir das, vielleicht kann ich das einfach nicht. 

Tessa Bergmeier (33), Model im Interview

Dass du in der Öffentlichkeit standest, ist schon einige Jahre her, was hast du die letzten Jahre gemacht?
Tessa: Ich stehe immer mal wieder in der Öffentlichkeit. Ich bin Mama von zwei wundervollen Töchtern, demnach habe ich mich diesen neuen Menschlein gewidmet. TV-Anfragen habe ich größtenteils abgelehnt, da man meine Kinder sehen wollte und da habe ich etwas gegen, Kinder haben ein eigenes Recht auf die Entscheidung, ob sie gezeigt werden möchten. Das kann ich ihnen nicht nehmen und deswegen hat man mich wenig auf der Bildfläche gesehen.

Gehst du in den Dschungel, um wieder die große Bühne zu suchen oder was sind deine Beweggründe für die Teilnahme?
Tessa: Nein, ich habe die Anfrage für den Dschungel schon sehr oft bekommen, aber immer abgelehnt, weil ich nichts davon gehalten habe. Früher habe ich gedacht, wenn ich die Tiere dort nicht essen kann, brauche ich nicht in den Dschungel gehen. Jetzt ist es für mich in Ordnung und ich fühle mich reif genug, keine Sterne mit ins Camp zu bringen, wenn ich etwas nicht essen möchte, auch wenn andere etwas dagegen haben könnten. Das ist auch eine Form von Aktivismus. Ich lebe seit 2019 vegan und finde es gut, dass ich dort darüber sprechen kann, das ist die perfekte Bühne und das ist der Grund, warum ich die Anfrage angenommen habe.

Veganismus ist ein großes Thema für dich, wirst du aktiv auf deine Mitcamper:innen zugehen, um anzukündigen, dass du gewisse Prüfungen nicht bestehen kannst?
Tessa: Mit meinem Veganismus muss ich auf niemanden zugehen, weil ich immer auf mein Essen angesprochen werde, von daher erfüllt sich das von ganz allein. Allerdings habe ich auch das Gen, wenn ich jemanden im Supermarkt sehe, der Fleisch kauft, die Person darauf anzusprechen, dass es vegane Alternativen gibt. Für mich ist das Ganze ein Heimspiel, Reis und Bohnen sind gar kein Thema für mich.

Wie drosselst du die Erwartungen, wenn du in eine Prüfung gehst und ohne Sterne wiederkommst?
Tessa: Die Prüfungen werden von den Zuschauern gewählt, die natürlich denken werden 'Jetzt wählen wir die Veganerin da rein, das wird bestimmt spannend', aber es ist nicht spannend, wenn ich ganz sicher keine Tiere essen werde und wenn die Camper mich dafür anpflaumen, kann ich darüber aufklären und erzählen, warum ich das nicht tue. Vielleicht stimme ich den einen oder anderen um oder rege zumindest zum Nachdenken an. Wenn man ein Problem hat, dann sollte man darüber sprechen und das ist die perfekte Gelegenheit.

Keine Tiere zu essen ist eine Grenze, die du dir bereits gesetzt hast, gibt es weitere?
Tessa: Keine Tiere zu essen ist keine Grenze, sondern meine Vorstellung von Ethik und Moral. Genau so, wie jemand anderes die Einstellung hat, keine Menschen zu essen, möchte ich keine Lebewesen essen. Jemanden anzugreifen wäre eine weitere Grenze, aber sonst habe ich keine. Ich freue mich immer, wenn etwas Gruseliges passiert, das finde ich spannend, denn ich habe die Gelegenheit, ein Abenteuer im Dschungel zu erleben und das lasse ich mir nicht nehmen.

Wie erklärst du deinen Töchtern, dass du in den Dschungel gehst?
Tessa: Ich erkläre meinen Töchtern einfach, dass ich arbeiten gehe.

Begleiten dich deine Töchter nach Australien oder verbleiben sie in Deutschland?
Tessa: Meine Töchter sind sehr gut untergebracht bei der Familie. Meine große Tochter geht schon zur Schule und da geht sie natürlich weiterhin hin. Sie können mich am nächsten Tag dann im Fernsehen sehen, da mache ich mir keine großen Sorgen.

Wie wirst du mit der Distanz umgehen?
Tessa: Ich bin eine alleinerziehende Mutter, für mich ist das wie Urlaub, zwei Wochen mal nicht nur Mama zu sein. Der Job, Mama zu sein, wird unterschätzt, das ist kein Spaziergang – selbst wenn man zu zweit ist – denn Kinder haben Bedürfnisse.

Wer begleitet dich nach Australien?
Tessa: Meine beste Freundin Lotta begleitet mich, ich kenne sie seit 2009 und zusätzlich macht sie die tollsten Augenbrauen und Wimpern.

Ist dir die Optik im Dschungel wichtig?
Tessa: Also es wäre schon schön, wenn ich nicht 20 Pickel hätte, die alle gleichzeitig sprießen, aber Optik ist mir noch nie wirklich wichtig gewesen, außer ich mache ein Foto und möchte darauf gut aussehen.

Wie sieht es bei dir aus mit der Hygiene?
Tessa: Ich wasche mich eh nur alle drei Wochen (lacht) – nein, das sind ja nur zwei Wochen und wir sparen in Deutschland doch auch gerade Wasser, daher ist das kein Thema für mich.

Auf welche Dinge wirst du im Dschungel verzichten können, bei denen du vielleicht auch merkst, dass du sie aus deinem Leben streichen könntest?
Tessa: Zigaretten, aber mein Kopf braucht die und das wird wahrscheinlich oft passieren, aber Zigaretten sind dort stark limitiert. Meine Kinder wissen nicht, dass ich rauche, weil ich vor ihnen nie rauche, erst wenn sie schlafen oder ich alleine bin.

Im Dschungel gibt es auch gefährliche Tiere, wie stehst du dazu?
Tessa: Ich liebe gefährliche Tiere, ich liebe alle Tiere, aber gefährliche sind sehr spannend. Ich fände es so geil, wenn ich ein Krokodil streicheln könnte oder eine Schlange um den Hals bekäme, ich liebe solche beeindruckenden Tiere.

Gibt es eine Entwicklung, die du im Dschungel durchmachen möchtest?
Tessa: Ich sehe es auch als eine Möglichkeit, mich noch besser kennenzulernen, aber ich finde, man muss sich nicht kennenlernen, ich bin ja die ganze Zeit ich.

Kann es mit dir dramatisch werden?
Tessa: Mit mir kann es überall dramatisch werden, aber das ist meistens die Perspektive von außen. Ich bin, wie ich bin – laut, bunt, stark und voller Überraschungen. Also Let’s Go Drama, davon lebt doch das Fernsehen.

Suchst du Freunde oder bist du auch bereit, über Leichen zu gehen, um Dschungelkönigin zu werden?
Tessa: Ich glaube, kein Dschungelkönig oder Dschungelkönigin ist über Leichen gegangen, um zu gewinnen. Warum sollte ich über Leichen gehen, das machen nur Fleischesser (lacht). Ich suche auch keine Freunde, ich finde Freunde, sie begegnen einem und das lasse ich auf mich zukommen.

Machst du es Leuten leicht, dich kennenzulernen?
Tessa: Ich bin sehr stürmisch, manchmal vielleicht zu stürmisch, aber zu viel gibt es eigentlich nicht. Mich lernt man sehr schnell kennen, obwohl die meisten Leute nicht einmal sagen können, dass sie sich selbst kennen. Ich entdecke mich jeden Moment neu, deswegen kann ich nicht sagen, wie ich sein werde – I just let it happen.

Hast du Phobien?
Tessa: Ja, ich mag Kreide nicht. Manchmal habe ich auch ein bisschen Angst vor Höhe.

Gibt es ein besonderes Ereignis im Januar, das du durch deine Teilnahme am Dschungel verpasst?
Tessa: Nein, was gibt es denn zu verpassen. Ich habe mich vollends darauf eingestellt und alles nach dem Dschungel gerichtet, deswegen verpasse ich auch nichts.

Du bist also super vorbereitet auf den Dschungel?
Tessa: Ist man jemals auf irgendwas super vorbereitet?

Gibt es ein Missverständnis in der Öffentlichkeit, was du durch deine Teilnahme ausräumen möchtest?
Tessa: Das wären sehr viele, die Presse schreibt ja immer, was sie will. Ich könnte jeden Artikel nehmen und drei Dinge finden, die nicht stimmen. Man lässt sie halt schreiben, was bringt es, gegen Windmühlen anzukämpfen.

Bei GNTM wurdest du deiner Meinung nach falsch abgestempelt, möchtest du Deutschland zeigen, dass du keine Zicke bist?
Tessa: Man kann den Leuten niemals zeigen, was stimmt und was nicht, jeder nimmt das eigen wahr. Es gab Shows, da war ich so und es gab Shows, da war ich anders, aber das Image von "Germany’s Next Topmodel" war sehr prägnant. Zicke ist kein legitimes Wort mehr in 2023, es ist einfach nur ein modernes Wort für Hexe, einer Frau, die ihre Meinung sagt. Wer mich so nennen will, soll mich so nennen – I don’t care.

Welche Rolle wirst du im Camp einnehmen?
Tessa: Weiß ich nicht, ich kann alles anbieten.

Bist du eine Schauspielerin?
Tessa: Auch, ich habe eine Ausbildung gemacht, aber warum sollte ich mich selbst schauspielern. Wir schauspielern allgemein, egal wo wir reinkommen, jeder Mensch macht das automatisch. Ich mag das nicht, warum sollte ich mich verstellen, dann würde ich mich selbst anlügen und es ist sauschwer, sich zu verstellen, dann musst du immer daran denken, welche Person du gerade bist.

Was sind deine besten Charaktereigenschaften?
Tessa: Das sind sehr viele – keine Ahnung, ich habe keine Charaktereigenschaften, das würde ja voraussetzen, dass ich mich als Charakter sehe, aber ich bin einfach da und man nennt mich Tessa.

Wenn du dir einen Mitcamper casten könntest, wie würde dieser aussehen?
Tessa: Ich hätte gerne einen richtig schwulen besten Freund, der total sweet und happy ist und den man immer knuddeln kann. Ich liebe schwule Männer, die sind so offen und sagen dir direkt, was sie denken, sie sind immer ehrlich und lügen dich nicht an. In meiner Branche sind sehr viele schwule Männer und ich liebe sie alle.

Du willst Dschungelkönigin werden, weil…
Tessa: Ich will Dschungelkönigin werden, weil mir Kronen sehr gut stehen und ich gerne so viel Geld nach Hause bringen möchte. Ich bin alleinerziehende Mutter, ich brauche das. Also für das Geld und weil mir das Krönchen steht.

Verena Kerth (41), Radiomoderatorin im Interview

Verena, hat TV-Deutschland Ende Januar ein royales Paar? Nach deinem Freund Marc Terenzi wirst du auch bald gekrönt zur Dschungelkönigin?
Welche Frau möchte nicht mal Königin sein, oder? Und jetzt mal Hand aufs Herz, wie soll ich das schaffen? Mit 41 Jahren in meinem Leben noch Königin zu werden, ist quasi unmöglich. Außer ich rocke die Dschungelnummer.

Wie gespannt bist du?
Ich bin super gespannt, denn ich hatte erst überhaupt keine Lust darauf. Aber manchmal wird ja so eine wohl durchdachte Entscheidung durch eine kurzzeitige Emotion über den Haufen geworfen. Und jetzt? Ich habe richtig Lust. Ich habe Lust auf Detox, ich habe Lust auf kein Handy, ich habe auch mal Lust, so ein bisschen Pause vom Terenzi zu haben. Der wohnt ja jetzt bei mir und das tut auch mal der Beziehung ganz gut. Und ich habe vor allem Lust auf elf andere spannende Menschen.

Apropos Terenzi: Gibt Marc dir Englischunterricht? Gegebenenfalls musst du mit Dr. Bob reden. Und wie ist das?
Ja, besser als Marcs Deutsch würde ich jetzt mal sagen. Ich weiß zumindest schon, was Senkfußeinlage und Maschendrahtzaun auf Englisch heißt.

Wen nimmst du mit nach Australien?
Marc!

Das heißt, er ist dann im Hotel und wartet bis du gekrönt wirst?
Ja, ich hoffe, dass er wartet. Bei Männern kann man ja nie wissen. Und vor allem beim Terenzi nicht. Aber ich gehe davon aus, dass er jeden Tag ein Interview macht, nur gut über mich spricht und mich empfängt, wenn ich wieder rauskomme.

Bevor du aber den Luxus im Hotel hast, musst du erst draußen übernachten. Warst du jemals campen?
Nein. Aber es steht tatsächlich auf meiner Bucketlist – neben Seidenmalerei, Fernseher aus dem Fenster werfen und Stewardess auf einem Langstreckenflug.

Viele Menschen kennen dich tatsächlich durch eine Beziehung zu einem sehr bekannten Fußballer. Wie würdest du jemandem erklären, der sich fragt: Wo war Verena Kerth die vergangenen Jahre eigentlich und was hat sie in der Zeit getan?
Das mit dem Fußballer ist schon sehr lange her und mittlerweile verjährt. Vor 20 Jahren ging das los – da glaube ich selber nicht, wie alt ich mittlerweile bin. Wer und wie ich bin kann man sich anschauen, würde ich sagen. Da müssen wir gar nicht um den heißen Brei herumreden. Einschalten, gucken.

Was sind deine Charaktereigenschaften?
Da lachen jetzt viele, aber das ist jetzt kein Witz: Ich bin sehr unkompliziert und einfach. Ich bin tatsächlich ganz umgänglich. Außer ich habe zu wenig zu essen und zu wenig Schlaf.

Das sind also Dinge, die dich wütend machen?
Ich glaube, das geht den meisten Frauen so, oder? Ihr Männer, ihr kennt das doch. Wenn eure Frau Hunger hat, dann ist da teilweise kein Halten mehr. Ist bei mir wirklich ganz schlimm.

Was sollte man dann am besten tun?
In Ruhe lassen!

Wie funktionierst du in der Gruppe, wenn du genug gegessen und geschlafen hast?
Wunderbar, ich bin froh, wenn ich gesund bleibe und es ein paar Menschen gibt, die sich mit mir unterhalten wollen. Ich mache mir da eine schöne Zeit und lasse mir da auch nicht die Laune verderben.

Ist dir die Meinung anderer Menschen wichtig?
Ja und nein. Die Meinung der Leute, die mich persönlich kennen und die mir am Herzen liegen ist mir wichtig. Von dem her möchte ich auch, dass Leute, die ich mag, wissen, wie ich wirklich bin. Und was andere über mich denken, ist wirklich jedem freigestellt.

Redest du auch mal gerne über andere Leute hinter ihrem Rücken?
Ach ja, das ist so Frauen-Klatsch und -Tratsch. Da es aber keinen Kaffee im Dschungel gibt, weiß ich nicht genau, ob das sein muss. Vorne rum reden finde ich sowieso viel besser – so von Angesicht zu Angesicht. Man hat so viel Zeit, da kann man doch wirklich genügend gute Gespräche führen.

Heißt, du meidest keine Konflikte, sondern du sprichst Themen offen an?
Ja, da ich wirklich schneller spreche als ich denke, wird es meinem Gegenüber relativ leicht fallen zu wissen, was ich von ihm denke.

Willst du denn selbst auch den Dschungel nutzen, um eine Entwicklung zu machen und dich selbst besser kennenzulernen?
Natürlich ist das eine Erfahrung, die ich noch nicht gemacht habe und die ich auch mit Sicherheit nicht mehr machen werde. Ich finde es sehr spannend. Ich lasse alles offen. Ich weiß nur: Ich habe wirklich Bock drauf.

Vielleicht stößt auch an deine Grenzen…
Mit Sicherheit werde ich an meine Grenzen kommen. Ich glaube, da müssen wir uns nichts vormachen.

Wo sind deine Grenzen aktuell? Kennst du sie zum Beispiel in Bezug darauf, dass du gegebenenfalls Tiere essen musst, die du vielleicht nie essen würdest?
Das kann ich jetzt so tatsächlich nicht sagen. Das ist situationsbedingt: Wenn man im Dschungel angekommen ist, tatsächlich in der Prüfung steht, wenn man seine Mitbewohner kennengelernt hat. Relativ schwer zu beantworten.

Hast du Angst vor Dunkelheit oder Enge?
Nein.

Ich habe das Gefühl, mit dir könnte es dramatisch im Camp werden.
Mit welcher Frau kann es nicht dramatisch werden? Wie gesagt, da haben wir wieder das gleichen Themen: Hunger und Schlafmangel. Also wer dann nicht zur Dramaqueen wird, der hat ja gar keine Emotionen, oder?

Ist es nicht vielleicht sogar ein bisschen unfair, dass dein aktueller Freund Dschungelkönig ist und dir schon so viele Tipps geben kann?
Ja, es ist ein bisschen unfair. Wir haben mittlerweile ein Bild zu Hause – "The regels are the regels" –, auf dem alle Regeln stehen. Ich habe sie mir noch nicht durchgelesen, ich bin noch nicht tiefgründig in die Materie eingetaucht. Allerdings habe ich mal draufgeschaut und ich glaube, das ist so ein kleiner Vorteil. Aber den Vorteil werde ich natürlich nicht für mich behalten.

Wie würdest du die Kritik deiner Mitkämpfer kontern, wenn sie dir das vorwerfen?
Find' ich super. Bitte, bitte, gerne. Sagt mir alles. Aber dieses hintenrum, da muss man sich doch immer nur aufregen. Das muss doch nicht sein.

Hältst du dich aktuell fit und trainierst du schon für den Dschungel?
Ja, ich trainiere ein bisschen. Ich bin nicht so die Sportskanone. Ich kann sehr gut kicken, aber nicht im Tor, und Dart spielen. Aber das sind so ziemlich die einzigen Sportarten. Und jetzt habe ich angefangen, ins Fitnessstudio zu gehen, damit ich einfach auch ein optisches sexuelles Versprechen abgebe. Es ist ja nicht Radio, es ist Fernsehen.

Probierst du auch, etwas Gewicht zuzulegen?
Mit Gewicht zulegen hatte ich keine Probleme bis jetzt. Das muss ich nicht probieren!

Wie stehst du zu den hygienischen Zuständen im Dschungel?
Da Camping ja tatsächlich auf meiner Bucketlist stand, habe ich kein Problem damit, muss ich ehrlich sagen.

Und die Optik im Camp, ist dir das wichtig?
Ne, ich bin am liebsten ungeschminkt. Du lachst jetzt, weil ich heute geschminkt bin, weil ich schicke Fotos gemacht habe. Aber normalerweise schminke ich mich nicht. Ich komme vom Radio. Sonst hätte ich gleich Fernsehen gemacht, wenn ich gesehen werden wollen würde. Ich mache jetzt nur Fernsehen, weil man mit Radio nicht genug Geld verdient. Ich bin sehr unkompliziert und habe die meisten Jogginghosen in ganz München, da bin ich mir sicher. Ich habe eine richtige Jogginghosenauswahl und ich würde tagsüber auch keine hohen Schuhe anziehen und mich auch nicht schminken.

Du hast es selbst gesagt, der absolute Kultspruch von Marc: "The regels are the regels". Hast du dir schon einen Spruch zurückgelegt, den du vielleicht prägen möchtest, um deine Regentschaft einzuläuten?
Nein. Ich habe mich nicht vorbereitet und ich werde mir auch kein Sprüchelexikon aufschreiben oder auswendig lernen. Ich gucke einfach mal, was da passiert.

Gibt es eine Art Event oder einen besonderen familiären Anlass, den du jetzt im Januar verpasst, weil du am Dschungelcamp teilnimmst?
Gott sei Dank nicht. Meine liebe Mama wird am 1. Februar 70. Und wir kommen am 1. Februar zurück nach Deutschland. Also ich hoffe es, so wurde es mir gesagt.

Gibt es ein Missverständnis, ein Vorurteil in der Öffentlichkeit, das du durch deine Teilnahme ausräumen möchtest?
Mit Sicherheit gibt es da unfassbar viele. Aber ich nehme mir nicht vor, eine neue Seite von mir zu zeigen. Habe ich keinen Bock drauf, bin ich zu alt und viel zu faul dazu. Ich möchte einfach da sein und die Zeit genießen. Aber es gibt nichts, was ich relativieren müsste oder wollte.

Kannst du deine besten Charaktereigenschaften kurz zusammenfassen?
Laut, schnell, spontan und ab und zu ganz witzig.

Was passiert, wenn du auf Leute triffst, die genauso sind wie du: Laut und spontan?
Großartig. Geht nicht besser.

Wenn du dir selbst einen Mitcamper casten könntest: Welche Charaktereigenschaft hätte dieser? Oder vielleicht hast du sogar einen Namen, eine prominente Person, mit der du gerne in Australien zusammensitzen würdest?
Laut, schlagfertig, schnell und intelligent. Ich würde Olli Schulz nominieren, der mich jetzt an der Stelle total hassen wird, weil er sagt: 'Verena, warum machst du so einen Quatsch?' Olli, ich würde dich trotzdem gerne bei mir haben.

Seid ihr miteinander bekannt?
Ja, ist ein guter Buddy von mir.

Du möchtest Dschungelkönigin werden, weil….
Weil ich tatsächlich den König zu Hause habe. Und zu jedem König gibt es nun mal eine Königin. Das stand schon immer in großen Geschichtsbüchern so geschrieben.

Claudia Effenberg (57), Designerin im Interview

In der Familie Effenberg gibt es bereits einen Champions-League-Sieger, bald auch eine Dschungelkönigin?
Claudia: Das ist ja mein Problem – als Stefan gehört hat, dass ich in den Dschungel gehe, hat er gesagt 'Du weißt schon, dass ich die Champions League gewonnen habe, du wirst diesen einen Satz definitiv nicht sagen' – das heißt, ich muss kämpfen und da wir einen Champions-League-Sieger zu Hause haben, wird mir gar nichts anderes übrigbleiben als bis zum Schluss für die Krone zu kämpfen.

Dein Mann unterstützt dich also voll und ganz?
Claudia: Mein Mann und mein Sohn haben mir versprochen, dass sie jeden Tag zuschauen. Bei meiner Tochter bin ich mir nicht sicher, ob sie sich manchmal ein wenig schämen wird. Meine ganzen Freunde haben schon Angst um ihre Telefonrechnung und ich habe eine wirklich tolle Fangemeinde, also da wird der eine oder andere Anruf reinkommen, so schnell wollen die mich nicht da raushaben, ich habe schließlich viel zu erzählen.

In den letzten zwei Jahren ist es ruhig um dich geworden, wo warst du und was war los?
Claudia: Die letzten zwei Jahre waren sehr schlimm für mich, es fing wie für jeden mit Corona an. Ich musste mein Dirndl-Geschäft schließen, weil das Oktoberfest abgesagt wurde. Das war ein Schlag ins Gesicht, mein Atelier war mein Baby und das hat mir unheimlich wehgetan, zu dieser Zeit habe ich mich extrem zurückgezogen. Ich habe mich nicht mehr wohlgefühlt, war lustlos, es hat mir keinen Spaß mehr gemacht, mich schön zu machen. Leider habe ich dieses Jahr auch sehr viele Menschen verloren, unter anderem auch meine Mutter, meinen Stiefvater und meine Tante, da dachte ich, dass ich auch gar nicht mehr will. Ich bin aus München, der Schickimicki-Stadt, weggezogen, aber ich glaube, ich brauchte diese Auszeit und jetzt wird wieder Vollgas gegeben. Mehr Vollgas als mit dem Dschungelcamp zu starten, gibt es nicht. Es gibt nur ein Gas – Vollgas und das wird 2023 sein für mich.

Also siehst du den Dschungel nach den ganzen Schicksalsschlägen als Abenteuer, um noch einmal neu durchzustarten?
Claudia: Ich sehe das Dschungelcamp als eine Art Reinigung, dass ich den ganzen Ballast erzählen und von mir ablassen kann. Ich habe kein Handy, sehe keine Zeitung und keiner kann mich erreichen. Auch wenn dort ein paar Leute sind, mit denen ich immer reden kann, wird es mir unheimlich guttun, mal vier Wochen nichts zu sehen, zu hören und einfach abzuschalten, um meine innere Mitte wiederzufinden. Ich glaube, es kommt eine ganz andere Claudia aus dem Dschungelcamp zurück.

Kann man sagen, dass der Dschungel eine Art Therapiestunde für dich ist?
Claudia: Für mich ist es keine Therapiestunde, aber vielleicht muss ich den einen oder anderen im Camp therapieren, schätze ich mal ganz frech, denn ich habe eine gewisse Lebenserfahrung und bin eine starke Persönlichkeit und Powerfrau. Ich weiß, dass ich dort alles machen kann, was ich möchte, mich kann keiner aufhalten, mein Mann nicht, meine Kinder nicht und auch meine Freundin nicht. Diese Zeit nutze ich einfach für mich. Es sind insgesamt vier Wochen und ich bin auf jeden Fall zwei Wochen im Camp (lacht). Ich bin einfach froh, dass ich dort meine Ruhe habe, die ich aktuell durch die ganzen Beerdigungen und Verluste nicht hatte, das wird mir unheimlich guttun.

Der Cast im Camp ist bunt gemischt, es könnten Mitcamper:innen im Alter deiner Kinder dabei sein, bist du dann die Camp-Mutti oder welche Rolle wirst du im Camp einnehmen?
Claudia: Meine Kinder sagen ganz oft Mutter Teresa zu mir, weil ich jemand bin, der immer für alle da ist und viel tut und macht. Ich mache mir gerne die Hände schmutzig und habe auch keine Putz- oder Bügelfrau, was viele denken. Die Leute denken, ich führe ein Luxusleben – ganz im Gegenteil. Ich habe mich sehr zurückgenommen, früher war das anders, mir sind Luxusartikel einfach nicht mehr so wichtig. Mir wurde gesagt, du musst ein Kissen mitnehmen und du darfst auf keinen Fall in die Hängematte, aber mir ist egal, wo ich liege und schlafe, ob ich ein dickes Kissen habe oder ob es regnet, ich bin da sehr unempfindlich. Eigentlich mag ich keinen Dreck, aber das kann ich dort nicht verhindern, es ist ja nun einmal draußen und das ist mir angenehmer als im Keller wie in anderen Formaten.

Du wirkst sehr gelassen und ruhig, kannst du auch streng sein?
Claudia: Da müsstest du eigentlich meinen Mann fragen. Bei meinen Kindern bin ich immer viel zu lieb, die sagen selbst, dass ich zu viel erlaube. Mein Sohn hat mir einmal gesagt, er weiß genau, wie er mich überzeugen kann, er müsse nur mit den Wimpern klimpern und ich erlaube alles, ich bin definitiv viel zu lieb. Aber bei meinem Mann bin ich oft sehr streng, wenn mir irgendwas nicht gefällt oder nicht passt. Er denkt zwar, er wäre der Chef im Haus, aber da denke ich ganz anders drüber.

Gibt es eine Sache, die du bei deinem Mann kritisierst?
Claudia: Er kann keine Wäsche waschen, aber denkt, er ist der Weltmeister im Wäschewaschen. Nachdem er so viel verwaschen hat, haben wir jetzt zwei getrennte Wäschekörbe. Er ist auch der Meinung, er könne besser kochen als ich, aber ich habe ihm das Kochen beigebracht. Manche Gerichte kann er Weltklasse kochen und mit Sicherheit auch besser als ich, dennoch bin ich definitiv die bessere Köchin, aber ich lasse ihn einfach in dem Glauben.

Werden wir dich auch im Camp am Feuer kochen sehen?
Claudia: Wenn die Camper mich lassen, dann wäre ich sehr gerne die Köchin, auch wenn es nicht viel zum Kochen gibt. Ich würde sogar die Töpfe und das Geschirr reinigen, weil ich sehr ordnungsliebend und sauber bin, das macht mir nichts aus. Ich habe einen riesengroßen Vorteil, ich brauche nicht viel Schlaf, da haben die anderen wahrscheinlich ein größeres Problem mit. Sobald der Wecker klingelt, bin ich ein Stehaufmännchen, das ist meinem Mann manchmal zu schnell (lacht). Wenn es im Camp heißt 'Aufstehen und ab zur Dschungelprüfung', dann bin ich sofort wach. Morgens rede ich auch genauso viel wie jetzt, sehr zum Nachteil meines Mannes, der manchmal erst einen Kaffee braucht, um sich das anzuhören.

Wie ist deine Einstellung zu den Dschungelprüfungen?
Claudia: Also ich werde definitiv keine lebenden Tiere essen, das kann ich einfach nicht, dafür bin ich zu tierlieb. Wenn ich aus Versehen auf eine Ameise trete, dann ist es nicht mit Absicht, aber ich könnte jetzt nicht einem Tier den Kopf oder Fuß abbeißen, das kann ich nicht mit mir vereinbaren. Ich finde das schrecklich, einem Tier wehzutun, selbst wenn ich eine Prüfung mache und aus Versehen ein Krokodil hauen oder ein Tier total erschrecken würde, dann würde mir das schon wirklich leidtun. Wenn das Tier sowieso schon tot ist, dann versuche ich es.

Das würde bedeuten, dass du bei Essensprüfungen keine Sterne mit ins Camp bringst, was wiederum zu Konflikten führen könnte – wie gehst du mit Konflikten um?
Claudia: Nachdem meine Kinder mich Mutter Teresa nennen und mein Mann sagt, dass ich einer der lustigsten und angenehmsten Menschen bin, die er je kennengelernt hat, denke ich, dass ich Konflikte sehr gut lösen kann. Auch indem ich dann sagen werde, dass ich es nicht mit mir vereinbaren konnte, vielleicht werde ich es vorher schon einmal publik machen, dass ich mir bei allen Prüfungen, die ich machen muss, wünsche, dass ich niemanden töten muss (lacht).

Ist es dir wichtig, was andere über dich denken?
Claudia: Früher war es sehr wichtig für mich, was andere über mich denken, aber ich glaube, mit dem Alter wird einem das egaler, da brauche ich nicht mehr perfekt geschminkt in den Supermarkt gehen oder zum Abendessen High Heels tragen. Man wird im Alter entspannter, früher hat es mich total genervt, wenn über meine Gewichtsschwankungen oder Frisur geredet wurde, das habe ich 80x die Woche gehört. Jetzt denke ich mir, selbst wenn ich 100 Kilo wiege und mich wohlfühle, dann lasst mich doch einfach zufrieden und wenn ich lange Haare habe, weil ich meine, ich muss jetzt lange Haare haben, dann nervt mich doch nicht immer mit meiner scheiß Kurzhaarfrisur, die ich mit 20 super tragen konnte, aber jetzt mit 57 habe ich einfach Bock auf zwei oder drei Haare mehr auf dem Kopf.

Ist dir die Optik im Dschungel dann auch gar nicht so wichtig?
Claudia: Ich hätte mir als Luxusartikel auch einen Lippen- oder Kajalstift mitnehmen können, aber das war mir egal. Ich habe jetzt angefangen, Sport zu machen, aber nicht, um eine bessere Figur zu haben, sondern um für die Strecken, die man im Dschungel laufen muss und die Prüfungen, die man macht, mehr Power zu haben. Mit 57 muss ich nicht mehr aussehen wie eine 20-jährige Bloggerin oder wie eine 30-jährige Influencerin, die einen Hammer Körper hat, ich muss das nicht mehr. Ich bin seit 20 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder, ich muss mir nichts mehr beweisen und ich muss mich da auch nicht im Bikini hinstellen, weil ich nicht weiß, ob das angebracht ist. Im Urlaub trage ich auch einen Badeanzug, weil ich das einfach schöner finde, mit 57 muss ich nicht mehr in einem Stringtanga rumlaufen, das reizt mich nicht mehr.

Könnte es mit dir im Dschungel dramatisch werden?
Claudia: Nur wenn irgendwas passiert oder sich jemand verletzt, dann bin ich wirklich Mutter Teresa und helfe. Ich hätte auch ein Problem damit, wenn sich zwei Streithähne in die Haare kriegen oder ich merke, dass einer total unterdrückt wird, obwohl er einfach ein lieber Kerl oder ein liebes Mädel ist, vielleicht auch nicht die Intelligenteste ist, aber ein großes Herz hat. Ich würde mich jetzt nicht immer einmischen und die Mutterrolle für alle übernehmen, aber ich hasse Ungerechtigkeit und da würde ich mich vielleicht auch mit dem, der ungerecht war, ans Lagerfeuer setzen und ein bisschen was bequatschen. Vielleicht kann ich meine Lebensweisheiten weitergeben, auch wenn ich selbst nicht immer schlau war, aber mit 57 hat man schon so viel erlebt, auch viele schlimme Dinge, vielleicht kann ich so bei dem einen oder anderen schlichten.

Hast du Phobien?
Claudia: Manchmal habe ich Platzangst.

Gibt es ein besonderes Ereignis im Januar, das du durch deine Teilnahme am Dschungel verpasst?
Claudia: Ich verpasse gar nichts, aber die anderen verpassen viel, weil ich nicht in ihrem Leben bin (lacht).

Gibt es ein Missverständnis in der Öffentlichkeit, was du durch deine Teilnahme am Dschungel ausräumen möchtest?
Claudia: Mir geht es wirklich auf den Keks mit dieser ewigen Spielefrauen-Geschichte, ich bin jetzt 57 und kriege immer wieder solche Anfragen, das ist einfach grauenvoll, ich kann es nicht mehr hören.

Was sind deine besten Charaktereigenschaften?
Claudia: Dass ich ein großes Herz habe, immer für alle da bin und Respekt vor allen Leuten habe.

Wenn du dir selbst einen Mitcamper casten könntest, mit wem würdest du gerne im Dschungel sitzen?
Claudia: Ich würde gerne mit Claudia Obert im Dschungel sitzen, aber ich glaube, dass sie nicht kommt, weil sie ja auch nicht ganz gesund ist. Manchmal hat sie ihre Schwierigkeiten und ich denke, sie könnte diese ekeligen Tiere nicht essen und auch keine Prüfungen machen, das würde nicht funktionieren.

Gibt es ein Mantra, mit dem du die Zeit im Dschungel überstehen möchtest?
Claudia: Also das Abenteuer Dschungel wird knallhart, da kann ich nur sagen 'Augen zu und durch'. Gerade bei den Prüfungen muss ich es dann einfach mal machen. Ich habe ja den Vorteil, dass ich nicht mehr ganz scharf sehe und wirklich eine Brille brauche, die ich bei den Prüfungen nicht aufsetzen werde, damit ich nur noch die Hälfte sehe (lacht).

Ich werde Dschungelkönigin, weil…
Claudia: Wenn ich tatsächlich Dschungelkönigin werden sollte, dann weil ich ein großes Herz habe und ein lieber Mensch bin.

Gigi Birofio (23), Reality-Star im Interview

Du bist durch zahlreiche Reality-Formate als Casanova bekannt, der nichts anbrennen lässt – müssen wir uns Sorgen machen, dass es auch einen Waldbrand im Dschungel geben könnte?
Gigi: Ich bin ehrlich, ich hatte viel vor und wollte der Erste sein, der im Dschungel Sex hat – wie Tarzan und Jane. Ich habe mir Gedanken gemacht und glaube, dass man im Dschungel sehr fokussiert ist. Es gibt kein Essen, keine Zigaretten, keine Hygiene, man ist gestresst und muss sich den Hintern mit Blättern abputzen, da hat man gar keinen Kopf für Frauen.

Also müssen wir uns keine Sorgen machen, dass du im Dschungel fremdgehst?
Gigi: Ich konzentriere mich darauf, am Ende die Krone auf dem Kopf zu haben, mich hinzulegen und zu sagen "Du holst mir jetzt ein Blatt Papier und du holst mir jetzt Süßigkeiten!" – wie ein König.

Was reizt dich am Dschungel, möchtest du jemandem etwas beweisen?
Gigi: Es gibt viele Gründe: Der Dschungel hat zum einen sehr gut gezahlt, das muss man so sagen. Der zweite Grund ist, dass ich im Leben nicht immer der Beste war. Etwas zu gewinnen und der Beste zu sein, wäre schon cool. Ich bin gespannt, Kakerlaken, Penis und Hoden zu essen oder Sperma zu probieren.

Du bist gespannt darauf, Tiersperma zu probieren?
Gigi: Also ich weiß, dass ich das auf jeden Fall machen werde. Ich habe bereits ein paar Frauen gefragt, wie Sperma überhaupt schmeckt und sie haben gesagt, dass es sehr salzig und sauer schmeckt. Vielleicht hat das Tier davor Ananas gegessen und es schmeckt gut.

Wen nimmst du nach Australien mit?
Gigi: Ich nehme den schönen Mike Heiter mit, er war schon einmal dort und kann mir ein paar Tipps geben.

Wirst du jemanden in dieser Zeit stark vermissen, zum Beispiel deine Freundin?
Gigi: Das ist eine sehr gute Frage – ich glaube, ich werde so konzentriert sein und so viel Ablenkung haben, dass ich nur, wenn ich allein bin und in die Sterne gucke, ihr Gesicht im Himmel sehen werde. Aber ich ziehe durch und zerstöre alles – Vamos!

Kann es sein, dass wir dich weinen sehen werden im Dschungel?
Gigi: Ich bin ehrlich, ich weine im Fernsehen eigentlich nicht so gerne, aber wenn es um Emotionen geht, bin ich wie ein kleines Baby und dann kommt vielleicht die eine oder andere Träne raus. Vielleicht ist dort ein Seelenverwandter von mir, der von einer giftigen Schlange gebissen wird und nur noch fünf Tage zu leben hat, dann würde ich schon eine Träne vergießen.

Kennst du deine körperlichen und psychischen Grenzen – kann es sein, dass wir sehen, wie du an deine Grenzen stößt?
Gigi: Ich bin immer außer Atem, wenn ich einen Freund besuche, der im vierten Stock wohnt. Trotz meiner Raucherlunge bin ich ein Kämpfer. Wenn eine Lunge weg ist, habe ich noch eine zweite.

Gibt es etwas, was du im Dschungel vermissen wirst?
Gigi: Ein Spiegel wird mir fehlen und die Menschen, die ich liebe – Mama, Papa, Geschwister, Freunde und mein Mädchen natürlich auch. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich Bock und ich glaube nicht, dass ich so viel vermissen werde.

Wie haben die Leute in deinem nahen Umfeld reagiert, als sie von deiner Teilnahme erfahren haben?
Gigi: Die Leute von mir haben sich nie meine Shows angeguckt, da sie mich tagtäglich sehen, aber ich glaube, die freuen sich.

Hast du vor gar nichts Angst – Spinnen, Schlangen?
Gigi: Ich habe nur Angst vor Mama und Gott. Gib mir einen Buckelwal oder Tiger, ich zerstöre alles.

Hast du Angst vor Höhe?
Gigi: Nein, ich bin wie Spidermans Cousin, ich fliege gerne.

Ist dir die Optik im Dschungel wichtig?
Gigi: Eigentlich ist mir die Optik sehr wichtig, aber ich glaube, es wird mich nicht interessieren, wie ich aussehe, ich will einfach das Ding gewinnen.

Was bist du für ein Typ in der Gruppe – ziehst du dich zurück oder suchst du die Konfrontation?
Gigi: Wenn sich jemand als Boss aufspielt, ist das für mich sehr schwierig und geht gar nicht. Solange ich dabei bin, bist du nur "oss" ohne B.

Lästerst du?
Gigi: Nein, ich sage immer alles ins Gesicht. Wenn du in meinen Augen eine Banane bist, sage ich das auch.

Wie gehst du mit Stress in der Gruppe um?
Gigi: Eigentlich mit Zigaretten, aber ich habe gehört, dass ich dort nicht viel rauchen werde, das ist sehr traurig und tut schon ein bisschen weh. Vielleicht gibt es dort ein paar Bäume, von denen ich die Blätter rauchen kann, ich bin gespannt.

Wie bereitest du dich aktuell auf den Dschungel vor?
Gigi: Ich esse viel Pasta und Lasagne von meiner Mama, das ist meine Vorbereitung – dick in den Dschungel reingehen und mit Sixpack rauskommen.

Machst du jetzt schon Sport?
Gigi: Ich bin Influencer, ich muss mein Handy täglich hoch- und herunterheben, so trainiere ich meine Armmuskulatur ein wenig, sonst liege ich meistens rum.

Kommst du ohne Handy zurecht?
Gigi: Ja, ich komme definitiv ohne Handy klar und lenke mich ab, selbst mit einem Igel, der zwei Stunden an mir vorbeilaufen würde.

Möchtest du eine persönliche Entwicklung im Dschungel machen und neue Seiten an dir kennenlernen?
Gigi: Was meine Charakterseiten betrifft, nein. Ich weiß, dass ich ein sehr fauler Mensch bin, aber wenn es darum geht, etwas zu gewinnen, dann bin ich Transformers. Vielleicht finde ich im Dschungel ein paar Pickel, die ich zuvor noch nicht gesehen habe, mal sehen, was alles passiert.

Hast du Phobien?
Gigi: Ich habe ein kleines Problem mit meinem Würgereiz. Die Tiere interessieren mich nicht, ich würde auch gegen einen Dinosaurier kämpfen, aber das Essen wird zum Problem. Schon wenn meine Mama Fisch kocht, muss ich würgen.

Gibt es ein besonderes Ereignis im Januar, was du durch deine Teilnahme am Dschungel verpasst?
Gigi: Nein, ich vergesse immer die Geburtstage von meinen Jungs, von daher passt es alles.

Gibt es Vorurteile in der Öffentlichkeit, die du durch deine Teilnahme ausräumen möchtest?
Gigi: Nein, die Menschen wissen, wie ich bin. Selbst wenn ich etwas mache, was nicht so gut ankommt, wissen die Leute, wie ich bin und können nicht böse auf mich sein.

Das Dschungelcamp schauen nicht nur Menschen, die Realityshows gucken, wie wirst du den Leuten, die dich nicht kennen, erklären, wer du bist?
Gigi: Ich würde ihnen gar nichts erklären, die Zuschauer werden selbst verstehen, wie ich bin. Ich bin ein Mischmasch aus einem Koalabären, der den ganzen Tag chillt, und einem Tiger.

Was sind deine besten Charaktereigenschaften?
Gigi: Ich bin ein Herzensmensch, bringe viel Sympathie und Licht in einen Raum und verteidige gerne Menschen, die im Recht sind. Wenn ich aber sehe, dass die ein Fisch sind, dann würde ich auch gegen die schießen.

Wenn du dir selbst einen Mitcamper backen könntest, mit wem würdest du gerne im Dschungelcamp sitzen?
Gigi: Arman Kashani wäre sehr witzig. Ich bin schon auf eine gewisse Art kaputt, aber er ist drei Level über mir. Mit ihm würde ich mich totlachen.

Warum wirst du Dschungelkönig?
Gigi: Ich werde Dschungelkönig, weil die anderen alles Fische sind und ich Fische angele – Vamos!

Cosimo Citiolo (41), "Checker vom Neckar" im Interview

Was reizt Dich am Dschungel?
Wenn ich ehrlich bin? Das Geld natürlich. Damit könnte ich viele Probleme lösen, die ich seit der Corona-Krise als Künstler habe. Zum Glück hatte ich noch meinen Nebenjob als Friseur bei meiner Schwester, sonst wäre ich komplett am Arsch gewesen. Ich habe wenig Geld zur Seite gelegt. Ich gebe halt gern aus und lade Freunde ein. Ich bin leider nicht so gut mit Geld, wie mein Vater.

Könntest Du dir vorstellen, auch deinen Mitcamper:innen die Haare zu schneiden?
Wenn es dort eine Schere gibt? Warum nicht! Wenn z. B. Cordalis die Haare schön will. Es wäre schon cool, wenn ich ihm einmal die Haare schneiden könnte.

Du hast in der Vergangenheit Kinder ehrenamtlich im Tanzen unterrichtet. Gibst du auch im Dschungel Tanzstunden?
Warum nicht? Wenn die Tiere und Insekten tanzen wollen, dann bin ich gern dabei. Aber ich schätze, eher werden die Tiere mich zum Tanzen bringen.

Wie funktionierst Du im Team?
Ich funktioniere nie richtig. Ich bin wie eine Uhr: mal funktioniert sie, mal nicht. Meine Batterie ist immer vollgeladen, deshalb geht meine Uhr auch etwas schneller als bei anderen.

Wie reagierst Du auf Personen, die mit Dir nicht klarkommen?
Ich bin kein aggressiver, dafür aber ein entspannter Mensch. Ich haue lieber mit Worten als mit Fäusten um mich. Als Entertainer habe ich mit Lachen und Spaß verbreiten viel Geld verdient. Auch im Dschungel bleibe ich mir treu.

Im Dschungel wirst du bis zu zwei Wochen draußen leben. Hast du schon mal gecampt?
Ich war mal zelten, aber leider habe ich so viel gepupst. Danach wollte niemand mit mir weiterzelten. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass ich laktoseintolerant bin. Jetzt ernähre ich mich laktosefrei und habe dieses Problem nicht mehr.

Du achtest in der Regel auf Dein Styling. Wird dir Optik auch im Dschungelcamp wichtig sein?
Ich nehme eine Haarspraydose mit, also kann ich mich auch stylen.

Wird es mit Dir dramatisch im Camp?
Das kommt immer darauf an, wer da ist und wer mich volllabbert. Wie gesagt, ich bin entspannt und nett. Wenn ich helfen kann, helfe ich. Aber ich darf auch nicht immer zu gut sein, sondern muss auch mal an mich denken.

Begleitet Dich Nathalie nach Australien?
Nathalie wird dabei sein. Es wird für sie auch schön sein. Sie wird dort auch mal was anderes sehen, mehr Sonnenenergie tanken und viel gutes Essen im Hotel. Wir waren drei Jahre nicht im Urlaub. Für uns wird Australien also auch ein Ausgleich.

In den Dschungel wird sie dich aber nicht begleiten. Wie gehst du damit um, von ihr getrennt zu sein?
14 Tage geht schon. Ich bin jeden Monat für mindestens eine Woche in Stuttgart zum Familienbesuch. Mein Vater ist sehr krank, er hat Depressionen. Als ältester Sohn besuche ihn also regelmäßig und gern, damit er Motivation bekommt. Deshalb sind Nathalie und ich ab und zu räumlich getrennt. Sie hat nicht immer Bock, nach Stuttgart mitzukommen.

Wirst Du denn deinen Vater im Dschungel vermissen?
Normalerweise telefoniere ich alle zwei bis drei Tage mit ihm. Er will aber auch nicht immer reden. Es ist eine komische Krankheit, die ich immer noch nicht verstehe. Ich versuche aber, wenn jemand diese Krankheit hat, mit einem Lachen zu helfen…

Wie stehst du zu den Dschungelprüfungen?
Höhenspiele machen bis zu 80 Prozent der Spiele aus, schätze ich. Essensprüfungen? Ich kann gut essen! Ich weiß bloß nicht, wie die australischen Dinger alle schmecken. Es gibt so einen Fisch aus Norwegen, bei dem weiß ich, ich kotz' sofort. Diesen Stinkfisch vertrag ich nicht, allein der Geruch!

Und würdest Du einen Känguru-Penis essen, um Sterne zu gewinnen?
Ich hatte noch nie einen Penis im Mund. Ich hoffe, dass das auch so bleibt. Aber dann wird es wohl in Australien das erste Mal sein. (lacht)

Wie hältst Du dich fit, bevor es nach Australien geht?
Was heißt fit? Ich mache keinen Sport. Sport passt nicht zu mir. Ich bin eher Essenssportler. Selbst wenn ich wie ein Esel trainiere, geht mein Bauch trotzdem nicht weg. Kann ich nix machen.

Hast du Phobien?
Höhenangst und Insektenangst. Mit Schlangen oder Krokodilen habe ich noch nie etwas zu tun gehabt, außer im Zoo. Ich habe schon krass Angst, aber ich weiß jetzt noch nicht, wie ich dann reagiere.

Was ist das größte Missverständnis, das Du im Dschungel über dich ausräumen möchtest?
Ich mache viel Spaß, aber mir kauft man nicht ab, wenn ich auch mal wirklich sauer bin. Das finde ich fies.

Welche Rolle wirst du im Camp haben?
Ich bin ein lustiger Typ. Menschen, die selten geliebt wurden, die verstehen vielleicht nicht, was ich getan habe oder warum ich immer so glücklich bin. Ich gehe nicht mit Trauer ins Camp und erzähle irgendwelche Geschichten mit Problemen. Ich bin stolz darauf, was ich geschafft habe nach meiner "Sommerhaus"-Teilnahme. Vorher war ich von Leuten und auch meiner Spielsucht abhängig…

Was sind deine besten Charakter-Eigenschaften?
Ich kann leider nicht egoistisch sein.

Wie sieht dein Traum-Mitcamper aus?
Meine Traum-Mitcamperin heißt Nathalie – und die ist im Hotel

Was qualifiziert Dich zum Dschungelkönig?
Eigentlich gar nix, außer mein Charakter. Ich verbreite gute Laune und ich habe Disziplin. Ich will das Dschungelcamp gewinnen. Ich hoffe, ich kann es mit meinem Herzen schaffen, mit meinem Lachen. Jeder ist dort, weil er Dschungelkönig werden will – und 100.000 Euro sind schon viel Geld. Damit kann man viel machen. Die Wahrscheinlichkeit, im Lotto zu gewinnen, ist 1:1.000.000. Die Wahrscheinlichkeit, dass man Dschungelkönig wird, ist 1:12.

Papis Loveday (46), Internationales Model im Interview

Papis, machst du dir den Dschungel zum Laufsteg?
Papis: Also mein ganzes Leben ist ein Laufsteg. Auf der Straße laufe ich auch gerne, wie ich auf dem Laufsteg bin. Klar werde ich den Dschungel zu einem Laufsteg machen, denn der Laufsteg ist eine Show und der Dschungel ist auch eine Show.

Du gehörst wahrscheinlich zu einem der erfolgreichsten PoC Male Models in der Welt. Ist der Dschungel für dich auch die Chance, in Deutschland noch stärker durchzustarten?
Papis: Ich habe in meiner ganzen Karriere immer gekämpft auch wegen meiner Hautfarbe, meiner Sexualität und meiner Religion. Das hat sich gelohnt, deswegen bin ich, wo ich bin. Und deswegen mache ich auch im Dschungel mit, denn ich möchte für meine Position kämpfen. Ich habe das Gefühl, es gibt weniger schwarze Menschen im Fernsehen und dafür möchte ich den Dschungel nutzen. Um einfach laut zu sein und um den Leuten bewusst zu machen: Wir sind auch da.

Gibt es jemanden, dem du etwas beweisen möchtest oder tust du das auch für dich selbst?
Papis: In meinem ganzen Leben wollte ich nie jemandem etwas beweisen. Das Einzige, was ich beweisen wollte, war meinen Eltern, besonders meiner Mutter, dass ich etwas erreicht habe, um die Familie zu unterstützen. Für mich selbst ist wichtig, mir zu beweisen, dass ich es geschafft habe, die Ziele, die ich mir gesetzt habe, erfolgreich umzusetzen und ich alles dafür getan habe.

In einem Interview hast du gesagt, dass du 25 Geschwister hast. Ich schätze, in der Gemeinschaft kommst du sehr gut klar?
Papis: Ich bin ein Familienmensch. In der Gemeinschaft bin ich auch ganz okay, ganz gut (lacht). Ich bin aufgewachsen mit Streitereien zwischen Brüdern und Halbrüder, zwischen Schwestern und Halbschwestern. Aber nach zwei Stunden war alles wieder gut und dann haben wir wieder zusammengespielt. Ich liebe meine Familie und ich liebe es auch, mit Menschen zusammen zu sein.

Wie gehst du konkret mit Konflikt- oder Stresssituationen um?
Papis: Ich habe in meinem Leben gelernt, mit Stress gut umzugehen und nach vorne zu schauen. Wenn es mich privat betrifft, spreche ich mich mit dem Menschen mit Respekt aus, in einem adäquaten Ton.

Nicht nur die Mitcamper sind eine Herausforderung im Dschungel, die auf dich wartet, sondern auch das Dschungelgetier. Gibt es da Tiere, die dich an deine Grenzen bringen?
Papis: Meine Psychologin hat mir gesagt, dass ich nicht sagen soll, dass ich eine Schlangenphobie habe… aber ich mache mir Gedanken über die Schlangen. Die sind meine größte Herausforderung. Aber ich liebe Herausforderungen, deswegen bin ich auch in Europa und habe so viele Stationen in meinem Leben gehabt – vom Sport zur Mode, von der Mode zum Fernsehen, vom Senegal nach Paris, von Paris nach Mailand, von Mailand nach London, von London nach München. Das sind alles Herausforderungen, die ich bis jetzt gut gemeistert habe. Und ich hoffe, ich werde auch den Dschungel gut meistern.

Apropos München: Könntest du dir auch vorstellen, nach Köln zu ziehen, wenn du in Zukunft mehr im TV stattfinden möchtest?
Papis: Ich mache mir eigentlich keine Vorstellungen, ich habe mir nicht vorgestellt, nach München oder Mailand zu ziehen. Nach Paris wollte ich wegen der Freiheit gehen, weil ich ein besseres Leben wollte, da hatte ich die Vorstellung von Freiheit. Wer weiß, wenn eine gute Anfrage kommt, wäre es möglich. Ich sage nie 'Nein'.

Kannst du tanzen?
Papis: (lacht) Ich bin schwarz, ich kann nicht sehr gut schwimmen, aber ich kann sehr gut tanzen.

2024 vielleicht "Let's Dance"?
Papis: Das wäre das Beste, was mir passieren könnte. Darüber würde ich mich sehr, sehr freuen.

Wer begleitet dich nach Australien?
Papis: Mich begleitet meine Freundin. Wir haben uns vor vier Jahren in München kennengelernt. Ich habe sie direkt im ersten Moment ins Herz geschlossen. Über die Jahre hat sie mich begeistert, weil es Menschen oft schwerfällt, sich direkt auf mich einzulassen, da ich eine starke Persönlichkeit bin. Sehr laut und Leute trauen sich oft nicht. Aber sie hat sich sofort getraut, mir ehrliche Dinge zu sagen und sie hat mich durchschaut. Das begeistert mich an Menschen, wenn sie mich durchschauen, weil ich viele Dinge – auch Schwierigkeiten – nicht direkt ausspreche und nur die Leute, die mich kennen, verstehen das. Sie lacht dann mit mir und hört mir zu, weil ich auch vielen Leuten zuhöre.

Gibt es eine besondere Person in deinem Leben, die du vermissen wirst, wenn du bis zu zwei Wochen im Dschungel sein könntest?
Papis: Ich glaube, ich werde keinen Menschen vermissen.

Was bist du für ein Typ? Kann es mit dir dramatisch werden im Camp?
Papis: Es könnte mit mir sehr dramatisch im Dschungel werden, aber ich wünsche mir das nicht. Ich wünsche mir, dass alle meine Mitkämpfer in Ordnung sind, weil das Drama, das in mir steckt, möchte ich nicht rausbringen. (lacht)

Wie gehst du mit psychologischem Druck um? Der Dschungel ist zwar kein Gefängnis, aber doch in gewisser Weise ein Freiheitsentzug. Hast du dir da schon Gedanken gemacht, wie du mit taffen Situationen umgehen wirst?
Papis: Also im normalen Leben spreche ich in so einer Situation mit meinen Freunden. Für den Dschungel wünsche ich mir eine Bezugsperson oder auch Bezugspersonen, damit wir uns viel austauschen können und dass eine gute Atmosphäre herrscht. Wenn nicht, dann nehme ich ein Foto von meiner Mama mit. Damit kann ich Energie tanken. Ansonsten versuche ich, lustig zu sein und meine Freude am Leben zu teilen. 'Life is a Show!'

Gehst du über Leichen und fährst die Ellenbogen aus, um Dschungelkönig zu werden?
Papis: Also ich bin noch nie in meinem Leben über Leichen gegangen, das ist nicht mein Lebensmotto. Aber durch Schwierigkeiten bin ich durchgegangen, ich habe mich für mich eingesetzt. Über meine Prinzipien würde ich nie laufen. Schikane würde ich mit Respekt und Stärke entgegentreten.

Du siehst sehr sportlich aus, wie hältst du dich fit?
Papis: Ich war Sportler und habe 400-Meter-Läufe gemacht. Ich mache sehr gerne Sport, für den Dschungel bereite ich mich auch noch härter vor, weil ich mein Sixpack und 'Bodychocolate' verkaufen möchte. Ein bisschen Sexsymbol.

Heißt das, dass man dich mal freizügiger sehen wird im Dschungel?
Papis: (lacht) Ich hoffe, es wird heiß genug, damit ich die Möglichkeit bekomme, meine Muskeln zu zeigen.

Um die anderen männlichen Mitkämpfer eifersüchtig zu machen?
Papis: Nein, ich sehe in meinem Leben keine Konkurrenz. Ich bin ich. Ich möchte die Zuschauer 'heiß' machen, damit sie mich lieben.

Verpasst du ein besonderes Ereignis im Januar durch deine Teilnahme, einen Geburtstag eines lieben Menschen, ein anderes Ereignis, was dir eigentlich wichtig ist?
Papis: Ich lande an meinem Geburtstag in Australien, da werde ich auf dem Weg feiern. Und den Geburtstag meiner besten Freundin verpasse ich, wir hatten geplant, nach Phuket und nach Hongkong zu gehen. Sie macht das jetzt aber ohne mich mit anderen Freunden.

Der Dschungel ist nicht das erste Realityformat für dich, gibt es ein Missverständnis in der deutschen Öffentlichkeit, das mit deiner Teilnahme ausräumen möchtest? Oder ein Vorurteil, das vielleicht schon in den Medien unterwegs ist, dem du jetzt begegnen möchtest?
Papis: Ich habe früher gesagt, dass ich keine Reality machen würde, dann habe ich bei 'Promi Big Brother' mitgemacht. Nach der Show meinte ich, dass ich keine Reality mehr mache. Jetzt werde ich beim Dschungel mitmachen, aber was die Leute dabei denken, ist mir vollkommen egal. Wer bei der Show nicht mitmacht, kann sie nicht verstehen und nicht verurteilen. Ich mache mit für die Herausforderung und ich entscheide für mich selbst.

Welche Rolle wirst du im Camp haben?
Papis: In meinem privaten Leben bin ich der, der gerne hilft. Ich möchte der Zuhörer sein und emotionale Stärke ins Camp einbringen.

Was sind deine besten Charaktereigenschaften?
Papis: Ich bin hilfsbereit, ein guter Zuhörer und auch lustig. Ich bin gerne der Clown. Mal schauen, wie es im Camp sein wird, wenn ich hungrig bin. (lacht)

Papis, wenn du dir selben einen Campbewohner wünschen könntest, mit wem würdest du gerne im Dschungel sitzen? Gibt es eine Person in der Öffentlichkeit, die du beeindruckend findest?
Papis: Ich würde gerne mit Melanie Müller, Brigitte Nielsen und Larissa Marolt im Camp sein, die sind sehr lustig.

Warum möchtest du Dschungelkönig werden?
Papis: Ich möchte Dschungelkönig werden, weil es mir eine große Freude machen würde, in Deutschland etwas zu gewinnen. Außerdem würde es mich freuen, weil ich mit meiner Karriere in Deutschland durchstarten möchte.

Lucas Cordalis (55), Sänger im Interview

Dein zweiter Anlauf?
Nein, in der Tat der dritte Anlauf. Das erste Mal fiel der Dschungel ja komplett flach, das war in Zeiten von Corona. Da hat man gesagt, es ist zu gefährlich. Deswegen hat RTL auf die gesamte Staffel verzichtet. Da wäre ich schon dabei gewesen. Dann kam Südafrika, da konnte ich aus den bekannten Gründen nicht rein. Und dieses Jahr: Alle guten Dinge sind drei. Und jetzt erst recht!

Das heißt, seit Ende 2019 bereitest du dich, zumindest gedanklich, auf das Dschungelcamp vor?
Richtig. Eigentlich schon seit 2004, als mein Vater gewonnen hat, da habe ich mich zum ersten Mal so richtig gedanklich damit befasst. Aber dann sehr, sehr lange "Nein" dazu gesagt. Bei jeder Anfrage habe ich gesagt: "Nein, das ist okay, wir haben einen König zu Hause, das reicht." Vor drei Jahren starb mein Vater und dann wurde dieser Platz frei und jetzt sehe ich es als meine Pflicht, den Titel wieder zurück ins Hause Cordalis zu holen.

Das hört sich für mich nach sehr viel Druck an?
Es ist natürlich viel Druck, aber ich glaube, diese ganze Aktion ist vor so viel Öffentlichkeit, dass sich jeder irgendwie Druck macht. Ich denke nicht, dass ich da jetzt heraussteche. Außerdem glaube ich, dass ich mit Druck ganz gut umgehen kann.

Wie bereitest du dich auf den Dschungel vor oder erübrigt sich die Frage, da du es gedanklich schon seit so vielen Jahren machst?
Wenn du mir verrätst, wie man sich vorbereiten kann, würde ich es vielleicht nochmal probieren, so auf den letzten Metern, aber ich glaube, man kann sich da nicht wirklich vorbereiten. Ich habe eine Zeit lang ziemlich gut gegessen und werde dann kurz vorm Dschungel ein bisschen weniger essen, sodass der Stoffwechsel ein bisschen herunterfährt. Aber ich habe gehört, das nützt auch nichts. Ich habe schon mit einigen Teilnehmern gesprochen, Teilnehmer der letzten Jahre, und die haben gesagt, dass es alles nicht genützt hat – es war sowieso furchtbar. Also der Hunger wird schon massiv sein.

Hast du jemals schon draußen übernachtet?
Ich habe schon mal im Dschungel übernachtet und zwar im thailändischen Dschungel, auch im Rahmen eines Formats, und ich weiß, dass das sehr krass ist. Also da hat es auch gewittert und geregnet, es war kalt und nass. Der Boden war voller Spinnen und ich erwarte ein ähnliches Szenario in Australien.

Das ist ja tatsächlich auch alles schon mal passiert, es gab Überflutungen im Camp, Feuer, wilde Tiere. Wie gehst du mit solchen Gefahren um?
Ich lasse natürlich auch ein bisschen gesunden Menschenverstand walten. Wenn ich spüre, da ist etwas sehr gefährlich, dann werde ich schauen, dass wir uns alle zusammen in Sicherheit bringen. Und sonst sind wir ja auch wohl behütet, wir haben ein gesamtes Team dabei, die eigentlich nichts anderes tun als sich um unsere Sicherheit zu kümmern. Wenn es wirklich brenzlig wird, weiß ich, dass sie da sein werden.

Wirst du denn im Camp auch die Rolle des Beschützers übernehmen?
Also ich wäre ganz gern die Schulter zum Anlehnen. Ich glaube, dass da auch wieder die ein oder andere hübsche Frau dabei ist und so ein bisschen die starke Schulter zu sein, ist doch auch mal ganz schön.

Heißt das, du möchtest auch flirten im Camp?
Nein. Ich weiß, das würden sich mit Sicherheit viele wünschen, aber das werde ich nicht tun. Ich weiß schon, was ich an meiner eigenen Frau habe, an meiner eigenen Familie und nein, ich glaube nicht, dass das irgendeine Gefahr darstellt.

Denkst du, du kommst im Dschungel auch an einen Punkt, an dem du an Grenzen gerätst, sowohl körperlich als auch psychisch?
Ja, der Dschungel ist in allen Bereichen wahnsinnig fordernd. Erstens durch den Hunger und durch den Schlafmangel. Dann ist man weit weg von zu Hause in einer völlig ungewohnten Umgebung und gemeinsam mit Menschen, die alle gewinnen wollen. Die alle – ich würde nicht sagen, eine Profilneurose haben – aber es ist nicht weit weg davon. Jeder möchte sich in den Vordergrund spielen und da können so viele Dinge passieren, dass man auf jeden Fall an seine Grenzen gerät.

Würdest du, um den Thron zu besteigen, auch über Leichen gehen?
Um den Thron zu besteigen, würde ich mich fordern bis ins ultimo, aber ich würde nie andere verletzen, beschädigen oder auch neidisch sein. Wenn jemand gewinnt, dann hat er es tatsächlich auch verdient. Da wäre ich der letzte Mensch, der das nicht gönnt.

Wie gehst du mit Konflikt oder Stresssituationen in der Gruppe um?
Ich glaube, dass ich von meinem Vater ganz viel gelernt habe, zum Beispiel das Thema Ruhe bewahren. Mein Vater hat sehr viel meditiert und war wahnsinnig ausgeglichen und ich glaube, so wie Obelix damals als Kind in den Zaubertrank gefallen ist, bin ich so durch meine Eltern in diesen Ruhebottich gefallen und ich bin relativ zentriert und ruhig. Wenn es brenzlig wird, habe ich die Fähigkeit, fokussiert zu bleiben und nicht die Nerven zu verlieren – bis jetzt. Was natürlich im Dschungel passiert, das wissen wir alle nicht. Vielleicht komme ich auch an meine Grenzen und es wird mich so brutal reizen, dass ich aus meiner Haut rausfahre und explodiere. Das kann schon auch passieren.

Hast du Ängste?
Ich glaube, jeder Mensch hat Ängste. Das ist von der Natur aus so gemacht, dass man vor gewissen Dingen, die gefährlich sind, Angst hat. Mut bedeutet, diese Angst zu überwinden. Also ich würde mich als relativ mutig bezeichnen, aber natürlich habe ich ganz, ganz viele Dinge, die mir Angst machen.

Wird dir wichtig sein, was deine Mitkämpfer über dich denken?
Was die anderen über mich denken, ist mir ehrlich gesagt gar nicht so wichtig. Wichtig wird sein, was ich über die denke.

Weil du denkst, dass du eine zentrale Rolle einnehmen wirst, wo es anderen wichtig sein wird, was du denkst?
Nein, das würde ich gar nicht denken, das würde mich so in den Vordergrund spielen. Aber ich denke, dass ich ein sehr umgänglicher Mensch bin. Also wer mit mir Stress kriegt, bei dem muss schon etwas ganz Komisches sein. Also der muss entweder andere mobben oder ganz ungerechte Dinge tun, weil sonst komme ich eigentlich mit allen Menschen sehr gut klar.

Du wirkst auf mich sehr gelassen, kann es mit dir denn auch dramatisch werden?
Ob es mit mir dramatisch wird, das wird man im Dschungel sehen. Wenn nicht da, wo dann?

Stichwort Dschungelprüfung. Auf welche Prüfungsart freust du dich am meisten? Wissensprüfung, Sportprüfung oder Essensprüfung?
Ich freue mich am meisten auf die Sportprüfungen oder Wissensprüfungen. Am wenigstens freue ich mich natürlich auf die Essensprüfungen. Ich glaube, vor denen hat jeder am meisten Bammel, weil man ja auch nicht als Loser dastehen möchte, wenn man es dann nicht isst. Aber wenn es einer nicht schafft, dann kann ich das ehrlich gesagt auch verstehen. Das ist so eklig und schlimm manchmal. Auf alles, was mit Sport oder Wissen zu tun hat, freue ich mich.

Denkst du, es kann Seiten von dir geben, die du vielleicht neu entdeckst?
Ich glaube, das ist eine der Hauptmotivationen der Menschen, überhaupt in den Dschungel zu gehen. Man lernt sehr viel über sich selbst. Klar ist es ein riesengroßes Abenteuer, aber ich denke, dass man dort wirklich die Möglichkeit hat, wahnsinnig viel nachzudenken. Auch durch diese ungewohnte Umgebung, das wenige Essen und den Druck, den man verspürt, kommen vielleicht manche Dinge nach oben, die man sonst gar nicht so zulassen würde. Die man vor allem auch im Stress des Alltags nicht so wahrnimmt. Vor Ort hat man dann die Möglichkeit.

Wirst du auch dunkle Seiten an dir entdecken?
Also wenn ich ganz weit zurückblicke, hatte ich immer eine wunderschöne Kindheit, bin behütet aufgewachsen, hatte eine liebevolle Familie. Ich lebe jetzt auch mit einer liebevollen Familie. So wirklich dunkle Seiten werde ich bei mir nicht entdecken, das glaube ich kaum.

Stichwort Familie: Wer wird dich am meisten vermissen, wenn du so viele Wochen fern von der Heimat bist?
Also ich denke, dass die ersten paar Tage verstreichen werden und meine Frau wird froh sein, dass der Alte mal vom Sofa ist. Dass sie selber Platz und auch mal bisschen Ruhe hat. Aber dann wird sie mich schon vermissen. Wer mich natürlich wahnsinnig vermissen wird und das beruht auf Gegenseitigkeit, ist meine Tochter Sophia. Sie ist jetzt sieben und sie ist Daddys Girl, Papas ganzer Stolz. Wir werden uns wahnsinnig vermissen.

Wer begleitet dich nach Australien?
Nach Australien begleitet mich mein Schwiegervater, der ist schon dschungelerprobt. Der war schon bei Jennifer Frankhauser dabei, war letztes Jahr mit mir in Südafrika und dieses Mal begleitet er mich wieder.

Richtiger Profi ist er dann schon.
Tatsächlich kennt er sich ganz gut aus und ich glaube, dass er mit Druck auch umgehen kann. Und was die meisten Leute nicht wissen, hinter den Kulissen ist der Druck fast genauso groß, weil jeder seinen Begleiter dabei hat, der seinem Schützling immer die Daumen drückt. Man sieht ja jeden Tag, was im Dschungel passiert ist, das wird dann vorgespielt und kommentiert und dann bilden sich die Gruppen analog, wie es auch im Camp ist. Ich denke, dass er mit diesem Druck sehr gut umgehen kann.

Hast du Phobien?
Ich habe keine Phobien.

Verpasst du ein besonderes Ereignis im Januar durch deine Teilnahme, den Geburtstag deines besten Kumpels, eine Hochzeit?
Ich denke nicht, dass irgendetwas Spektakuläres passiert. Das wünsche ich mir auch, denn die momentane Lage auf der Welt ist ja nicht so sicher, dass man sagen kann, einen Monat lang wird jetzt gar nichts passieren. Ich hoffe, dass der Januar sehr ruhig und friedlich über die Bühne geht und dass ich nichts verpasse.

Gibt es ein Missverständnis oder Vorurteil über dich, was du durch deine Teilnahme aufklären möchtest?
Ich glaube, dass aufgrund der Doku, an der ich seit fast zehn Jahren beteiligt bin, die Leute schon ganz gut wissen, wie ich ticke.

Was sind deine besten Charaktereigenschaften?
Ich bin sehr gerecht, geradeaus, sehr umgänglich und ich liebe Menschen. Ich wünsche allen das Beste und setze mich auch sehr für andere Menschen ein.

Wenn du dir selber einen Mitkämpfer oder Mitkämpferin casten könntest, mit welcher Person würdest du gerne im Dschungel sein?
Am liebsten würde ich natürlich meine Familie mitnehmen, aber da gibts viele. Stefan Raab denke ich, der ist sehr sportlich und auch sehr smart. So einen guten Sportsmann würde ich ganz gerne mal im Dschungel sehen.

Du wirst Dschungelkönig, weil…
Sollte ich Dschungelkönig werden, würde ich auf jeden Fall für einen Tag der glücklichste Mensch auf der Welt sein und wenn ich das schaffe, weil ich es verdiene. Wenn man sich im Dschungel durchsetzt, dann hat man tausend Dinge geschafft. Dann hat man die Dschungelprüfungen wahnsinnig gut gemacht, dann war man gerecht, dann hat man vor allen Dingen das Herz des Publikums gewonnen. Das ist letztendlich das, was wir alle suchen. Alle Teilnehmer im Dschungel wünschen sich am meisten, dass sie das Herz des Publikums gewinnen.

Markus Mörl (63), NDW-Legende im Interview

Du hast mit deiner Musik das Lebensgefühl einer ganzen Generation geprägt – wie würdest du dich den Leuten beschreiben, die dich nicht kennen und was hast du die letzten Jahre so gemacht?
Markus: Mein Künstlername ist Markus, damit bin ich in den 80er-Jahren gestartet, unter anderem mit dem Hit "Ich will Spaß". Ich bin seit vielen Jahren Musiker und das bin ich immer noch sehr gerne. Es gab auch einen Kinofilm, ebenfalls mit dem Titel "Gib Gas - Ich will Spaß", einer der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 1983.

"Ich geb’ Gas, ich will Spaß" – ist das dein Motto, mit dem du in den Dschungel gehst?
Markus: "Ich will Spaß" ist schon eine Art Lebensmotto von mir über die Jahre geworden und das war es eigentlich auch früher schon. Im Dschungel möchte ich jetzt noch einmal richtig Gas geben.

Warum willst du konkret in den Dschungel?
Markus: Es ist eine mentale und sportliche Herausforderung für mich. Wahrscheinlich bin ich einer der Senioren in dieser Truppe und bevor ich es gar nicht mehr kann, mache ich es jetzt. Mal schauen, wie fit und sportlich ich noch bin und ob ich das dann auch alles so hinkriege, wie ich mir das vorstelle.

Möchtest du eine persönliche Entwicklung im Dschungel haben?
Markus: Das ist natürlich auch ein Motiv, dass man sich selbst bei dieser Prüfung, quasi einer Verbindung von Fastenzeit und sportlichen Aktivitäten, neu kennenlernt. Was man aber nicht außer Acht lassen darf, ist die große mentale Prüfung, die man dort macht, man ist mit unheimlich vielen Menschen unterschiedlichster Charaktere auf engstem Raum zusammen und das über eine lange Zeit, das würde ich schon einmal gerne ausprobieren.

Kennst du deine Grenzen oder wirst du die erst kennenlernen?
Markus: Aktuell wüsste ich nicht, wo meine Grenzen sind. Ich war bei der Bundeswehr und habe dort eine Ausbildung mitgemacht, da wurde man an seine Grenzen herangeführt, das war schon sportlich. Ich weiß nicht, ob ich das noch einmal hinkriegen würde, aber ich bin immer Sportler geblieben über die Jahre und ich hoffe, dass das reicht.

Was machst du für Sport?
Markus: Ich laufe ganz gerne, habe mal geboxt und gehe regelmäßig ins Gym.

Müssen wir Angst haben, dass du jemanden boxt, wenn es zu Eskalationen im Dschungel kommt?
Markus: Das würde ich nicht machen, ich darf als Boxer keine Nicht-Boxer schlagen und ich hoffe, dass uns das erspart bleibt und wir das zivilisiert und sportlich abwickeln können. Vielleicht kann ich aber etwas schlichten, wenn es hart auf hart kommt.

2020 war Sven Ottke im Dschungel, würdest du es mit einem Typen wie Sven Ottke aufnehmen?
Markus: Nein, natürlich nicht. Sven kenne ich gut, wir haben uns vor ein paar Wochen in Frankfurt gesehen, er ist ein ganz toller Typ. Ich habe das damals mitverfolgt, er hat das bravourös gemacht. Sven ist ein richtiger Sportsmann, der mit dem Sport unheimlich gewachsen ist. Das Boxen ist ein disziplinierender und kontrollierter Sport, da geht es gar nicht darum, dass man Emotionen zeigt und zuhaut. Ihm hat es nie geschadet und er ist auch menschlich daran gewachsen, sonst wäre er vielleicht irgendwann mal im Knast gelandet.

Hast du dir von Sven bereits den einen oder anderen Tipp für den Dschungel geholt?
Markus: Noch nicht, da bislang Verschwiegenheitspflicht galt, aber ich würde das jetzt sehr gerne nachholen, bevor ich abfahre und ihn anrufen, um nach seinen Erfahrungen zu fragen. Da es ein ähnliches Alter ist, kann man mal abklopfen, was er erlebt und wo er seine größten Schwierigkeiten gesehen hat.

Was bist du für ein Typ bei den Dschungelprüfungen, kommst du eher mit den Essens-, Sport- oder Wissensprüfungen klar?
Markus: Also wenn ich es mir aussuchen dürfte, dann würde ich gerne etwas Sportliches machen. Natürlich würde ich mir auch Wissensprüfungen oder Rechnen zutrauen, aber wer isst schon gerne Kotzfrucht oder Känguruschleim oder was es dort alles an Leckereien gibt. Aber zutrauen würde ich mir das auch, ich habe schon einmal geübt, an Weihnachten gab es bei uns Weihnachtsgans mit Kotzfrucht und Känguruschleim gefüllt, einfach mal so zum Testen (lacht).

Wie funktionierst du in der Gruppe – du hattest bereits selbst gesagt, dass du mit einer der Ältesten im Camp sein könntest, wirst du der Camp-Papa?
Markus: Ich bin 63 und habe mal bei anderen Sendungen geschaut, da war es schon so das Älteste, was da rumgelaufen ist. Ich fühle mich zwar nicht so, aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen und ich könnte mir vorstellen, der Camp-Papa wird meine Rolle sein. Ich habe eine Menge Lebenserfahrung und vielleicht kann ich dem einen oder anderen sagen, wenn es zu turbulent oder die Spannung zu groß wird, dass man einfach mal ein bisschen runterfährt und chillt.

Du bist also auf den Ausgleich bedacht und würdest nicht der strenge Camp-Papa sein?
Markus: Ich habe einen Sohn, der ist jetzt 23 und bei Eltern ist es oft so, dass sie vieles durchgehen lassen und Erziehungsgrundsätze in bestimmten Situationen über den Haufen schmeißen. Ich bin da eher so der tolerante Papa.

Ist dir wichtig, was andere von dir denken?
Markus: Nur bedingt, als ich die Karriere gestartet habe, war es mir sehr wichtig und ich habe mich oft über Meldungen aufgeregt, die in meinen Augen nicht gestimmt haben oder schlechte Rezensionen, das hat mich manchmal schon mitgenommen. Irgendwann hat sich das dann verflüchtigt und ab 40-50 war es mir nicht mehr so wichtig. Es ist mir nicht egal, ich mache schließlich ein Angebot mit meiner Musik und möchte natürlich Leute damit erreichen, so gesehen ist es mir immer noch wichtig, aber wenn mich einer nicht mag, dann ist es halt so.

Die Zeit im Dschungel kann einem sehr lang vorkommen, wirst du vielleicht auch mal für Erheiterung sorgen und etwas singen?
Markus: Gerne, wenn da eine Möglichkeit ist. Ich habe ein breites Programm, aber natürlich würde ich bevorzugt Titel aus den 80ern singen oder das, was ich gerade so mache. Irgendwie sind diese 80er-Songs im kollektiven Gedächtnis der Deutschen stecken geblieben, wenn man so etwas wie "In München steht ein Hofbräuhaus" anstimmt, können ja fast 90 Prozent der Leute weitersingen, bei "Ich will Spaß" ist das auch so und dann kann ich am Abend noch "Kleine Taschenlampe brenn'" ertönen lassen.

Wer begleitet dich nach Australien?
Markus: Mich begleitet meine Frau Yvonne nach Australien, sie freut sich total, weil sie noch nie in Australien war, das ist für sie ein großes Abenteuer. Ich glaube, die Begleitungen haben es dort ganz gut, die können in diesem sehr schönen Hotel wohnen und auch mal Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten machen. Wir sind für den Sport und die Herausforderungen dort und das ist auch ok so.

Gibt es jemanden, den du in der Zeit vermissen wirst?
Markus: Ich werde meine Frau, meinen Sohn und alle guten Freunde vermissen. Yvonne hat auch zwei sehr nette Kinder, die mir ans Herz gewachsen sind und unsere Hunde, Oskar und Grammy, die müssen jetzt bei einer Freundin bleiben, also es gibt da schon einige.

Hast du Phobien?
Markus: Ich habe Höhenangst, ich habe mit allem, was über den zweiten Stock hinausgeht, ein Problem. Beim Essen habe ich keine Phobien und Tiere sind mir eigentlich auch alle ans Herz gewachsen. Als Musiker hat man auch manchmal schlechte Zeiten erlebt und da war schon die eine oder andere Übernachtungsmöglichkeit mit ähnlichen Tieren ausgestattet, wie sie im Dschungel zu finden sind.

Gibt es ein besonderes Ereignis im Januar, das du durch deine Teilnahme am Dschungel verpasst?
Markus: Soweit ich weiß, kriegt keiner meiner Bekannten ein Kind, also eigentlich ist da nichts. Aber es gibt Veranstaltungen, die wir schon zweimal verlegt haben und wo es mir wieder leidtut, dass diese nicht stattfinden können. Yvonne und ich haben ein Comedy-Projekt "Mein Tagebuch", wo wir Anekdoten der 80er-Jahre gesammelt haben, gute Freunde einladen und die Geschichten auf der Bühne musikalisch und mit kleinen schauspielerischen Sachen präsentieren. Die Premiere sollte Anfang Januar mit mehreren Terminen sein, die sind jetzt erst einmal verschoben.

Gibt es ein Missverständnis in der Öffentlichkeit über dich, was du durch deine Teilnahme ausräumen möchtest?
Markus: Damals war "Ich will Spaß" auch eine Nummer für die Neue Deutsche Welle, obwohl ich das als Gag im Studio eingesungen habe und nicht wusste, dass das ein Hit wird. Deswegen habe ich eine Kinderstimme imitiert, obwohl das gar nicht meine Stimme ist, und das hat dann zu Verwirrungen geführt. Dann habe ich versucht, das mit "Kleine Taschenlampe brenn'" zu beweisen. Ich bin kein oberflächlicher Typ, der einfach nur alles aus Spaß macht und ein Comedian ist, ich bin auch ein ernsthafter Mensch, der sich mit Dingen auseinandersetzt, die außerhalb der Musik liegen.

Was sind deine besten Charaktereigenschaften?
Markus: Ich bin zuverlässig, empathisch, ehrlich und ich versuche, die Leute zu unterhalten oder ein angenehmer Zeitgenosse zu sein. Ich bin keine Dramaqueen, die aus einer Mücke einen Elefanten macht und das wäre mir auch bei anderen ganz recht.

Wenn du dir selbst einen Mitcamper casten könntest, wie würde dieser aussehen?
Markus: Eine coole Frau, ein cooler Mann, die schon ein bisschen Lebenserfahrung haben und die die Dinge so annehmen, wie sie kommen. Es gibt im Kölschen einige Sprüche dazu, wie "Et hätt noch immer jot jejange" oder "Et kütt wie et kütt". Das sind mir eigentlich die Liebsten, die es einfach abgeklärt akzeptieren und sagen "So ist es und da müssen wir jetzt durch".

Du wirst Dschungelkönig, weil…
Markus: Ich werde Dschungelkönig, weil ich richtig Gas gebe.

Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Die Stunde danach

Fr., 13.1., 23:45 Uhr bei RTL
"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Die Stunde danach" 
Moderation: Angela Finger-Erben und Olivia Jones

Nach dem täglichen Dschungelcamp bei RTL wird auch "Die Stunde danach" ordentlich auf den Busch klopfen. Im Anschluss an die Ausstrahlung der Liveshow präsentieren Angela Finger-Erben und Olivia Jones gemeinsam täglich live die Dschungelshow aus Köln. Im Dschungeltalk sprechen die Moderatorinnen mit ihren Gästen über das Dschungelabenteuer, begrüßen Dschungelexperten, ehemalige Kandidaten, Angehörige und prominente Fans. 

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Die Stunde danach" garantiert exklusive Einblicke in das Dschungelgeschehen, Liveschalten zu den Promis und ihren Begleitern, neue tägliche Rubriken, verrückte Spiele sowie alles rund um den neuesten Dschungel-Klatsch in den sozialen Netzwerken. 

Dr. Bob's Australien

So., 15.1., 20:15 Uhr bei RTL
"Dr. Bob's Australien"

Roadtrip mit Dr. Bob! Der Arzt, dem die Dschungelcamper vertrauen, schnappt sich den amtierenden Dschungelkönig Filip Pavlović und seinen Vorgänger Prince Damien für eine unvergessliche Abenteuerreise nach Westaustralien. Auf ihrem mehr als 4.000 Kilometer langen Trip präsentiert Dr. Bob den beiden königlichen Dschungel-Stars neben australischen Traditionen und Besonderheiten auch interessante Hintergründe und kuriose Details aus Down Under.

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Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Sonja Zietlow & die Faszination Dschungelcamp

So., 22.1., 20:15 Uhr bei RTL
"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Sonja Zietlow & die Faszination Dschungelcamp"

Seit 18 Jahren ist "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" die Kultshow im deutschen TV. Von Anfang dabei: Sonja Zietlow. Die Moderatorin gibt exklusive Einblicke hinter die Kulissen und zeigt, was angehende Dschungel-Stars von der TV-Show lernen können. Denn der Dschungel ist viel mehr als nur eine Unterhaltungsshow: Er ist Deutschlands schrägster (Über-)Lebensberater.

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Der Countdown zum Finale

So., 29.1., 20:15 Uhr bei RTL
"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Der Countdown zum Finale"

Der ultimative Countdown zum IBES Finale 2023! Kurz vor der diesjährigen Dschungel-Krönung feiern die Moderatorinnen Angela Finger-Erben und Olivia Jones mit den vergangenen drei Dschungelcamp-Gewinner:innen Evelyn Burdecki, Prince Damien und Filip Pavlović die große Countdown-Party live im Studio. Gemeinsam nehmen sie die letzten Camp-Tage noch einmal genauer unter die Lupe. Wer hat das Zeug für die Dschungel-Krone? Alles wird analysiert und kommentiert – hier wird nichts ausgelassen!

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das große Wiedersehen

Mo., 30.1., 20:15 Uhr bei RTL
"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das große Wiedersehen"

Im Baumhaus treffen sich alle Dschungel-Stars wieder, feiern die Dschungelkönigin oder den Dschungelkönig 2023 und lassen ihre gemeinsame Zeit Revue passieren. Außerdem werden die unglaublichsten Szenen aus dem Dschungelcamp gezeigt.

"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das Nachspiel"

So., 12.2., 20:15 Uhr bei RTL
"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das Nachspiel"

Gibt es ein Leben nach dem Dschungelcamp? Was passierte, nachdem die Dschungel-Stars wieder in Deutschland gelandet sind? Was machten die luxusentwöhnten Promis zuerst? Die Antwort gibt es in ''Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das Nachspiel'', wenn sich die Promis erstmals nach ihrem harten Dschungelaufenthalt wiedersehen. Wer hat noch eine Rechnung offen? Wer startet durch? Sonja Zietlow und Jan Köppen geben die Antwort!

Die Viertelstunde davor

Facebook, Instagram, TikTok und YouTube
"Die Viertelstunde davor"

"Die Viertelstunde davor" – in 15 Minuten wird die Community heiß gemacht auf den Dschungelabend: Während der zwei Dschungelwochen gibt es viel zu besprechen und zu diskutieren. Angelehnt an "Die Stunde danach" wird im Livestream "Die Viertelstunde davor" auf den Social-Media-Accounts von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" (Facebook, Instagram, TikTok und YouTube) 15 Minuten lang die Wartezeit bis zur neuen Show versüßt. Mit dabei sind nicht nur bekannte Dschungelgesichter, sondern auch Influencer:innen und bekennende Fans der grünen Hölle. Mit diesen blickt Moderator Cornelius Strittmatter zurück auf die vergangene Folge, gibt eine exklusive Preview und bezieht die Community durch interaktive Umfragen ins aktuelle Geschehen ein. Hitzige Diskussionen garantiert!

Faszination Dschungel

Am Ende zählt nur die eigene Persönlichkeit. Schon nach wenigen Tagen enthüllt der Dschungel das wahre Gesicht der Stars. Das Zusammenleben im Team, der gemeinsame Überlebenskampf wird zur obersten Priorität. Individuelle Wünsche und Befindlichkeiten müssen zurückgestellt werden. Im Dschungel gibt es keinen Promi-Bonus! 

Für die RTL-Zuschauer:innen wird "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" wieder ein einzigartiges TV-Vergnügen. Sie sind 17-mal live dabei, wenn sich die Stars mit den Tücken und Hindernissen des Dschungellebens herumschlagen müssen.  

Doch trotz des Spaß- und Unterhaltungsfaktors der Show wird der Dschungel-Aufenthalt für die Stars auch diesmal alles andere als ein Kinderspiel. Die Prominenten werden unter freiem Himmel mitten im australischen Dschungel leben - dem gefährlichsten der Welt. Die giftigsten Pflanzen und die gefährlichsten Tiere sind hier zu Hause.

Dschungelprüfungen

Auch in der 16. Staffel muss jeden Tag ein Star zu einer spektakulären Dschungelprüfung antreten. So können die Camper:innen über die tägliche Ration Reis und Bohnen hinaus zusätzliche Lebensmittel gewinnen. Und auch dieses Mal sind die Aufgaben eine große Herausforderung – die Chance auf Abwechslung auf dem Dschungel-Speiseplan entsprechend gering. Wenn es hart auf hart kommt, bleibt es bei Reis mit Bohnen – oder Bohnen mit Reis.

Dschungelalltag

Feldbetten, feuchte Schlafsäcke, Lagerfeuer und ein Plumpsklo - auch in dieser Staffel gibt es keinerlei Luxus für die deutsche Prominenz. Fließend Wasser gibt es nur in Form eines Wasserfalls und nur am Camp eigenen Teich findet sich Wasser zum Kochen, Baden und Waschen. Uhren, Bücher, Zeitungen und Smartphones werden den Stars vor Einzug in das Camp abgenommen. Es gibt keine Hilfe von außen. Die Gruppe ist im Camp ganz auf sich allein gestellt. Alles muss selbst erledigt werden: Lagerfeuer entzünden, Wasser abkochen, Wäsche waschen, Essen zubereiten sowie Toilette leeren und reinigen. Jede:r darf nur zwei Luxusgegenstände in das Camp mitnehmen. Fünf Zigaretten sind für jede:n Raucher:in pro Tag erlaubt.

Australien

Lage: Nahe der Gold Coast im Osten Australiens.

Klima: Subtropisch: im Januar durchschnittlich 29 Grad tagsüber und nie unter 20 Grad Celsius in der Nacht. Zeitverschiebung: MEZ plus neun Stunden.

Umwelt: Jeder Star und alle Mitarbeiter:innen vor Ort sind dazu angehalten, umsichtig mit der Natur umzugehen. Im Camp werden nur Produkte verwendet, die hundertprozentig umweltverträglich und von der australischen Naturschutzbehörde genehmigt sind.

Ärztliche Versorgung: Ein Arzt und ein Psychologe sind rund um die Uhr in unmittelbarer Nähe des Camps und bei Bedarf jederzeit verfügbar.

Vorbereitung der Stars: Einen Tag, bevor die Stars in den Dschungel gehen, werden sie ausführlich von einem Ranger über die Gefahren und Regeln im Camp aufgeklärt. Sie erfahren das Wichtigste über die Fauna und Flora des Dschungels, wie man gefährliche Tiere und Pflanzen erkennt, wie man sich ihnen gegenüber richtig verhält und wie man in der Wildnis überlebt.

Ankunft im Dschungel: Mit Helikoptern werden die Stars von ihrem Hotel in den Dschungel geflogen. Sie müssen aber noch einen kräfteraubenden Fußmarsch durch den Dschungel hinter sich bringen, ehe sie das Camp erreichen.

Hintergrund

"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" ist eine Produktion von ITV Studios Germany für RTL. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Carolin Kaletta unter der Leitung von RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner.

Exklusive Geschichten und alle wichtigen News rund um "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" finden die Fans auf RTL.de und in den RTL-Magazinen. Ein Reporterteam berichtet aus Australien und fühlt sowohl den Begleitpersonen als auch den ausgeschiedenen Camper:innen auf den Zahn. Außerdem werden live im Studio mit Dschungelkönig Filip Pavlović bei "Punkt 6", "Punkt 7" und "Punkt 8" sowie Ex-Camper Jürgen Milski bei "Punkt 12" die Geschehnisse im Dschungel regelmäßig heiß diskutiert.

Im offiziellen "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"-Podcast auf RTL+ Musik sprechen Ex-Camper Julian F. M. Stoeckel und RTL+ Podcast-Moderatorin Inken Wriedt über alle Dschungel-Themen und sind dafür als einziger Podcast vor Ort. Sie diskutieren mit unterschiedlichen Gästen über die aktuellen Geschehnisse, berichten von hinter den Kulissen aus dem Promi-Hotel "Versace" und nehmen das Camp unter die Lupe. Los geht es am 2. Januar 2023 mit täglich exklusiven Interviews von den Promis. Ab dem 14. Januar 2023 gibt es jeden Tag neue Folgen direkt aus Australien.

Etwas auf die Ohren gibt es auch mit der offiziellen IBES Playlist auf RTL+ Musik - u.a. mit der Single "Work With My Love" (Veröffentlichung am 13. Januar 2023) von Alok & James Arthur, dem diesjährigen Titelsong von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!".  

Auch in den sozialen Netzwerken geht es dschungelig zu: Mitfiebern und diskutieren können Fans auf der offiziellen Facebook-Seite von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" sowie auf dem offiziellen Instagram-Account (@ichbineinstar.rtl) unter #IBES. Auch auf YouTube (@RTLIchBinEinStar) gibt es viel Dschungel-Content zu sehen und auf TikTok (@ichbineinstar.de) finden User:innen ebenfalls unterhaltsame Inhalte. Auf Twitter begleitet der RTL-Account (@RTL_com) unter dem Hashtag #IBES die Shows täglich live.

Auf RTL+ steht das Dschungelabenteuer im Live-Stream und in voller Länge im Anschluss an die Shows zum Abruf bereit. 

Neueste Nachrichten

RTL 31.01.23 | Köln
IBES-Wiedersehensshow holt starke Marktanteile und Tagessiege in den Zielgruppen RTL hat den Montag fest im Griff

Am Montag um 20:15 Uhr kamen unsere Dschungelstars der 16. Staffel rund um Königin Djamila Rowe noch einmal im Baumhaus zusammen. "Ich bin ein Star – holt mich hier raus! Das große Wiedersehen" begeisterte 3,37 Millionen Zuschauer:innen ab 3 Jahre (MA: 13,2 %). Der Marktanteil bei den 14- bis 59-Jährigen lag bei starken 17,5 Prozent (2,05 Mio.) und bei den 14- bis 49-Jährigen sogar bei 20,9 Prozent.

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O-Töne

Staffel 16, ab Fr., 13.1., 21:30 Uhr bei RTL Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Stars und Moderator Jan Köppen im Interview
Ab Freitag, 13. Januar 2023, um 21:30 Uhr, startet bei RTL das TV-Event zum Jahresbeginn: "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Für zwölf Stars beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens, mitten im australischen Dschungel und vor den Augen von TV-Deutschland. Wer wird 2023 Königin oder König des Dschungels und beerbt den amtierenden Dschungelkönig Filip Pavlović? Moderiert wird das Dschungelcamp 17-mal live von Sonja Zietlow und Dschungel-Neuling Jan Köppen.weiter

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