Staffel 15, 8 neue Folgen ab Mo., 8.4., um 20:15 Uhr bei VOX

Die Höhle der Löwen

Teaser

Bei "Die Höhle der Löwen" kämpfen die Investorinnen und Investoren um die Gründer:innen mit den besten Geschäftsideen. Und jeder Löwe will seinen Anteil! Kommt es schließlich zwischen Löwen und den Start-ups zum Deal, warten auf die Jung-Unternehmer:innen nicht nur die nötige Finanzspritze, sondern außerdem die jahrelange Erfahrung und Expertise der Investorinnen und Investoren.

Tijen Onaran

Tijen Onaran ist Unternehmerin, Investorin, Bestseller-Autorin und eine der prominentesten Stimmen der deutschen Wirtschaft. Sie ist zudem eine der wichtigsten Meinungsmacherinnen Deutschlands, wenn es um Diversität und Sichtbarkeit geht. Ihr Motto: "Diversität ist kein Trend. Diversität ist der Grundstein für den Erfolg eines Unternehmens!"

Tijen ist Gründerin des Unternehmens Global Digital Women und der Diversity-Beratung ACI – den führenden Beratungsunternehmen in Diversitätsfragen. Mit Global Digital Women unterstützt sie Konzerne und Mittelständler bei der Konzeption und Umsetzung von Female-Empowerment-Kampagnen und ACI berät Unternehmen in allen Fragen rund um Diversität, Inklusion und Gleichberechtigung. Global Digital Women und ACI gewannen jeweils als erste Unternehmen mit Diversitätsfokus den Deutschen Exzellenzpreis.

Mit dem Digital Female Leader Award rief Tijen außerdem den bedeutendsten Award für weibliche digitale Nachwuchs- und Führungskräfte ins Leben. Damit der Anteil von Gründerinnen wächst, unterstützt sie als Investorin Frauen aktiv mit Risikokapital. So ist sie an dem auf Babynahrung spezialisierten Unternehmen Pumpkin Organics, dem Intimate Wellness Start-up Nevernot, der Sprach-Software Witty Workssowie dem Fintech Unternehmen Beatvest. .

In ihren Büchern "Die Netzwerkbibel" (erschienen 2019 im Springer Gabler Verlag, 2. Auflage Dezember 2020) und dem Spiegel-Bestseller "Nur wer sichtbar ist, findet auch statt" (erschienen 2020 im Goldmann Verlag, 5. Auflage) teilt sie zudem ihr Wissen rund um die Themen Sichtbarkeit und Personal Branding. Am 11. Oktober 2023erscheint ihr drittes Buch unter dem Titel "Be Your Own F*cking Hero".

Darüber hinaus ist sie eine gefragte Keynote-Speakerin und Moderatorin und publiziert Gastbeiträge in Leitmedien wie u.a. Handelsblatt und dem Manager Magazin zu Themen rund um Unternehmertum, Sichtbarkeit und Diversität. Zu diesen Themen ist sie auch immer wieder Gast in Talkshows und anderen TV-Formaten. 

Tijen Onaran gilt als "digitale Pionierin" (https://news.mattel.de/pressreleases/zum-internationalen-frauentag-digitalpionierin-tijen-onaran-wird-mit-einer-eigenen-barbie-als-vorbild-geehrt-um-die-naechste-generation-weiblicher-fuhrungskraefte-zu-inspirieren-3165704) und "Ausnahmeerscheinung der deutschen Digitalszene" (https://www.brigitte.de/academy/tijen-onaran--mut-zur-sichtbarkeit-11244930.html). Die berufliche Networking-Plattform LinkedIn wählte sie deshalb zur TOP VOICE 2022 für die DACH Region. Das Manager Magazin zählt sie zu den Top 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft, das Wirtschaftsmagazin Capital zu den Top 40 unter 40 Talenten der Wirtschaft sowie das Handelsblatt zu den Top 100 Frauen, die Deutschland bewegen. Nicht zuletzt wurde sie anlässlich des Weltfrauentags 2022 von Mattel als eine von weltweit 12 Rolemodels mit einer eigenen Barbie geehrt, "um die nächste Generation weiblicher Führungskräfte zu inspirieren".

"Mein Ziel ist es, die deutsche Wirtschaft diverser und damit erfolgreicher zu machen!"

"Was Selfmade bedeutet, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich habe nicht geerbt und reich geboren bin ich auch nicht. Als erste in meiner Familie habe ich eigene Unternehmen gegründet, finanziert und aufgebaut. Wie hart das sein kann, weiß ich aus eigener Erfahrung. Die Gründer:innen verstehe ich deshalb sehr gut und ich weiß, worauf es ankommt."

"Als Investorin kann ich die die Teams mit meiner Erfahrung im Aufbau starker Marken, in der Kommunikation überhaupt, aber auch darin, eine eigene loyale Community u.a. Social Media aufzubauen unterstützen. Das unterscheidet mich auch von den anderen Löw:innen und ist ein echter Mehrwert."

"Ich bin als Investorin angetreten, um mehr Diversität in die deutsche Wirtschaft zu bringen und das ist auch mein Ziel als neue Löwin bei DHDL. Das ist mein Herzensthema. Dabei investiere ich vor allem in von Frauen gegründete Start-ups. Von Babynahrung bis alkoholfreier Gin ist alles dabei! Mir geht es darum, die Start-ups nicht nur mit dem Investment, also rein finanziell, zu unterstützen, sondern aktiv mit meiner Expertise weiterzuentwickeln. Egal ob in Kommunikation, Marketing oder mit meinem großen Netzwerk. Ich möchte meinen Start-ups alle mögliche Unterstützung bieten, die sie benötigen und finde es großartig zu sehen, wie sich diese entwickeln."

Ralf Dümmel

Ralf Dümmel, Jahrgang 1966, geboren in aufgewachsen in Bad Segeberg begann seine Karriere bei DS Produkte vor über fünfunddreißig Jahren, 1988, als Verkaufsassistent des Geschäftsführers und Gründers Dieter Schwarz. Bereits ein Jahr später übernahm der gelernte Einzelhandelskaufmann die komplette Verantwortung für den Ein- und Verkauf. Er baute die DS Gruppe als Geschäftsführer maßgeblich mit auf. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Stapelfeld bei Hamburg und dem Logistikzentrum in Gallin in Mecklenburg-Vorpommern zu einem der erfolgreichsten deutschen Handelshäuser. Ralf Dümmel verantwortet die Führung der gesamten DS Gruppe. Seit 2016 ist Ralf Dümmel Investor in der VOX Gründer-Show "Die Höhle der Löwen". Der Vater von drei Kindern lebt gemeinsam mit seiner Freundin Anna Heesch in Hamburg, ist großer Fußballfan und liebt gutes Essen.

Wie viele Arbeitsplätze sind dank DHDL und mit Ihrer Hilfe entstanden?
"Es sind circa. 402 Arbeitsplätze entstanden."

Welche DHDL-Gründer wurden zum Millionär?
"Wir können nicht über die Kontostände unser Gründer sprechen. Wir können aber sagen, dass Karl-Heinz Bilz mit der Abfluss-Fee Millionär geworden ist. Darüber sprach er bereits in Interviews. Es gibt zudem einige weitere Gründer von uns, die mittlerweile Millionär sind."

Was ist Ihr erfolgreichstes DHDL-Start-up?
"Um ein paar erfolgreiche Start-ups aufzuzählen:
Rokitta’s Rostschreck: 7 Mio. verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 48 Mio. €
LOOMAID: 1,5 Mio. verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 26 Mio. €
Abfluss-Fee: 2 Mio. verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 20 Mio. €
Puregreen: 1,5 Mio. verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 17 Mio. €
SilkslidePro: 800.000 verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 8 Mio. €
VapoWesp: 400.000 verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 12. Mio. €
Kinderleichte Becherküche 1 Mio. verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 14 Mio. €
Summersaver: 600.000 verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 10 Mio. €
Soumme: 800.000 verkaufte Stück – Handelsumsatz ca. 16 Mio. €
Und viele mehr…"

Dagmar Wöhrl

Dagmar Wöhrl, geboren am 5. Mai 1954 in Nürnberg, studierte nach ihrem Abitur Rechtswissenschaft und war nach ihrem 2. Staatsexamen ab 1987 als Anwältin und Unternehmerin tätig. Von 1990 bis 1994 gehörte sie dem Stadtrat von Nürnberg an. 1994 gewann sie das Direktmandat im Nürnberger Norden für die CSU und war bis 2017 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. 2002 bis 2005 übte Dagmar Wöhrl das Amt der wirtschaftspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus. Danach war die Trägerin des Bayerischen Verdienstordens und des Bundesverdienstkreuzes am Bande vier Jahre lang als parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie tätig. Von 2009 an bis zu ihrem Ausscheiden 2017 war Dagmar Wöhrl Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und seit vielen Jahren Präsidiumsmitglied des Wirtschaftsbeirates Bayern. 2016 entschied sie, bei der Wahl 2017 nicht erneut für den Deutschen Bundestag zu kandidieren. Dagmar Wöhrl ist Honorarkonsulin für Sri Lanka im Freistaat Bayern und geschäftsführende Gesellschafterin der DGWoehrl Consulting GmbH. Neben ihrer wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Karriere engagiert sich Dagmar Wöhrl leidenschaftlich für Kultur und Soziales. Sie ist in vielen Gremien humanitärer Organisationen aktiv tätig, wie u.a. stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Vorstandsmitglied bei der TUI Care Foundation und bei "Aktion Deutschland hilft". Darüber hinaus gründete die zweifache Mutter zum Andenken an ihren im Jahr 2001 verunglückten Sohn die Emanuel-Wöhrl-Stiftung. Diese hat das Ziel, sich im In- und Ausland für Kinder einzusetzen und ihnen eine faire Chance im Leben zu geben. Ihr Herz gehört aber auch den Tieren, so baute sie als langjährige Präsidentin des Tierschutzvereins Nürnberg das erste Welpenhaus Europas.

Wie viele Arbeitsplätze sind dank DHDL und mit Ihrer Hilfe entstanden?
"Mehr als 600."

Welche DHDL-Gründer wurden zum Millionär?
"Als Familienunternehmen setzen wir auf einen nachhaltigen Markenaufbau und darauf, unsere Gründer langfristig am Markt zu etablieren. Das ist uns bei vielen unserer Start-ups auch gelungen, denn mittlerweile generieren einige unserer Familienmitglieder Millionen Umsätze. Nach Rückfrage bei ihnen hat sich jedoch ergeben, dass die wenigsten in der Öffentlichkeit als Millionäre bezeichnet werden wollen. Dies akzeptieren wir selbstverständlich. Offiziell bekannt ist einer meiner ersten Deals bei 'Die Höhle der Löwen', für welchen ich damals belächelt wurde. Gemeinsam mit den Gründern von HappyPo haben wir einen überaus erfolgreichen Millionen-Exit erzielt."

Was ist Ihr erfolgreichstes DHDL-Start-up?
"Wir haben viele erfolgreiche Start-ups im Portfolio. Wenn ich zwei davon nennen darf, dann ist das Waterdrop, ein Start-up aus meiner zweiten Staffel. Waterdrop verleiht dem Wasser mit Hilfe von Frucht- und Pflanzenextrakten, die in Würfel gepresst sind, ein erfrischendes und vor allem abwechslungsreiches Aroma. Dadurch bringen die Gründer geschmackliche Vielfalt ins Wasser und helfen so, mehr Wasser zu trinken – egal ob heiß oder kalt. Das Sortiment wurde in den letzten Jahren stetig erweitert und so bieten wir jetzt nicht nur verschiedene Teekombinationen, sondern auch isotonische Getränke an. Novak Djokovic ist der prominenteste Fan von Waterdrop."

Hier sind aktuelle Zahlen/Daten:
• 300+ Mitarbeiter
• 40 eigene Stores in Europa und den USA
• Listung in 20.000 Einzelhandelsfilialen
• mehr als 2 Millionen Online-Kundinnen und -Kunden
• Die Produkte werden derzeit in Europa, den USA, Singapur und Australien vertrieben 
• HQ in Wien, weitere Offices in Brno und Miami
• EUR 100M+ Umsatz

"Ganz besonders stolz bin ich auf Simone Hilble, die Gründerin von Löwenkind. Sie hat es in kürzester Zeit von der One-Women-Show zum erfolgreichen Unternehmen geschafft und allein über eine Million Kräuterpads verkauft. Löwenkind-Produkte unterstützen Babys und Kleinkinder auf natürliche Art und Weise bei bekannten Schwierigkeiten wie Schlafproblemen, Bauchschmerzen, Schnupfen, Zahnen, Reiseübelkeit oder innerer Unruhe. Mit Hilfe der verschiedenen Kräuterpads, die in den eigens dafür genähten Löwenkind-Body bzw. in das Löwenkind-Halstuch eingesetzt werden, erreichen die entstehenden Dämpfe eine Linderung der Probleme."

Carsten Maschmeyer

Carsten Maschmeyer, geboren 1959 in Bremen, ist Unternehmer und Start-up-Investor. Mit seinen Fonds ist er aktuell an 140 Start-ups zwischen Tel Aviv und San Francisco beteiligt. Investmentschwerpunkte sind Fintech, Insurtech, Health und B2B SaaS-Lösungen. Seit 2016 sitzt er in der Jury der TV-Gründershow "Die Höhle der Löwen". Carsten Maschmeyer hat selbst gegründet und die unabhängige Finanzberatung erfunden, an die Börse gebracht und verkauft. Sein Motto: Ich investiere in Gründerinnen und Gründer. Nicht in Businesspläne. Gemeinsam mit seiner Frau Veronica Ferres lebt er in München.

Wie viele Arbeitsplätze sind dank DHDL und mit Ihrer Hilfe entstanden?
Etwa 200.

Was ist das erfolgreichste DHDL-Start-up von Ihnen?
"Wir haben viele erfolgreiche Start-ups im Portfolio und auch schon einige verkauft. Eine besondere Erfolgsstory ist Presize. Die Gründer Leon, Awais und Tomislav haben Carsten Maschmeyer 2020 in "Die Höhle der Löwen" mit ihrem Start-up so begeistert, dass er 650.000 Euro für 15% investierte. Presize ist ein digitaler Größenberater für Onlineshops. Im April hat der Facebook-Mutterkonzern Meta Presize übernommen. Es war das erste Mal, dass ein milliardenschwerer Technologiekonzern ein Start-up aus der TV-Gründershow übernimmt."

Welche DHDL-Gründer wurden zum Millionär?
"Das bleibt Investorengeheimnis."

Nils Glagau

Nils Glagau, geboren am 31. Oktober 1975 in Bad Homburg vor der Höhe, ist Inhaber und Geschäftsführer des Familienunternehmens Orthomol, das mit großem Erfolg seit über 30 Jahren Mikronährstoff-Kombinationen entwickelt und vertreibt. Der Unternehmer studierte nach dem Abitur Ethnologie mit Schwerpunkt Alt-Amerikanistik an der Universität Bonn und forschte in Mittelamerika über die Kultur der Maya sowie in Tibet und Nepal über den Buddhismus. Als Sohn des Orthomol-Gründers Dr. Kristian Glagau arbeitet der heute 48-Jährige von Beginn an im Familienunternehmen in verschiedenen Rollen im Außen- und Innendienst mit. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters im Jahr 2009 übernahm Nils Glagau die Geschäftsführung in Langenfeld im Rheinland. Heute arbeiten bei Orthomol im Technischen Betrieb, Innen- und dem bundesweit tätigen Außendienst ca. 500 Mitarbeiter dafür, dass die Orthomol-Produkte in fast jeder Apotheke Deutschlands erhältlich sind und in über 30 Länder der Welt exportiert werden. Das Unternehmen erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund 180 Millionen Euro. Darüber hinaus fördert Orthomol Start-ups, unter anderem aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bewegung. In seiner Freizeit treibt Nils Glagau leidenschaftlich gern Sport, entdeckt auf Reisen weiterhin fremde Kulturen und liebt Literatur, Musik, Filme und das Kochen. Seit 2019 ist er als Investor bei der VOX-Gründer-Show "Die Höhle der Löwen" zu sehen.

Wie viele Arbeitsplätze sind dank DHDL und mit Ihrer Hilfe entstanden?
Es sind ca. 150 direkt geschaffene Arbeitsplätze entstanden.

Was ist Ihr erfolgreichstes DHDL-Start-up?
Green Mnky, HistaFit, Otinga und Milli’s Zaubertücher.

Janna Ensthaler

Janna Ensthaler ist mehrfache Unternehmerin und Investorin. Sie gründete und investiert in nachhaltige Technologien, Digitale Innovation und für Europa/Deutschland wichtige Zukunftsthemen. Das Manager Magazin zählt sie zu den 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft. Seit 2021 ist Janna Ensthaler Gründungspartnerin des Green Generation Funds (GGF) in Berlin, einem auf Klima- und Nachhaltigkeitstechnologien spezialisierten Investmentfonds. Mit GGF investiert Janna insbesondere in innovative Unternehmen, die Lösungen zur klimaschonenden Energiegewinnung entwickeln. Zuvor war Janna Ensthaler Gründerin mehrerer erfolgreicher Unternehmen. 2011 gründete Janna das D2C Kosmetikunternehmen Glossybox, mit dem sie in die USA, China und Europa expandierte, bevor es an die börsennotierte britische The Hut Group verkauft wurde. Als Gründerin der Hamburger Gastronomie Kaiserwetter, die sie bis zum erfolgreichen Verkauf leitete, war Janna eine Vorreiterin im Bereich der nachhaltigen Ernährung. Zuletzt gründete Janna Eventinc, die europaweit größte Plattform und Software-Lösung zur Buchung und Vermarktung von Eventlocations, deren Beirat sie bis heute angehört. Janna Ensthaler begann ihre berufliche Laufbahn als Unternehmensberaterin bei Bain & Company in London. Nach Abschluss ihres Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Oxford University erwarb sie einen Master in International Relations an der London School of Economics (LSE).

"Als vierfache Gründerin ist es mir eine Herzensangelegenheit, meine Erfahrung, mein Wissen und meine Expertise weiterzugeben und dabei den Erfolgsweg spannender Ideen und Gründer begleiten zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass es die Aufgabe unserer Generation ist, sich den Herausforderungen der Klimakrise zu stellen und innovative Lösungsansätze auf die Straße zu bringen – damit möchte ich als Investorin, mit dem Fokus auf nachhaltige Technologien, meinen Beitrag leisten. Umso mehr freue ich mich, in der Höhle spannende Gründer und ihre Ideen zu unterstützen und dabei die unzähligen Gründer da draußen zu ermutigen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Ich bin ein großer Fan der Show, weil wir so gemeinsam – egal welcher Herkunft – an einer gründerfreundlichen Zukunft für den Innovationsstandort Deutschland bauen können."

Tillman Schulz

Mit gerade einmal 33 Jahren geht der gebürtige Dortmunder bereits in seine 2. Staffel. Tillman Schulz ist der bislang jüngste Löwe, der je bei "Die Höhle der Löwen" teilgenommen hat. Das Unternehmertum wurde ihm bereits in die Wiege gelegt: Schon als Kind tobte Tillman durch das Familien-Unternehmen MDS Holding GmbH & Co. KG und saugte jede Menge Informationen und Wissen auf. So entwickelte er in jungen Jahren eigene Businessstrategien, priorisierte Themen wie Internationalisierung und betriebliche Innovationen. Als geschäftsführender Gesellschafter mehrerer Unternehmen – MDS Holding, HMF Food Production, Motido, Merx Bellavie, PRO DIMI Healthcare etc. – beweist Tillman heute Führungsstärke und Verantwortung. 2019 gründete er zudem die Evenmore Ventures GmbH, mit der er Investitionen in Start-ups ganz unterschiedlicher Branchen tätigt und immer häufiger nicht nur Kapital, sondern als Mentor auch Know-how und Netzwerk einbringt. Mit seiner Expertise in den Bereichen Food, Non-Food sowie Health & Sport Nutrition will er spannende Gründer:innen unterstützen und stärker machen. Tillman Schulz ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

"Als geschäftsführender Gesellschafter eines international tätigen Familienunternehmens weiß ich, dass es nicht einfach ist, sich auf dem Markt durchzusetzen. In einer immer globaleren Welt kann der Wettbewerb manchmal sehr gnadenlos sein. Daher möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen teilen und die Gründer:innen auf dem Weg zur Erfüllung ihrer Träume und Ziele nach besten Kräften unterstützen. Mit den besonderen 'Spielregeln' bei DHDL bin ich, in meiner 2 Staffel, als Löwe nun auch bestens vertraut. Ich bin äußerst gespannt auf Innovationen und Herausforderungen und freue mich sehr auf das Kennenlernen von tollen Gründer:innen."

Der Moderator

Ermias "Amiaz" Habtu wurde am 13. August 1977 in Eritrea geboren. Bereits ein Jahr später verließ seine Familie Eritrea (Afrika) und lebt seitdem in Deutschland. Aufgewachsen in Köln führte es den Diplom-Kaufmann nach seinem BWL-Studium zur Moderation. Neben diversen Sport- und Medienveranstaltungen präsentierte Amiaz zwischen 2008 und 2014 unter anderem seine eigene Musiksendung bei imusic1. Amiaz war viele Jahre als Hallensprecher der Kölner Rhein-Stars tätig und moderiert seit über zehn Jahren regelmäßig den BBL AllstarDay. 2013 moderierte er an der Seite von Jan Köppen das Wissensmagazin "Abgefahren - Wissen auf Rädern" bei ZDFneo. Dort leitete der Kölner im Juli 2014 zudem das TV-Experiment "Der Rassist in uns". 

Im VOX-Straßenquiz "Wer weiß es, wer weiß es nicht?" überraschte er von 2013 bis 2015 mit viel Humor, Offenheit und Spontaneität ahnungslose Passanten in Deutschlands Innenstädten. 2020/2021 moderierte Amiaz das VOX-Primetime-Format "Die leckerste Idee Deutschlands". Auch das Thema Musik begleitet Amiaz seit vielen Jahren: 2019 veröffentlichte er bereits seine erste, eigene EP mit dem Namen "Von A bis Z" und ging kurz darauf als Main-Host mit dem SAT.1-Musikquiz-Format "Let the music play" an den Start. Für 2023 steht die erste Albumveröffentlichung auf der Agenda.
Seit 2014 führt er zudem bei VOX durch die Gründer-Show "Die Höhle der Löwen", seit 2021 durch die VOX-Sendung "Die leckerste Idee Deutschlands".

Dein Lieblingsmoment der 15. Staffel?
Das ist gemein! Denn es sind einige tolle Momente, die ich erleben durfte. Da ist zum Beispiel Louis Kleemeyer – Gründer von Unique United und seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv für die soziale Integration von Menschen mit Handicaps. Zwei Tage nach seiner Geburt hörte er plötzlich auf zu atmen und musste künstlich beatmet werden. In der Zeit, in der er nicht atmete, bekamen einige Hirnzellen nicht ausreichend Sauerstoff, wodurch er ein Sprach-Handicap entwickelte. Aber das hat ihn alles nur stärker gemacht und er hat eine Vermittlungsplattform für Menschen mit einem Handicap gegründet. Er hat sich alles selbst beigebracht und kannte keine Grenzen! Auch sein Papa Marco Kleemeier war mit dabei in der "Höhle" und war einfach nur baff und stolz auf seinen Sohn. Da gibt es aber auch prominente Menschen, die wir alle kennen, aber nicht in der "Höhle der Löwen" erwarten würden! So wie Gewichts-Olympiasieger Matthias Steiner, der mit seiner Frau gemeinsam in der "Höhle" sein Start-up pitchte – dafür liebe ich unsere Sendung!

Welche Tipps gibst du den Gründer:innen kurz vor ihrem Auftritt mit auf den Weg?
Das Wichtigste, was ich jeder Gründerin und jedem Gründer sage, ist: "Sei du selbst!" Damit kommst du authentisch an, denn sich zu verstellen, bringt nix. Das "riechen" unsere Löwen! Und man glaubt es kaum: Das, was viele Gründerteams am meisten erstaunt, ist, dass die Löwen gerne kreuz und quer und zur gleichen Zeit den Gründern Fragen stellen. Genau das erwarten aber die wenigsten Gründer: Sie denken, es ist alles geordnet und unsere Investoren fragen nacheinander – das tun sie aber in vielen Fällen nicht und genau das bringt viele Gründer aus der Spur und da kann man schnell seine Zahlen und seine Taktik verlieren und so vielleicht einen ungewollten Deal-Breaker verursachen. Also liebe Gründer: Nicht irritieren lassen und Fragen Step by Step beantworten und nie die Ruhe verlieren!

Warum glaubst du, ist DHDL nach wie vor so erfolgreich?
Das müssen die Zuschauerinnen und Zuschauer beantworten. Sie sind der Grund, warum wir mit der "Höhle der Löwen" nach 10 Jahren immer noch so erfolgreich sind. Denn du kannst eine Sendung so spannend machen, wie du möchtest, aber erst wenn die Löwen-Fans einschalten, wird ein Erfolg daraus! Dafür sage ich Danke! Ich glaube aber auch, es liegt an der Bodenständigkeit und Nahbarkeit der Sendung. Sie funktioniert ohne viele Special-Effects. Die Menschen und ihre Ideen stehen im Mittelpunkt. Jeder will wissen, wer als nächstes pitcht und was diese Person mitgebracht hat und ob der Zuschauer genau dieses Produkt braucht und direkt am nächsten Tag aus dem Regal im Geschäft holt und kauft.

Tijen Onaran

Wie finden Sie den Vibe zwischen den Gründer:innen und Ihnen? 
Ich stelle erstmal vermeintlich einfache Fragen, um zu testen, wie sie reagieren. Wie kam es zu der Idee? Dann komme ich zu den hard facts: Businessaufbau, Zahlen, Daten und Fakten. Für mich ist entscheidend: Überzeigen die Gründer:innen mich persönlich und beruflich? 

Was müsste dringend mal erfunden werden?
Ich hätte gerne eine Zeitmaschine, die mir zeigt, was in der Zukunft so passiert und die Mut macht, den eigenen Weg zu gehen.

Welcher Löwe brüllt am lautesten?
Ich finde, dass Carsten Maschmeyer sehr analytische Fragen stellt und die Start-ups richtig durchlöchert und sie nicht herauslässt. So liebe ich den Diskurs auch unter uns.

Was würden Sie Ihrem 10-Jährigen Ich aus heutiger Sicht sagen wollen?
Glaube immer an Dich, lasse dich nicht von anderen abbringen und von einem Nein nicht aufhalten. Wenn ich mir überlege, wie oft mir gesagt wurde, ich sei zu jung, zu sehr Frau, zu meinungsstark oder zu sichtbar: Davon habe ich mich nicht abhalten lassen. 

Was war Ihr erster Job?
Ich hatte tausende erste Jobs: von Flyer verteilen über Kosmetik verkaufen hin zu Zeitung austragen. Es hat mich früh gelehrt, nicht nur viel zu arbeiten, sondern auch nichts für selbstverständlich zu nehmen. 

Was war Ihr Lieblingsfach in der Schule?
Meine Lieblingsfächer waren Philosophie und Geschichte – denn ich war schon immer gut darin, Komplexes runterzubrechen und gut rüberzubringen. Rhetorik und Eloquenz waren und sind für mich der Schlüssel zum Aufstieg. 

Was steht noch auf Ihrer Bucketlist?
Beruflich: Ich möchte in noch mehr ganz unterschiedliche Start-ups investieren und damit auch die Diversität in der Branche fördern. Persönlich: ein Fallspirmsprung, denn ich habe maximale Höhenangst und bekanntlich soll man seinen Ängsten ja mit Handeln begegnen. 

Warum sind Sie eine 1A Löwin?
Mich macht zu einer 1A Löwin, dass ich mir alles selbst aufgebaut habe. Dass ich eine Aufsteigerin bin und nichts hatte. Und daraus mehr gemacht habe und meine Unternehmen aus eigenem Antrieb aufgebaut habe. Ich zeige, dass der Aufstieg in Deutschland möglich ist – egal welches Geschlecht man hat, welche Herkunft einen prägt und aus welchem Elternhaus man kommt.

Mit was bringt man Sie besonders auf die Palme?
Flunkern bringt mich zur Weißglut – vor allem dann, wenn ich es bemerke. Und schlechte Vorbereitung – es raubt Zeit, Energie und Nerven. 

Tillman Schulz

Sie sind der jüngste Löwe. Glauben Sie, dass das ein Vorteil für Sie ist?
Ja, würde ich schon sagen. Das Format ist an die Start-up-Szene gerichtet und diese Szene ist jung. Ich glaube, ich kann mich sehr gut in die Rolle der Gründerinnen und Gründer hineinversetzen und bin mit ihnen direkt auf einer Ebene. Man könnte auch dagegen argumentieren und behaupten, ich hätte mit meinem Alter nicht genug Erfahrung. Aber ich komme aus einer Unternehmer-Familie und weiß daher, was es heißt, Unternehmen aufzubauen, weiterzuführen und einen Generationswechsel durchzuleben. Ich denke, die Kombination ist eine gute Ausgangsposition.

Was erwartet uns in der neuen Staffel?
Coole Gründerinnen und Gründer, coole Pitches und coole Fights mit und unter den Löwinnen und Löwen.

Wenn du ein Superheld wärst, welche Superkraft würdest du nutzen, um Start-ups zu unterstützen? 
Ich hätte die Superkraft, in die Zukunft schauen zu können, um den Gründer:innen mit optimalen Tipps zur Seite stehen zu können. Das Start-up wäre somit seiner Zeit voraus und hätte Potential, richtig groß werden. 

Wenn du ein Tier wärst, welches Tier würdest du sein und warum?  
Ich wäre natürlich ein Löwe, der immer auf der Jagd nach neuen Herausforderungen und coolen Rudelmitgliedern ist. Zusammen können wir dann riesige Beute erlegen. 

Wie gehst du mit einem Start-up um, das Schwierigkeiten hat, seine Ziele zu erreichen? 
Zunächst ist es wichtig, zu analysieren, wo das Problem liegt. Vielleicht müssen Prozesse optimiert werden oder die gesetzten Ziele sind nicht realistisch. Mit meiner Expertise, meinem Team und dem Gründerteam können dann Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. 

Carsten Maschmeyer

Was müsste Ihrer Meinung nach dringend erfunden werden?
Ich wünsche mir eine Technologie, die dafür sorgt, dass man keinen Jetlag mehr hat. Ich reise oft nach Kalifornien zu meinem Team und unseren Start-ups. Die ständige Zeitumstellung von neun Stunden ist doch recht anstrengend. 

Was war Ihr erster Job?
In den Schulferien habe ich in einem Supermarkt an der Kasse gearbeitet. Dort habe ich 6,50 DM pro Stunde verdient. Ich fand es toll, schon als Schüler mein eigenes Geld zu verdienen!

Wie gehen Sie mit Risiken um, wenn Sie in ein Start-up investieren? 
Grundsätzlich gilt für jedes Investment: ohne Risiko keine Rendite. Wer zu viel Angst vor Verlusten hat, hat auch keine Chance auf Gewinne. Natürlich versuche ich, wie es jeder vernünftige Investor tun sollte, das Risiko durch eine intensive Due Diligence und Diversifikation zu minimieren. 
 
Wenn Sie ein Start-up gründen würden, welches Problem würden Sie lösen wollen und warum? 
Ich wünsche mir eine Innovation, die dafür sorgt, dass man keinen Jetlag mehr hat. Ich reise oft nach Kalifornien zu meinem US-Investment-Team und unseren amerikanischen Start-ups. Die ständige Zeitumstellung von neun Stunden ist doch recht anstrengend.  

Wenn Sie ein Filmregisseur wären, welchen Film würden Sie über die Welt der Start-ups drehen und warum? 
Der Titel ist klar: "The Founder’s Journey"! Eine Heldenreise von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Exit. Mit sämtlichen Hochs und Tiefs, Zweifeln und Erfolgen – und einem Happy End.

Was würden Sie Ihrem 10-jährigen Ich aus heutiger Sicht sagen?
Auf jeden Fall Programmieren und perfekt englisch sprechen lernen.

Haben Sie ein großes Vorbild?
In meinem Leben gab es viele Menschen, von denen ich immer etwas lernen konnte: Vorgesetzte, Kollegen und Freunde. Aber es gab nie das eine Vorbild, denen einen Stein der Weisen. Ich habe mir stattdessen eine Steinesammlung angelegt. Weil man von vielen Menschen viel Unterschiedliches lernen kann.

Drei Dinge, die Sie an DHDL besonders mögen?
Erstens: Wir Löwen verstehen uns untereinander sehr gut, auch wenn wir manchmal gegeneinander um einen Deal hart kämpfen. Zweitens: Ich sehe Gründerinnen, Gründer und Ideen, die ich sonst nie kennenlernen würde. Und drittens: Ich freue mich, dass wir so gut bei den Zuschauerinnen und Zuschauern ankommen und montags die Start-up-Welt ins Wohnzimmer bringen.

Sie sind bereits seit der dritten Staffel DHDL dabei. Treffen Sie heute Ihre Investitionsentscheidungen anders als damals?
Für mich gilt nach wie vor: Person vor Produkt. Denn ich investiere in Gründerinnen und Gründer, nicht nur in Businesspläne. Beim Geschäftsmodell achte ich heute noch stärker auf das Thema Nachhaltigkeit und ob das Produkt oder die Dienstleistung auch pandemieresistent wäre, also zum Beispiel auch während eines Lockdowns funktionieren würde.

Was war Ihr bisher erfolgreichster Deal bei DHDL?
Das wird sich erst zeigen, wenn einige Zeit vergangen ist. Im Moment sieht es so aus, als würde Finanzguru, die Banking-App der beiden Gründer-Zwillinge Alexander und Benjamin, das Rennen machen. In diesem Jahr haben sie eine neue große Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit dabei ist unter anderem der US-Investor PayPal Ventures. 

Was bedeutet diese Sendung für Sie?
Die Sendung verschafft Gründerinnen und Gründern in Deutschland die größtmögliche Plattform und tut sehr viel Gutes für die deutsche Start-up-Szene. Sie vermittelt jungen Menschen die Freude am Gründen und am Unternehmertum. Das ist auch ein Grund, warum ich nun schon seit sieben Jahren in der Jury sitze und es mir immer noch großen Spaß macht.

Dagmar Wöhrl

Was müsste dringend mal erfunden werden?
Wenn ich etwas erfinden könnte, dann wäre es eine Zeitmaschine, die mir auf Knopfdruck ein, zwei Stunden mehr pro Tag ermöglicht. Ich habe noch so viel vor und manchmal das Gefühl, dass 24 Stunden-Tage dafür einfach nicht ausreichen. 


Drei Dinge, die Sie an der "Höhle der Löwen" besonders mögen?
Was ich unwahrscheinlich schätze: dass es Menschen zur Selbstständigkeit animiert. Wir erleben es immer wieder, dass Gründerinnen und Gründer zu uns in die Höhle kommen, die Fans der ersten Stunde sind und erzählen, dass sie nur gegründet haben, weil sie unbedingt einmal selbst pitchen wollten.
Der Kampf unter den Löwen ist etwas, was es in der "normalen" Gründerwelt so nicht gibt. Ist ein Start-up besonders überzeugend, reißen sich im Idealfall alle fünf Investoren um den Deal. Das bringt den Gründern enorme Vorteile, denn sie können sich das beste Angebot für sie raussuchen. 
Was mir besonders gefällt, wenn wir Gründerinnen bei uns begrüßen können. Leider sind weibliche Gründer oftmals unterschätzt – bei "Die Höhle der Löwen" erhalten sie eine Bühne, in der sie andere Frauen ermutigen, ebenfalls den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen. DHDL hat eine enorme Strahlkraft.

Was ist Ihre erfolgreichste Investition gewesen?
Wir haben einige gute Investitionen machen können, aber Waterdrop ist dabei besonders zu erwähnen. Die Marke ist mittlerweile international vertreten und liegt bei über 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Aber auch HappyPo hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten überdurchschnittlich entwickelt, sodass wir dort bereits einen sehr erfolgreichen Exit vollziehen konnten. 

Welchen ultimativen Tipp haben Sie für jede:n junge Unternehmer:in?
Seid mutig, traut euch und lasst euch nicht von Fehlern aufhalten. Fehler sind wichtig, da mit ihnen die Erfahrung kommt. Und nur wer Erfahrung hat, kann am Ende Erfolg haben.

Welche Rolle spielt für Sie/Ihr Unternehmen KI?
Wahrscheinlich geht es mir wie jedem anderen: Zwei Seelen wohnen auch in meiner Brust. KI ist ganz klar DAS Zukunftsthema. Es ist schon heute in vielen Bereichen arbeitserleichternd, übernimmt Arbeitsprozesse, beschleunigt Abläufe. Und ich denke, dass KI vor allem den Bürokratieabbau begünstigen kann. Aber keiner will ausschließlich mit KI zu tun haben. Menschen brauchen Menschen, vor allem im beruflichen Bereich. Ich würde heute nicht in reine KI investieren, ich investiere aber gerne in die Menschen, die mit KI arbeiten. 

Mit was können Gründer:innen Sie auf die Palme bringen?
Da gibt es sicherlich einiges: Zu hohe Bewertungen des eigenen Start-ups, selbst wenn noch nicht mal ein Prototyp existiert, wenn Gründerinnen und Gründer ihre Zahlen nicht kennen oder wenn Start-ups nicht divers aufgestellt sind, sondern z.B. aus vier BWLern bestehen, aber kein Sales- oder Marketingexperte vorhanden ist. Ganz besonders ärgert mich aber, wenn sich herausstellt, dass die Gründer gar nicht an einem Deal interessiert sind, sondern vielmehr die Sendezeit als kostenfreie Werbezeit nutzen wollen. Das schadet vor allem den Start-ups, die händeringend nach Investoren suchen und evtl. nicht in die Sendung kommen konnten, weil die Kapazitäten erschöpft waren. 

Worauf müssen sich Gründer:innen einstellen, wenn sie mit Ihnen zusammenkommen?
Dass sie Teil einer Familie werden. Wir stehen in allen Situationen an der Seite der Gründerinnen und Gründer, auch wenn es einmal nicht so rosig läuft. Dann steht das gesamte Familienunternehmen an ihrer Seite und hilft, wo es nur geht. Mittlerweile gibt es ganz großartige Synergien unter unseren Start-ups und man unterstützt sich gegenseitig. Bei uns muss keiner Einzelkämpfer blieben. Als Familie stehen wir für einen kontinuierlichen Markenaufbau und nicht für einen schnellen Exit.

Janna Ensthaler

Was müsste dringend mal erfunden werden?
Für die Energiewende bräuchten wir Batterien, die Ewigkeiten halten, zehnmal so viel Speicherkraft haben und keine Abhängigkeit von seltenen Erden. 

Drei Dinge, die Sie an der "Höhle der Löwen" besonders mögen?
Es ist sehr authentisch, denn wir wissen nicht, wer reinkommt und kennen die Ideen nicht. Und ich finde es cool, dass wir das Gründertum so in den Vordergrund stellen und wir den Mut feiern, zu gründen. Gründertum ist für mich das Rückgrat der deutschen Gesellschaft und ich finde, "Die Höhle der Löwen" präsentiert das ganz toll. Die Sendung ist für jeden da, jeder kann gründen.

Warum sind Sie eine 1A Löwin?
Ich bin die richtige Löwin für nachhaltige, zukunftsgewandte und digitale Themen. Wenn du ein professioneller Gründer sein möchtest, professionell eine Firma aufbauen und viel Kapital aufnehmen willst, dann ist ein ehemaliger Seriengründer und nun ein professioneller Investor wie ich eine gute Wahl. 

Woran erkennen Sie eine gute Geschäftsidee?
Investieren tue ich an erster Stelle in die Gründer selbst. Die Idee wiederum kann man auf mehrere Dinge prüfen: wie groß und wichtig das Problem ist, das die Idee löst. Auf die Marktgröße. Ob es sich rechnet. Auf den Wettbewerb. Auf das Timing. 

Welchen ultimativen Tipp haben Sie für Gründer?
Vor der Gründung: mit mindestens 5 Leuten aus dem Fach reden, ob die Idee taugt. Nachdem dann gegründet ist: sich nicht mehr umdrehen und zweifeln, just do it! Einfach loslegen, einfach machen. Auf dem Weg findet man alle Antworten. 

Welche Rolle spielt für Sie/Ihr Unternehmen KI?
KI wird eins der wichtigsten Themen unserer Zeit und man kann jetzt noch gar nicht absehen, wie wichtig es wird. Es wird in jedem Fall unser Leben stark bis extrem stark beeinflussen. 

Was bringt Sie auf die Palme?
Unzuverlässigkeit und Egoismus und Ungerechtigkeit. 

Ralf Dümmel

Was müsste dringend mal erfunden werden?
Für mich persönlich wünsche ich mir eine Erfindung für eine Tablette, bei der man Currywurst, Pommes mit Mayo und Ketchup essen kann und danach noch 500g abnimmt – das wäre wirklich ein Problemlöser für mich.

Welches Start-up, das du in der Vergangenheit unterstützt hast, hat dich am meisten inspiriert und warum?
Nicht investiert, aber sehr inspiriert hat mich MoveAid / ReMoD. Wo Anna ihrer Tochter Dindia, die bereits im Mutterleid einen Schlaganfall erlitt und von Geburt an halbseitig gelähmt ist, ein patentiertes, tragbares künstliches Gleichgewichtsorgan selbst entwickelt. Diese Entwicklung sorgt dafür, dass halbseitig gelähmte Menschen wieder gehen können. Respekt vor dieser Leistung – eine wahre Löwenmutter. 

Wenn du ein Start-up gründen würdest, welches Problem würdest du lösen wollen und warum?
Ich würde auf die aktuellen Trends Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung setzen. Oder natürlich ein Problemlöser, der das Leben einfacher und schöner macht. (lacht)

Wenn du ein Tier wärst, welches Tier würdest du sein und warum?
Puh – ich kann mich nicht entscheiden. Ich wäre gerne ein Löwe, denn der steht für Mut, Kraft und Loyalität. Oder eine Ameise, denn die sind fleißig, haben viel Kraft und ein Top-Organisationstalent. Oder vielleicht doch ein Elefant? Denn der steht für Kraft, Erinnerung und Weisheit.

Drei Dinge, die Sie an der "Höhle der Löwen" besonders mögen?
Nur drei Dinge? Puh – also am meisten mag ich, dass es das echteste Fernsehformat ist. Es gibt kein Drehbuch. Wir wissen nicht, wer oder welche Idee in "Die Höhle der Löwen" kommt. Und ich bin immer noch jedes Mal aufs Neue nervös, welches Start-up mich als nächstes umhaut. 

Sind Sie heute immer noch so nervös wie damals, wenn sie einen Deal unbedingt gewinnen wollen?
Ich habe das Gefühl, es wird schlimmer. (lacht) Wenn ich den Deal für ein Produkt unbedingt will, dann male ich in mein Buch ganz aufgeregt Notizen, wie beispielsweise "Das Haus vom Nikolaus", während die anderen Löwen dem Start-up die Fragen stellen. Und wenn ich den Deal nicht bekomme, bricht für mich dann das Haus zusammen. Denn da war ich in meinem Kopf schon auf dem Weg, das Produkt auf den Markt zu bringen. Deswegen bin ich immer sehr gespannt auf die Entscheidung und Herz schlägt so schnell, dass mir manchmal kurz die Luft wegbleibt.

Was ist Ihr erfolgreichster Deal gewesen?
Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn was heißt der größte Erfolg Deal? Am meisten Cash auf dem Konto? Größte verkaufte Stückzahl? Größter Umsatz? Ehrlich gesagt habe ich alle meine Löwenkinder lieb und ich mag es nicht, solche herauszuheben. Zur Wahrheit gehört dazu, dass nicht alle Start-ups erfolgreich sind. Und das tut besonders weh.

Was macht für Sie ein Start-up so interessant?
Ganz klar: Dass jemand für sein Produkt brennt. Die Leidenschaft für das eigene Start-up darf einfach nicht fehlen. Und das spürt man sofort, ob jemand dafür brennt, das ist das Wichtigste. Als Start-up bedeutet es auch mal, dass es lange Arbeitstage gibt und man vor sehr vieles Herausforderungen steht. Was auch noch wichtig ist, dass man seinen Wettbewerb und Vorteile kennen muss. 

Welche Rolle spielt für Sie/Ihr Unternehmen KI?
Das ist das Thema, womit sich alle beschäftigen. Chat GPT und Co werden immer wichtiger und für jedes Unternehmen ist es relevant. Ich bin glücklich, dass wir mit der DS Gruppe Produkte haben, die man anfassen kann und ins Regal stellen lassen, deswegen haben wir rein im Sortiment eher wenig mit KI zutun.

Nils Glagau

Was müsste dringend mal erfunden werden?
Der Warp-Antrieb von Star Trek.

Was war Ihr erster Job?
Ich war Kellner, es war immer eine gute Stimmung und ich habe gelernt, mit Gästen umzugehen.

Was steht auf Ihrer Bucketlist?
Das sind manchmal Kleinigkeiten bzw. Momente, wie z.B. in ein Taxi einzusteigen und jemanden zu verfolgen.

Drei Dinge, die Sie an DHDL lieben?
Unberechenbarkeit, es bleibt immer spannend und erfrischend anders, und ich liebe die Fights zwischen den Löwen, wenn da ein bisschen Feuer im Spiel ist.

Was macht Sie zu einem 1A Löwen?
Ich bin sehr flexibel und offen für alle Produkte und Märkte. Ich bleibe unberechenbar mutig und interessiert an allen Welten.

Sie sind schon seit 4 Jahren Investor bei DHDL, treffen Sie Ihre Entscheidung immer noch so wie damals?
Ich glaube, ich habe einiges dazu gelernt, aber wenn das Produkt bzw. die Dienstleistung stimmt und die Gründer auch noch, bin ich Feuer und Flamme und möchte mit ihnen den Weg gestalten.

Wenn du ein Tier wärst, welches Tier würdest du sein und warum?
Ich wäre der Panther, ich mag diese Raubkatze wegen ihrer eleganten Art sich zu bewegen und des schwarzen Fells sehr gerne. 

Wenn du ein Start-up gründen würdest, welches Problem würdest du lösen wollen und warum?
Am meisten habe ich Sorge um die technischen Versuchungen wie ChatGPT, iPhones etc., dass sie uns immer mehr unserer Zeit klauen. Ich würde gerne etwas finden für eine gesunde Dosierung.

Highlights der 15. Staffel