Neue Show, 6 Folgen, ab Mi., 20.9., um 20:15 Uhr bei RTL

Die Verräter – Vertraue Niemandem!

Teaser

Die aktuell am heißesten gehandelte TV-Show der Welt kommt endlich zu RTL. Ab September zieht die fesselnde Reality-Krimi-Show „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“, moderiert von Sonja Zietlow, auch Deutschland in ihren Bann. Über sechs Folgen hinweg halten raffinierte Täuschungen, Misstrauen, Wahrheiten und Lügen die TV-Zuschauer in Atem. Die Zutaten: 16 Prominente, die im Spiel um einen Schatz die Wahrheit nach Belieben auf den Kopf stellen.

„Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ ab dem 20. September, immer mittwochs, 20:15 Uhr bei RTL. Auf RTL+ sind die ersten beiden Folgen am 13. September zu sehen, danach immer wöchentlich eine neue Folge im Stream.

KURZINHALT

Bei „Die Verräter“ treffen 16 Prominente in einem Schloss aufeinander. Unter ihnen sind drei Verräter, die heimlich morden und die nur die TV-Zuschauer kennen. Diese gilt es zu entlarven, bevor sie die Loyalen eliminieren. Wer clever spielt, schafft es bis ins Finale und hat die Chance auf bis zu 50.000 Euro. Sind jedoch noch Verräter im Spiel, schnappen sie sich den Gewinn. Moderiert wird die neue Reality-Krimi-Show von Sonja Zietlow.

EXKLUSIVES AUDIO-INTERVIEW MIT SONJA ZIETLOW & PROMI-SPIELERN

Hier geht es zu den exklusiven Audio-Interviews zur Show mit Moderatorin Sonja Zietlow und den Promi-Spielern.

16 PROMINENTE

Das sind die 16 Spieler:

Anna-Carina Woitschack, Schlagersängerin
ChrisTine Urspruch, 
Schauspielerin 
Irina Schlauch, die erste"Princess Charming" in Deutschland
Mariella Ahrens, Schauspielerin
Sabrina Setlur, Rapperin
Shermine Shahrivar, Unternehmerin
Susan Sideropoulos, 
"GZSZ"-Legende
Ulrike von der Groeben, Sportjournalistin
Claude-Oliver Rudolph, "James Bond"-Bösewicht 
Florian Fitz, Schauspieler 
Friedrich Liechtenstein, Werbeikone
Jalil, Rapper
Pascal Hens, Handball-Weltmeister
Sebastian Klussmann, Quizmeister
Timothy Boldt, "Unter Uns"-Star
Vincent Gross, Schlagersänger

ANNA-CARINA WOITSCHACK

Warum hast du dich für eine Teilnahme an „Die Verräter“ entschieden?
Ich habe mich für eine Teilnahme an „Die Verräter“ entschieden, weil es dieses Format in Deutschland noch nie gegeben hat und ich es sehr spannend fand und es auch eine große Ehre ist, wenn man in einer ersten Staffel eines so großen Formates dabei sein darf. Das ist etwas ganz Besonderes und ich liebe neue Herausforderungen.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Die erste Intention war eigentlich: sowohl als auch. Man spielt ja im Endeffekt eine Rolle in diesem Spiel und ich habe es auch von Anfang an immer als Spiel gesehen. Sicherlich ist es auch sehr spannend als ein Verräter, weil es ein Nervenkitzel ist. Man wird gezwungen, zu lügen und Strategien zu entwickeln, um nicht enttarnt zu werden. Der Schwierigkeitsgrad ist höher, wenn man ein Verräter ist.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Wenn ich ein Verräter sein sollte, dann werde ich aus spielerischem Ehrgeiz natürlich alles geben, um dieser Rolle gerecht zu werden. Ich denke schon, dass das mental und psychisch auch sehr beanspruchend ist, aber es ist trotzdem ein Spiel und das hat nichts mit dem wahren Leben zu tun.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Was ein Loyaler tun muss, um möglichst lange im Spiel zu überleben, das kann man so pauschal nicht sagen. Das kommt natürlich auch darauf an, wer die Verräter sind. Ich denke, dass man in dem Spiel ganz schnell entlarvt werden kann, weil die Verräter die Loyalen enttarnen möchten und andersherum die Loyalen die Verräter. Wahrscheinlich könnte der kleinste emotionale Break eigentlich schon verdächtig sein. Man muss versuchen, sich so lange wie möglich nicht verdächtig zu machen. Weder als Loyaler, weil man zu Unrecht als Verräter beschuldigt werden kann, obwohl man eigentlich loyal ist, nur weil man vielleicht an diesem Tag irgendeine Handlung begangen hat, die auffällig war.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Die wirkliche Taktik oder Strategie sieht so aus, dass ich mich auf mein Bauchgefühl verlasse. Dass ich meine Menschenkenntnis aus den letzten Jahren ganz stark einbringe und mir die Menschen genauer anschaue, um auch zu gucken, wo die Schwachstellen sind, wo die Stärken der anderen und wo vielleicht auch meine Schwächen, um einfach nicht enttarnt zu werden, falls ich Verräter sein sollte. Da zählt ganz viel dazu. Einen direkten Matchplan kann man erst dann erstellen, wenn man wirklich in der Situation ist.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Tatsächlich kann ich das gar nicht pauschal sagen. Ich werde auf jeden Fall, egal welche Rolle ich zugewiesen bekomme, mein Bestes geben.

Bist du eine gute Lügnerin?
Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch und erwarte auch von meinem Umfeld einen ehrlichen Umgang. Daher wird es mir nicht so leicht fallen, mich zu verstellen oder meine Mitspieler im Spiel anzulügen, sollte ich Verräter sein. Aber ich liebe Herausforderungen.

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Man kann schon an gewissen Verhaltensmustern von Menschen erkennen, ob sie wirklich ehrlich sind oder ob sie lügen, wobei es schwierig ist, wenn man sich nicht so gut kennt. Bei den Leuten, die mir sehr nahestehen, kann ich schon sehr gut erkennen, ob jemand lügt, weil es ja schon Anzeichen von Körpersprache gibt. Aber bei Menschen, die ich nicht so gut kenne, fällt es mir schon schwer, weil ich prinzipiell den Menschen vertraue und davon ausgehe, dass sie auch ehrlich sind – genauso wie ich. Deshalb fällt es mir auch eigentlich schwer, jemanden zu enttarnen, ob er die Wahrheit spricht oder nicht, wenn ich ihn nicht kenne.

Gibt es eine Lüge, die du bis heute bereust?
Ich versuche ehrlich und offen durch das Leben zu gehen und deshalb war ich Gott sei Dank noch nie in der Lage, dass ich lügen musste. Somit bereue ich auch keine Lüge.

CHRISTINE URSPRUCH

Was hast du gedacht, als du die Anfrage für „Die Verräter“ bekommen hast?
Ich war sehr neugierig und habe gedacht: „Was für ein spannendes Format! Wie wird das Ganze aussehen? Wer sind meine Mitspieler? Was wird das Ganze in mir auslösen?“

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Ich glaube, ich habe insgeheim gehofft, dass ich ein Loyaler sein kein. Das habe ich mir entspannter vorgestellt. Doch konnte man ja jederzeit vom Loyalen zum Verräter ernannt werden. Das hat sich in meiner Vorstellung auch sehr reizvoll angefühlt.

Wenn du ein Verräter sein solltest, was würdest du tun, um das Spiel zu gewinnen?
Ich würde mich sehr unauffällig verhalten, loyal eben... Niemanden in der Gruppe öffentlich und vehement verdächtigen, denn das macht dich verdächtig. Ich hätte schlaflose Nächte und würde mich sehr in Frage stellen: Wann würde man mir auf die Schliche kommen?

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Er muss sehr taktisch vorgehen. Sich auch unauffällig verhalten, dabei Gesprächen folgen und Richtungen aufweisen. Manchmal muss man eben alles auf eine Karte setzen.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Nein, das habe ich nicht. Wie so oft im Leben, lasse ich die Dinge auf mich zukommen und entscheide dann, wie ich mich verhalte.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Ich lächle...

Bist du eine gute Lügnerin?
Ich kann viel erzählen und habe festgestellt, dass man mir Vieles glaubt.

Wie gut bist du darin, einen guten Lügner zu erkennen?
Man kann mir viel erzählen, ich glaube Vieles, habe aber doch festgestellt, dass ich manches hinterfrage. Wenn sich jemand dann verzettelt, komme ich ihm sehr schnell auf die Schliche.

Was ist das Besondere an „Die Verräter"?
Das Format gab es im deutschen Fernsehen noch nicht und ich bin glücklich, dabei gewesen zu sein. Es war wie ein Gesellschaftsspiel, was man mit Freunden am Tisch an einem Spieleabend spielt. Nur diesmal war es echt und live und in 3D. Es war eine tolle Herausforderung und Erfahrung, bei der ich auch an meine Grenzen gestoßen bin.

IRINA SCHLAUCH

Was hast du gedacht, als du die Anfrage für „Die Verräter“ bekommen hast?
WIE GEIL IST DAS DENN?! Ich musste nicht lange überlegen und habe sofort zugesagt. Ich liebe Strategiespiele, Escape Rooms und das Lösen von Rätseln. Ich kannte aus meiner Jugend zudem das Spiel „Werwölfe“, das von den Grundregeln sehr ähnlich ist und wusste daher ganz gut, was mich inhaltlich erwartet.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Definitiv war meine erste Intention, lieber eine Verräterin sein zu wollen, weil man als Verräter viel mehr Einfluss auf den Spielverlauf nehmen kann, alle Identitäten kennt und so gezielter manipulieren kann. Und man hat eine größere Chance, länger im Spiel zu bleiben, weil man nur am Runden Tisch verbannt werden kann und nicht getötet wird. Als Loyale hingegen muss man immer auf der Hut sein, nicht ins Visier der Verräter zu geraten, darf aber auch nicht zu defensiv sein, um sich nicht selbst verdächtig zu machen.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Ein Loyaler sollte schnell Allianzen bilden, um nicht fürchten zu müssen, direkt am Runden Tisch rausgewählt zu werden. Im Spiel selbst sollte ein Loyaler ein gutes Mittelmaß finden zwischen passivem und offensivem Verhalten. Wer zu passiv bleibt, wird die Verräter nicht entlarven, wer zu offensiv spielt, wird den Verrätern zu gefährlich und nachts getötet.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Das werde ich dann bei der Ausstrahlung sehen! [lacht] Ich höre aber öfter, dass ich nicht leicht zu lesen sei. Meine Familie würde etwas anderes sagen. Ich denke, wer mich gut kennt, kann mich ziemlich leicht lesen. Bei „Die Verräter“ versuche ich, meine Emotionen unter Kontrolle zu bekommen. Mal sehen, ob das klappt…

Bist du eine gute Lügnerin?
Ich fühle mich nie wohl, zu lügen und muss dann schon bewusst mein schlechtes Gewissen beiseiteschieben.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Das Besondere an „Die Verräter“ ist, dass es ein Spiel rund um die Uhr ist. Normalerweise trifft man sich abends mit Freunden am Tisch, spielt ein paar Runden, gewinnt oder verliert, ärgert sich oder freut sich und am nächsten Tag ist es auch schon wieder vergessen. Wir spielen dieses eine Spiel über Tage/Wochen. Und für die Zauschauer:innen wird interessant sein, wie wir mit dieser Situation umgegangen sind, welche Strategien wir uns überlegt, vielleicht auch wieder über Bord geworfen haben und wie oft wir auf dem Holzweg waren.

MARIELLA AHRENS

Was ist deine Motivation für die Teilnahme an der Show?
Ich liebe Spiele, Krimis und Abenteuer!

Wenn du ein Verräter sein solltest, was würdest du tun, um das Spiel zu gewinnen?
Möglichst unauffällig verhalten.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Man sollte seine Gedanken nicht immer äußern und sich die Mitspieler genau anschauen und zuhören, was sie äußern zu gewissen Themen.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Nein.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Kaum Emotionen zeigen.

Bist du ein guter Lügner?
Nein.

Wie gut bist du darin, einen Lügner zu erkennen?
Eigentlich ganz gut.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Diese Mischung aus Spiel, Spaß und Psychologie.

SABRINA SETLUR

Was reizt dich an „Die Verräter“?
Mich reizt es, meine Menschenkenntnis zu testen.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Da ich das Spiel noch nicht kannte und es mir auch noch schwer vorstellen konnte, war es mir erst einmal egal.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Ich würde mich wie ein Verräter fühlen.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Ein Loyaler muss zunächst das Spiel richtig verstehen und genau seine Umgebung und die anderen Mitspieler beobachten, ohne bei den Verrätern aufzufallen oder aber auch sich verdächtig bei den Loyalen zu machen.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Nein, ich versuche, so ehrlich zu bleiben, wie ich auch im normalen Leben bin.

Bist du eine gute Lügnerin?
Das kommt auf die Lüge bzw. Situation an. Eine lustige, nicht verletzende Lüge fällt jedem Menschen leichter.

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Das kommt drauf an, wie gut ich die andere Person kenne.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Das Besondere an „Die Verräter“ ist, das auf Papier geschriebene Spiel in der Realität mit anderen Menschen zu spielen.

SHERMINE SHAHRIVAR

Warum hast du dich für eine Teilnahme an „Die Verräter“ entschieden?
Ich habe mich für die Teilnahme entschieden, da ich das Spiel „Werwolf“ kannte und es sehr amüsant finde – dieses mit anderen über Tage hinweg zu spielen, diese einzigartige Erfahrung wollte ich mir nicht entgehen lassen. 

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein? 
Mein erster Impuls war, dass ich gerne Verräter gewesen wäre.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Ich denke, ich hätte mehr Kontrolle als ein Loyaler.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Ein Loyaler muss achtsam sein und gut zuhören und auf kleine Details achten. Und nicht sofort aussprechen, wen er als Verräter vermutet.

Hast du eine Taktik oder Strategie? 
Leider nein!

Wie sieht dein Pokerface aus? 
Mein Pokerface ist ruhig und versucht entspannt.

Bist du eine gute Lügnerin? 
Ich kann lügen, mache es aber nicht gerne. Es passt nicht zu meinem Leben und meiner Philosophie. „White lies“ natürlich ausgeschlossen – da kommt niemand drum herum. 

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Ich denke, um eine Lüge „direkt“ zu entlarven, muss man sein Gegenüber sehr gut kennen. Die Mimik lesen. Bei meiner Tochter erkenne ich es, bei anderen Menschen eher nicht. 

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Dass man wirklich auf sich allein gestellt ist. Um das Spiel zu gewinnen, muss man wirklich gute Nerven haben und listig sein. Zudem kommt: Die Spieler werfen sich gegenseitig aus dem Spiel – das ist auch besonders. 

Was macht das Format mit einem? 
Das Format nimmt dich mit auf eine Reise, in der du dich selbst besser kennenlernst und deine Fähigkeiten, mit Druck umzugehen, werden auf die Probe gestellt. Nach der Rückkehr aus dem Schloss brauchte ich definitiv ein paar Tage, um nicht alles und jeden zu hinterfragen. Was ist deren Motiv etc…?

Wie waren die Dreharbeiten? 
Es war sehr amüsant, aber auch anstrengend. Die Dreharbeiten waten toll – das Team war großartig und ich würde es wieder machen!

Vertrauen und Misstrauen sind Schlüsselemotionen im Spielverlauf von „Die Verräter“. Wie sehr sind die beiden Gefühle bei Dir Achterbahn gefahren? 
Meine Gefühle sind non stop Achterbahn gefahren! Es war sehr mitnehmend, aufregend und emotional.

Gibt es eine Lüge, die du bis heute bereust?
Nein, so schlimme Lügen gibt es bei mir nicht.

SUSAN SIDEROPOULOS

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Loyaler.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Wahrscheinlich ungewohnt, weil ich im echten Leben überhaupt nicht lügen kann.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Sehr aufmerksam sein, gut beobachten und gleichzeitig selbst unauffällig bleiben.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Nein, ich bleibe spontan.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Keine Ahnung, ich glaube, ich habe keins.

Bist du eine gute Lügnerin?
Gar nicht.

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Hm, ich glaube nicht. Manche können das sehr gut.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Es ist ein Strategie-Spiel mit vielen Facetten.

Gibt es eine Lüge, die du bis heute bereust?
Nein.

ULRIKE VON DER GROEBEN

Was ist deine Motivation für die Teilnahme an der Show?
Ich war sofort Feuer und Flamme, als man mich gefragt hat, ob ich bei den „Verrätern“ mitmachen möchte. Das Format ist neu, spannend, herausfordernd für alle Teilnehmer, weil Du halt niemandem trauen kannst. Aber genau das macht ja auch den Reiz aus.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Ich würde lieber ein Loyaler sein, weil ich einfach keine Lust hätte, die ganze Zeit zu lügen und zu täuschen. Auf der anderen Seite hast Du als Verräter die Fäden in der Hand, kannst die Loyalen manipulieren und wirst nicht manipuliert. Hat beides seine Reize…

Wenn du ein Verräter sein solltest, was würdest du tun, um das Spiel zu gewinnen?
Immer nett und freundlich sein, nicht in den Vordergrund spielen, aber immer gut gelaunt dabei – und vor allem möglichst unauffällig leise Verdachtsmomente gegen die Loyalen platzieren, die mir gefährlich erscheinen.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Eine gute Beobachtungsgabe ist vielleicht die wichtigste Voraussetzung, um Verräter zu enttarnen. Wer macht sich irgendwie verdächtig, wer hat sich direkt nach der Entscheidung verändert, wer verwickelt sich in Widersprüche, wer bringt zu offensichtlich andere in Verdacht etc.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Ehrlich gesagt habe ich keinen Plan, wie ich das Ganze angehe. Da ich aber auch keine Schauspielerin bin, sondern eher immer meine Authentizität und Gradlinigkeit hervorgehoben werden, versuche ich das erst mal so durchzuziehen.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Leute! Das verrate ich doch jetzt hier nicht!

Bist du ein guter Lügner?
Das frage ich mich tatsächlich auch manchmal, wenn ich eine Einladung oder ein Treffen absage, weil ich einfach plötzlich keine Lust habe und Krankheit oder Ähnliches als Grund vorschiebe.

Wie gut bist du darin, einen Lügner zu erkennen?
Ich glaube, nicht gut. Denn irgendwie ertappe ich nicht oft Menschen beim Lügen und das kann ja laut Statistik eigentlich nicht sein.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Die Spannung, der ständige Nervenkitzel – sowohl bei uns Teilnehmern, als auch bei den Zuschauern – wird ja dadurch erzeugt, dass du niemandem trauen kannst. Du tust es aber intuitiv trotzdem, verlässt dich auf dein Bauchgefühl, deine Erfahrung – man braucht ja auch Mitspieler, mit denen man sich mal offen unterhalten kann. Ich bin so neugierig, wie das bei den Zuschauern ankommt, wenn Loyale offensichtlich in die Verräter-Falle tappen.

Gibt es eine Lüge, die du bis heute bereust?
Gott sei Dank nicht!

CLAUDE-OLIVER RUDOLPH

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Ich wollte kein Verräter sein, das wäre zu 1:1 gedacht, sowohl von den Produzenten als auch fürs Publikum.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Naja, als Verräter hast Du zumindest die letztendliche Chance auf den Schatz. Also gut!

Was muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Hm, der Loyale kann gar nichts tun, denn die Verräter können ihn jederzeit töten!

Wie sieht dein Pokerface aus?
Ich mache gar nichts – wie Marlon Brando!

Bist du ein guter Lügner?
Ich bin ein sehr guter Lügner, allein aufgrund meines Berufes als Schauspieler. 

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Dachte ich bisher immer, da ich ja Psychologie studiert habe. In der Praxis habe ich aber ein „ungenügendes“ Ergebnis erzielt.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
„Die Verräter“ ist eine geheime Welt, die alles auf den Kopf stellt. Wie bei „Alice im Wunderland“: es gibt keine Gewissheiten mehr, keine Freundschaft, keine Feindschaft, nur Sokrates' Spruch: „Ich weiß, dass ich NICHTS weiß.“

Gibt es eine Lüge, die du bis heute bereust?
Es gibt nicht so viele (schlimme) Lügen in meinem Leben als dass ich sie bedauern müsste!

FLORIAN FITZ

Wieso hast du dich für „Die Verräter“ entschieden?
In erster Linie hat es mich gereizt, zu sehen, wie so ein Format funktioniert und wie es genau abläuft. Ich fand die Location interessant und war auch sehr gespannt, was für Kollegen mitmachen. Am Ende war es pure Neugier.

Was macht das Spiel aus?
Es muss in aller erster Linie Spaß und Freude bringen. Wenn man das Spiel zu persönlich nimmt, kann das schnell ein bisschen problematisch werden. Es wurde natürlich auch forciert, dass sich Emotionen bilden. Aber ich glaube, man muss es spielerisch sehen. Wie beim Surfen, da sagt man ja auch: Der beste Surfer ist der, der am meisten Spaß hat.

Können die Egos der Mitspieler zum Problem werden, wenn es zu persönlich genommen wird?
Das kann ein Problem sein und das habe ich auch bei ein paar Kollegen gemerkt, wie sie manche Entscheidungen persönlich genommen haben. Als es dann um mich ging, gab es schon so einen Moment, wo ich auch dachte „Oh, damit habe ich jetzt nicht gerechnet“.

Würdest du es unterschreiben, dass es sich bei „Die Verräter“ um ein ganz neues Format im deutschen TV-Markt handelt?
Wenn ich „Die Verräter“ mit anderen Realityformaten vergleiche, ist mir angenehm aufgefallen, dass es eben nicht um private Sachen geht. Es geht nicht um die Privatsphäre oder womöglich um private Beziehungen oder darum, sich zu verlieben. Hier geht es spielerisch um gewisse Fähigkeiten, die man haben muss – sei es körperlicher oder geistiger Natur, vielleicht auch sogar schauspielerischer Natur. Deshalb halte ich es für ein relativ ungewöhnlich neues Realityformat.

Wie sehr hast du dir gewünscht, einer der Verräter zu sein?
Als das Spiel und die Spielregeln erklärt wurden, wollte ich unbedingt Verräter sein und habe mir das sehr gewünscht. Weil ich dachte, das macht mehr Spaß.

FRIEDRICH LIECHTENSTEIN

Was reizt dich an „Die Verräter“?
Ich wollte immer gern Avantgarde sein, das ist mir irgendwann gründlich gelungen. Danach wollte ich in den Mainstream, irgendwas tun, was auch meinen Eltern gefallen würde. Meine Eltern sind nun lange tot, ich habe dennoch das Gefühl, sie würden sich über meinen Auftritt bei „Die Verräter" freuen. Ein wenig Angst hatte ich auch, aber man soll ja immer mal was machen, wovor man eigentlich Angst hat, also habe ich es gemacht.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Als Loyaler starten und gegen Ende Verräter werden und gewinnen. Das Spiel heißt ja „Die Verräter“ und nicht „Die Loyalen“.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Ein Verräter könnte ich nicht sein, da würde ich schon in der ersten Runde auffliegen.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Er muss ungefährlich wirken und etwas gierig sein.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Ungefährlich wirken und das Spiel unterwandern.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Lächeln.

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Ja, aber ich vertraue mir nicht.

Gibt es eine Lüge, die du bis heute bereust?
Nein.

JALIL

Was ist deine Motivation für die Teilnahme an der Show?
Als die Anfrage kam, war ich erstmal etwas skeptisch. Ich wusste nicht, ob ich ins Format passe und ob das mir und meinem Image als Rap-Musiker gerecht wird. Als ich dann über längere Zeit darüber nachgedacht habe, wurde mir klar, dass es vielleicht doch cool wäre, mal etwas outside of the box zu machen und entgegen der Norm zu gehen, die man von jemanden aus meiner Branche erwartet.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Meine erste Intention war Loyaler. Mit der Zeit und dem Verständnis vom Spiel wurde mir aber schnell klar, dass ich mehr Überlebenschance als Verräter hätte und dass das Spiel als Verräter andere Herausforderungen für mich und meine Werte wären.

Wenn du ein Verräter sein solltest, was würdest du tun, um das Spiel zu gewinnen?
Aufmerksam und achtsam sein. Die Leute beobachten und nach und nach ausspielen. Die Leute manipulieren und ihr Vertrauen gewinnen und sich vor allem immer selber sagen, dass es nur ein Spiel ist.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Nicht vergessen, dass es ein Spiel ist und nicht blind vertrauen. Auf Menschen und ihr Verhalten achten und aufmerksam sein.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Ich werde einfach den Moment nutzen und mich Stück für Stück, Tag für Tag vorarbeiten. Aus den Momenten heraus handeln und nicht zu viel vorausplanen.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Ruhig und unbeirrt. Wie mein Gesicht im Alltag.

Bist du ein guter Lügner?
Ich würde sagen: im echten Leben nein, aber im Spiel kann ich das ganz gut.

Wie gut bist du darin, einen Lügner zu erkennen?
Ich kann Menschen lesen und deren Verhalten. Ich denke oft nach und bin ruhig und höre mehr zu als ich spreche. Das hilft mir, Menschen zu verstehen und wenn sie sich mal widersprechen.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Die Verräter ist ein cooles, neues Format, das den Fokus weniger auf Reality und mehr aufs Spiel legt. Das war ein großer Faktor, dass ich überhaupt Lust hatte, mitzuspielen.  

PASCAL HENS

Was hast du gedacht, als du die Anfrage für „Die Verräter“ bekommen hast?
Ich habe mich sehr über die Anfrage gefreut und wenn ich ehrlich bin, wollte ich unbedingt mitmachen. Als ich davon gelesen habe, hat es mich direkt an das Gruppenspiel "Werwolf" erinnert, welches wir zu Nationalmannschafts-Zeiten schon häufiger gespielt haben.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Wenn ich ehrlich bin, würde ich gerne ein Verräter sein.

Wenn du ein Verräter sein solltest, was würdest du tun, um das Spiel zu gewinnen?
Wenn du ein Verräter bist, musst du natürlich mehr lügen, allerdings lebst du auch ein bisschen sicherer, weil du nicht Gefahr läufst, in der Nacht von den Verrätern ermordet zu werden. Du musst die Leute um dich herum ein wenig manipulieren und auf deine Seite bringen.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Als Loyaler musst du sehr gut beobachten und Menschen gut einschätzen können. Verändert irgendjemand sein Verhalten oder ist jemand besonders auffällig? Man darf aber auch nicht zu vorlaut und voreilig sein mit seiner Meinung und sollte sich eher ein bisschen zurückhalten.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Ich werde mir auf jeden Fall ein paar Verbündete suchen und möglichst locker und authentisch bleiben. Einfach so sein, wie ich immer bin.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Das weiß ich noch nicht.

Bist du ein guter Lügner?
Ich bin, glaube ich, kein guter Lügner. Aber wir befinden uns ja hier in einem Spiel und dann ist es kein Lügen, sondern Flunkern. Das ist erlaubt.

Wie gut bist du darin, einen Lügner zu erkennen?
Auch das gilt es noch herauszufinden. Aber ich traue mir schon zu, zu erkennen, wenn jemand ein auffälliges Verhalten an den Tag legt und mir versucht, etwas vorzuspielen.

SEBASTIAN KLUSSMANN

Was hast du gedacht, als du die Anfrage für „Die Verräter“ bekommen hast?
Ich war absolut begeistert. Die Vorfreude wuchs täglich. Ich liebe das Format. Rätselraten, wer noch dabei sein könnte. Wie würde mich die Produktion einplanen: Verräter oder Loyaler? Brauche ich eine Strategie? Lieber einfach auf den Bauch hören?

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Als Verräter macht es mehr Spaß und man ist zunächst sicherer. Loyaler würde besser zu mir passen.

Wenn du ein Verräter sein solltest, was würdest du tun, um das Spiel zu gewinnen?
Mit meinen Verräter-Kollegen eng abstimmen und kooperieren. Harmlos wirken. Unauffällig sein. Informationen aus anderen herauslocken – um zu sehen, ob Kollegen auf der Schussliste sind.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Zunächst unauffällig sein, harmlos wirken – sowohl gegenüber den Verrätern als auch gegenüber den Loyalen. Sie sollten in der Runde denken: „Ach, wer ist das nochmal?“ Für soziale, kommunikative Menschen ist das schwierig und leichter gesagt als getan. Mit vorangegangener Spielzeit muss man mehr kombinieren.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Bei solch einem komplexen Spiel gibt es keine perfekte Strategie. Zu viel ist abhängig von den Persönlichkeiten, Gedanken und Handlungen der anderen Spieler, zu wenige Informationen liegen offen vor. Es ist – insbesondere am Anfang – vor allem ein Glücksspiel. Ähnlich wie die ersten Entscheidungen bei dem Spiel „Schiffe versenken“. Im Nachhinein kann man seinen Ansatz natürlich als geniale Taktik verkaufen, aber das ist natürlich Quatsch. Bei Spielen mit perfekter Information wie Schach oder Dame geht das, hier nicht. Wenn alle anderen „dumm“ spielen und z.B. ihre Mitspieler falsch einschätzen, dann kann man sich auch mit der „besten“ Strategie nicht schützen. Und wenn Verräter einen rauswerfen, sowieso nicht – das macht aber auch den Reiz aus – für Mitspieler und sicher auch Zuschauer: Das Spiel ist unberechenbar! Außerdem ist alles abhängig davon, wie man selbst von den anderen wahrgenommen wird. Das herauszufinden, braucht aber Zeit!

Wie sieht dein Pokerface aus?
Stoisch – aber gelegentlich mit einem verschmitzten Lächeln. Ich kann durchaus expressiv sein – ich bin nicht unbedingt der introvertierte Nerd, das kann es schwer machen.

Bist du ein guter Lügner?
Ehrlichkeit und Authentizität sind für mich sehr wichtige Grundtugenden und bisher bin ich damit recht gut durchs Leben gekommen. Ich gehöre sicherlich nicht zu den besten Lügnern, dafür fehlt mir mindestens die Übung.

Wie gut bist du darin, einen Lügner zu erkennen?
Ich bin sehr gut darin, Inkonsistenzen zu erkennen. Solche kognitiven Dissonanzen sorgen bei mir für Unwohlsein – wenn z.B. jemand vorgibt, etwas zu sein, dass er/sie nicht ist. Allerdings braucht das Erkennen gelegentlich natürlich Zeit, insbesondere wenn man fast alle anderen Personen – wie es hier der Fall gewesen ist – nicht kennt. Und nicht jede Inkonsistenz geht auf eine Lüge zurück, zumindest nicht immer auf bewusste Lüge.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Es ist für alle aufregend – die Mitspieler, die Produktion und mit Sicherheit auch für die Zuschauer. Es ist unberechenbar und daher auch ein Stück authentisch. Die Spannung liegt ständig in der Luft. Es ist ein psychisches Spiel, kein logisches – mit vielen Ungewissheiten und Unwägbarkeiten – fast alles ist möglich und schwer planbar.

TIMOTHY BOLDT

Warum hast du dich für eine Teilnahme an „Die Verräter“ entschieden?
Als mir die Show vorgestellt wurde, wusste ich sofort: Das wird spannend! Einfach eine gute Kombination aus Action und Psychologie, sehr intelligent gemacht.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Ich war von Anfang an hin- und hergerissen. Aber Verräter macht wahrscheinlich einfach mehr Spaß, gerade zu Beginn der Show.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Am Anfang würde ich es genießen und mich sicher fühlen, dafür wird es nach hinten raus umso stressiger!

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Erstens nicht zu schnell ins Visier der Verräter geraten. Und zweitens schlagfertig sein, damit man am Runden Tisch eine Chance hat.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Wahrscheinlich wäre es am einfachsten, möglichst lange unauffällig zu bleiben und immer schön auszuweichen, aber das ist nicht meine Art.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Gnadenlos, denn am Ende heißt es: jeder gegen jeden.

Bist du ein guter Lügner?
Grundsätzlich hilft da bestimmt die Erfahrung als Schauspieler. Aber der absolute Endgegner ist meine Freundin. Da habe ich die Notlüge noch nicht mal zu Ende gesprochen und sie legt schon den Kopf schief!

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Wenn ich mich darauf konzentriere, schon eher, aber ich glaube, die meisten Lügen bekommt man erst hinterher raus – wenn überhaupt.

Gibt es eine Lüge, die du bis heute bereust?
In meinem Job gehört es dazu, dass man erkannt und angesprochen wird. Einmal hat aber jemand die Serie verwechselt und sagte: „Hey, du bist doch der von GZSZ!“. Und weil er so überzeugt davon war, habe ich mich einfach darauf eingelassen und ausführlich über die Storylines der Kollegen aus dem Kolle-Kiez gefachsimpelt...

VINCENT GROSS

Warum hast du dich für eine Teilnahme an „Die Verräter“ entschieden?
Das Format ist von der Idee her bereits absolut spannend und zeitgemäß. Es ist wie das Spiel „Werwölfe“ aus meiner Kindheit, bloß in einer Art zweiwöchigen Escape-Room umgesetzt.

Was war deine erste Intention: Lieber ein Loyaler oder ein Verräter sein?
Authentizität und Loyalität sind meine Grundprinzipien. Da sage ich: perfect match. Die Rolle des Verräters reizt mich logischerweise auch – das altbekannte Spiel mit der Versuchung.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du ein Verräter sein solltest?
Ich würde mir einreden, dass das nur ein Spiel ist: Kopf runter und durch.

Was denkst du, muss ein Loyaler tun, um das Spiel zu überleben und die Verräter zu enttarnen?
Von A bis Z authentisch sein. Fängst du an, eine Rolle zu spielen, verlierst du. Für jeden oder jede ein Ohr oder ein liebes Wort haben. Menschen interessieren mich. Hier sind fantastische Persönlichkeiten mit beachtlichen Leistungsausweisen dabei. Es ist spannend, möglichst viel von ihnen zu erfahren. Und dass Interesse Vertrauen weckt, ist die logische Konsequenz.

Hast du eine Taktik oder Strategie?
Bin ich ein Loyaler, werde ich mich einfach 100-prozentig authentisch geben. Ich werde mich für die anderen Teilnehmer interessieren. So bekomme ich einerseits keine Probleme, glaubhaft zu sein. Andererseits bin ich ein ausgezeichneter Beobachter und Zuhörer. Dies wiederum ermöglicht es mir, Strategien zu entwickeln. Ich liebe das. Sollte ich mit der Rolle des Verräters konfrontiert werden – Kopf runter und durch. Dafür habe ich keinen Plan. Ich würde wohl versuchen, mich genau so zu verhalten, wie ich es als Loyaler tun würde.

Wie sieht dein Pokerface aus?
Oh… da müsste man nach dem Game meine Mitspieler fragen. Ich kann das schon. Schlussendlich möchte ich den Silberschatz erobern.

Bist du ein guter Lügner?
Katastrophal. Ich fange an zu lachen oder werde rot im Gesicht und fühle mich dann schlecht. Daher vermeide ich das Lügen, wo immer es geht.

Erkennst du direkt, wenn jemand lügt?
Ich habe ein gutes Gespür dafür, ob jemand die Wahrheit sagt oder etwas zu verbergen hat. Verbales Verhalten und die Körpersprache interessieren mich sehr.

Was ist das Besondere an „Die Verräter“?
Es ist absolut neu für Deutschland und daher besonders reizvoll. Es setzt Strategie, Menschenkenntnis und Psychologie voraus, das liegt mir. Ich liebe Herausforderungen.

SPIELPRINZIP

Bei „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ treffen 16 Prominente in einem Schloss in Frankreich aufeinander und das Spiel beginnt. Am Herzstück der Show, dem Runden Tisch, wählt Sonja Zietlow unter allen Spielern, die Augenbinden tragen und somit ihre Wahl nicht sehen können, drei Verräter aus. Der Clou? Nur die TV-Zuschauer kennen dadurch die Identität der Verräter und werden somit zu allwissenden Beobachtern in diesem wendigen Spiel um Schein und Sein.

Ab jetzt treiben die drei Verräter ein raffiniertes Verwirrspiel zu ihrem Vorteil. In jeder Folge eliminieren sie einen Mitspieler, einen sogenannten Loyalen. Aber Achtung: auch sie selbst können durch die Loyalen enttarnt und verbannt werden. Es entwickelt sich zwischen den 16 Prominenten ein spannender Täuschungs-Thriller aus Manipulationen und Hinterlist.

Aber manche Hindernisse auf dem Weg ins Finale sind nur im Team zu überwinden! Zwischen Mord und Verbannung gibt es nämlich einen Strang, an dem alle gemeinsam ziehen müssen und an dem hängt ein Schatz. In herausfordernden Missionen kann die Gruppe in jeder Folge Silberbarren gewinnen, die bis zum Finale einen Gesamtwert von bis zu 50.000 Euro ausmachen.

Bleiben die Fragen: Schaffen es die Loyalen, die Verräter aus dem Spiel zu verbannen und sich den Silberschatz zu teilen? Oder gelingt es einem oder mehreren Verrätern, bis zum Ende alle zu täuschen und den Gewinn für sich einzustreichen?

PSYCHOLOGIE DER SHOW

Mentale Stärke
Mit der Ankunft der 16 Prominenten auf dem französischen Schloss beginnt das intensive Verwirrspiel. Ab der ersten Sekunde des Aufeinandertreffens müssen die Spieler entscheiden, wem sie vertrauen können und wer mit Vorsicht zu genießen ist. Doch trotz aller Skepsis muss die Gruppe als Team zusammenarbeiten, denn in jeder Folge gilt es physische und mentale Missionen zu erfüllen. Es geht um Silberbarren im Wert von bis zu 50.000 Euro.

Hinterlist
Aber: Nicht alle Spieler spielen ehrlich! In der Gruppe haben sich drei Verräter eingenistet, die das Silber für sich allein beanspruchen. Sie tun alles dafür, es am Ende auch zu bekommen. Das Ziel heißt: alle Loyalen ausschalten! Damit beginnt das ultimative Verwirrspiel um Täuschung und Wahrheit. Ein Netz aus Lügen, falschen Freunden und fragwürdigen Sicherheiten entsteht.

Diebische Freude
Im Gegensatz zu den Spielern wissen die TV-Zuschauer von Anfang an, wer die Verräter sind. Durch diese Enthüllung entwickelt das Publikum in seiner beobachtenden Rolle eine diebische Freude daran, dem falschen Spiel der Verräter und der verzweifelten Jagd der Loyalen zuzuschauen. Aber es ist auch hautnah dabei, wenn sich die Schlinge vielleicht um einen Verräter zuzieht und seine Enttarnung kurz bevorsteht.

HINTERGRUND & WEITERES

„Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ wurde von TOWER im Auftrag von RTL in Frankreich produziert. Produzentin ist Kirstin Benthaus-Gebauer, Creative Director Caroline Hunt in Zusammenarbeit mit Jasper Hoogendoorn, Creative Director bei IDTV. Executive Producerin ist Steffi Essfeld. Redaktionell verantwortlich seitens RTL sind Carolin Kaletta, Martin Wegner und Anja Schierl unter der Leitung von RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner. Globaler Rechteinhaber des weltweit meistverkauften Formats 2021 ist All3Media International.

Weltweiter Hit
Das ursprüngliche Format „De Verraders“ (übersetzt „Die Verräter“), entwickelt und produziert von All3Media‘s IDTV in Zusammenarbeit mit RTL Nederland, feierte 2021 seine erfolgreiche TV-Premiere in den Niederlanden. Derzeit befindet sich bereits die vierte Staffel in Produktion. Im Jahr 2022 wurde „De Verraders“ in der Kategorie Reality and Factual Entertainment mit der begehrten Rose d'Or-Auszeichnung der „Goldenen Rose“ geehrt.
Die Show konnte auch in anderen TV-Märkten herausragende Einschaltquoten verzeichnen. In Frankreich war die erste Staffel „Les traitres“ ein großer Erfolg und erreichte den höchsten Marktanteil für einen Neustart in der werberelevanten Zielgruppe auf M6. Daraufhin wurde sofort die Produktion einer zweiten Staffel beauftragt. In Portugal erreichte die erste Staffel „Os Traidores“ mit einem Marktanteil von 19 Prozent ebenfalls die Spitzenposition in ihrem Sendezeitfenster. Im Vereinigten Königreich verzeichnete „The Traitors“ den besten Start einer neuen Unterhaltungssendung bei der BBC seit zwei Jahren und in der jungen Zielgruppe sogar seit 2017. Die britische Version wurde außerdem mit einem BAFTA-Award in der Kategorie Best Reality & Constructed Factual ausgezeichnet.
All3Media International hat „Die Verräter“ erfolgreich in 25 TV-Märkte weltweit lizenziert und somit zu einer der am schnellsten verbreiteten TV-Unterhaltungsshows der Welt gemacht. Lokale Adaptionen gibt es bereits unter anderem in Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Spanien, den USA und dem Vereinigten Königreich. Nach der Ausstrahlung ihrer eigenen Version haben mehrere Länder zusätzliche Spin offs für ihre Streaming-Plattformen und Mediatheken produzieren lassen.


Weiteres
Zum Start des Reality-Games bei RTL bringt der Bereich Licensing Solutions der Ad Alliance gemeinsam mit dem Spielzeug- und Spieleverlag Goliath B.V. die ultimative Spannung mit einem Brett- und Kartenspiel auch in die heimischen Wohnzimmer. All3Media International und RTL haben in der Entwicklung des Brett- und Kartenspiels eng zusammengearbeitet und auch das deutsche Konzept der Show in die lokale Gameversion einfließen lassen. Die deutsche Adaption beider Spiele übernahm der Spielzeug- und Spieleverlag Goliath B.V. Beide Familienspiele sind ab zwölf Jahren und bereits mit vier Personen spielbar und versprechen dabei jede Menge Spaß bis hin zu „Verräter“-Themenabenden.