Neuer Film, ab Di., 28.06. auf RTL+
Das weiße Schweigen

Das weiße Schweigen

"Das weiße Schweigen", unter der Regie von Esther Gronenborn, erzählt eine fiktive Geschichte inspiriert von den wahren Geschehnissen rund um den sogenannten "Todespfleger" Niels Högel, der zwischen 1999 und 2005 als Krankenpfleger in verschiedenen Kliniken in Deutschland zahlreiche Morde beging, die als eine der größten Mordserien der bundesdeutschen Kriminalgeschichte gelten. Krankenpflegerin Clara Horn (Julia Jentsch) kehrt nach einer Kinderpause zurück in den Job und spürt schnell, dass etwas nicht stimmt: Es gibt auffällig viele Todesfälle auf ihrer Station und offenbar ist einer ihrer Kollegen (Kostja Ullmann) für die Todesfälle verantwortlich. Für Clara beginnt ein regelrechter Höllenritt, bei dem sie nicht nur ihre eigenen Zweifel, sondern auch massiven Widerstand im Kollegium überwinden muss.

Inhalt

Krankenpflegerin Clara Horn (Julia Jentsch) kehrt nach mehrjähriger Kinderpause zurück in den Job und bekommt den deutlich härter gewordenen Klinikalltag zu spüren – Druck, Stress und Anspannung sind an der Tagesordnung. Doch schnell wird ihr klar, dass etwas nicht stimmt: Es gibt auffällig viele Todesfälle auf ihrer Station. Dies scheint kein Zufall zu sein, denn offenbar ist einer ihrer Kollegen (Kostja Ullmann) für die Todesfälle verantwortlich. Für Clara beginnt ein regelrechter Höllenritt, bei dem sie nicht nur ihre eigenen Zweifel, sondern auch massiven Widerstand im Kollegium überwinden muss.

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Hintergrund

Zwischen 1999 und 2005 begeht der Krankenpfleger Niels Högel im Rahmen seiner Tätigkeit in verschiedenen Kliniken in Deutschland zahlreiche Morde, die als eine der größten Mordserien der bundesdeutschen Kriminalgeschichte gelten. Er spritzt Patient:innen ohne ärztliche Anordnung ein Mittel, das lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen sowie einen Blutdruckabfall auslöst, um sie dann reanimieren zu können. Er sucht dabei den Nervenkitzel und die Anerkennung seiner Kolleg:innen. Dass Patient:innen dieses perfide Spiel nicht überleben, nimmt er dabei in Kauf und zeigt auch im Nachhinein keine Reue für seine Taten. Für 100 Morde wurde er angeklagt, in 85 Fällen verurteilt. Ermittelt wurde in weitaus mehr Fällen, nicht in allen diesen Verdachtsfällen konnte die Todesursache zweifelsfrei nachgewiesen werden.
Inspiriert von diesen Geschehnissen erzählt "Das weiße Schweigen" eine fiktive Geschichte und wirft grundlegende Fragen auf: Wie können solche Taten so lange unentdeckt bleiben? Wie kann sich ein Kreis des Schweigens bilden? Wie würde man selbst reagieren, wenn man einen geringen Verdacht hätte? Im Fokus der Geschichte stehen vor allem die Opfer und Angehörigen sowie das System des deutschen Klinikalltags und die Ärzt:innen und Pfleger:innen.
Produzentin des Films ist Kerstin Ramcke, Producerin Nadine Lewerenz. Unter der Leitung von Hauke Bartel, Bereichsleiter Fiction RTL Deutschland, ist Nico Grein als Executive Producer verantwortlich. Esther Gronenborn, die das Drehbuch zusammen mit Sönke Lars Neuwöhner verfasste, fungiert gleichzeitig auch als Regisseurin.

Besetzung

Julia Jentsch
Kostja Ullmann
Elena Uhlig
Rouven Israel
Alessija Lause
Nina Kronjäger
Knut Berger
Rudolf Krause
Franziska Ritter
Merve Aksoy

Stab

Drehbuch: Esther Gronenborn und Sönke Lars Neuwöhner
Regie: Esther Gronenborn
Kamera: Christoph Krauss
Szenenbild: Jörg Baumgarten
Kostüm: Maria Schicker
Schnitt: Ulrike Leipold
Musik: Gert Wilden
Redaktion: Nico Grein
Produktionsfirma: Nordfilm – Kerstin Ramcke

Interview mit Kostja Ullmann

Sie haben bereits in einigen Filmen und Serien mitgespielt, was macht diesen Spielfilm besonders?
Kostja Ullmann: "Der Film ist an wahre Begebenheiten angelehnt und behandelt ein Thema, das uns alle angeht: unser Gesundheitssystem."

Der Spielfilm "Das weiße Schweigen" ist inspiriert von wahren Ereignissen. War Ihnen der Fall zuvor schon bekannt? Wie war Ihre erste Reaktion auf die Drehbücher?
KU: "Durch das große Medienecho, das der Fall damals erfahren hat, und auch aufgrund der besonderen Schwere der Tat war er mir bereits bekannt. Das Drehbuch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, weil es im Kern nicht um den Täter bzw. seine Psychologisierung geht, sondern sich mit der Frage auseinandersetzt, wie es zu so schlimmen Taten in unseren Krankenhäusern kommen konnte."

Als Schauspieler übernimmt man mit so einer Rolle auch eine Verantwortung – was war Ihnen an der Rolle und ihrer Interpretation besonders wichtig und warum haben sie sich dafür entschieden, diese Rolle anzunehmen?
KU: "Es war mir und auch der Produktion wichtig, eine Figur zu erschaffen, die losgelöst vom eigentlichen Täter ist. Denn um ihn soll es nicht gehen. Für mich als Schauspieler ist es eine große Herausforderung und auch ein genauso großer Anreiz, jemanden zu spielen, der einen derart grausamen Weg einschlägt. Dem wollte ich auf den Grund gehen."

Gab es besondere Herausforderungen, diese Rolle einzunehmen? Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?
KU: "Die für mich größte Herausforderung lag sicherlich darin, einen für die Rolle plausiblen Grund zu finden, warum der so agiert, wie er agiert. Warum er diese Taten begangen hat. Dazu kam in der Vorbereitung noch ein sehr spannender Einblick in die Arbeit in der Notaufnahme und auf Intensivstationen, die ich mehrere Tage besuchen durfte."

Wieso sollten sich die Zuschauer:innen diesen Spielfilm angucken?
"Die Zuschauer:innen sollten sich diesen Film anschauen, da er ohne Effekthascherei mögliche Gründe für eine der größten Mordserien der bundesdeutschen Kriminalgeschichte thematisiert – erzählt aus der fiktiven Perspektive einer tapferen Krankenschwester, die diese trotz extremer Widrigkeiten versucht aufzudecken."

Wie war die Zusammenarbeit mit Julia Jentsch und Esther Gronenborn?
KU: "Es war ein großer Segen, mit Julia Jentsch und auch Esther Gronenborn zu arbeiten. Beide sind unglaublich akribisch und treffen immer den richtigen Ton."

Was behalten Sie von den Dreharbeiten besonders in Erinnerung?
KU: "Schon die Vorbereitung und dann auch die Dreharbeiten haben mir noch einmal mehr bewusst gemacht, wie hart und anstrengend der Beruf des Pflegers / der Pflegerin ist."

Interview mit Julia Jentsch

Der Spielfilm "Das weiße Schweigen" basiert auf wahren Ereignissen. War Ihnen der Fall zuvor schon bekannt? Wie war Ihre erste Reaktion auf die Drehbücher?
Julia Jentsch: "Ich hatte schon vorher von verschiedenen ähnlichen Fällen in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen gehört oder gelesen. Aber mich nicht eingehender damit beschäftigt. Ich wusste vor dem Lesen des Drehbuchs, worum es gehen würde, trotzdem hat es mich gepackt und ich fand alles sehr glaubwürdig geschrieben.

Warum haben Sie sich dazu entschieden die Rolle der Clara in "Das weiße Schweigen" anzunehmen?
JJ: "Letztlich ausschlaggebend war das Telefonat mit der Regisseurin, wegen Corona kam es leider nicht zu einem Treffen. Aber nach dem Gespräch hatte ich das Gefühl, das kann eine bereichernde, schöne und intensive Arbeit werden, mit einer Regisseurin, die schon sehr lange an dieser Geschichte gearbeitet hat und der das Projekt extremst am Herzen liegt."

Was macht Clara Horn aus? Wie würden Sie Ihre Rolle als Clara Horn charakterisieren?
JJ: "Clara Horn hat für mich eine wirkliche Leidenschaft für ihren Beruf als Pflegerin und eine recht große Empathiefähigkeit."

Gab es für Sie besondere Herausforderungen beim Dreh des Films und was nehmen Sie von den Dreharbeiten mit?
JJ: Es war eine Herausforderung und spannend, den Umgang mit den medizinischen Utensilien zu lernen. Wir haben dazu einen eintägigen Reanimationskurs bekommen, der auch das Wissen um die richtige erste Hilfe wieder aufgefrischt hat."

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?
JJ: "Ich habe im Internet zu dem Thema recherchiert, mir Krankenhausdokus angesehen und eben diesen Workshop mit meinen Kollegen gehabt."

Wie war die Zusammenarbeit mit dem Team?
JJ: "Es war ein großartiges Team vor und hinter der Kamera und ich habe das respektvolle, kreative Zusammenarbeiten sehr genossen."

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